Archiv für den Monat März 2016

Erneuter Anlauf

und dieses Mal mit der richtigen Ausrüstung. Wir haben uns wet suits (Neopren-Anzüge) und ein Boogieboard geliehen und sind erneut ab ins Meer. Und da ist es dann wirklich passiert, zwischen Mike und mir (und wir standen ca. einen Meter von einander entfernt) und dann um uns herum schwammen ein paar Hector-Delphine. Die sehen ungefähr so aus , das Foto ist aus dem Internet, ich hatte mein Handy nicht mit im Wasser 😉

  
Sie schwammen dort einfach herum, als ob das für die Tiere das normalste auf der Welt ist. Ich hab die Luft angehalten und hatte Pipi in den Augen, so hat mich dieser Augenblick beeindruckt. Einfach unglaublich, oder?

Zu den wet suits ist zu sagen, dass ich meinen nur mit Mike’s Hilfe anbekommen habe und danach wie ein großer Wal im Wasser aussah😉 Mike stand er definitiv besser als mir. 

  
Und den absolut krönenden Abschluss dieses tollen Tages seht Ihr jetzt

 
Wir beide haben noch nie einen Regenbogen gesehen, wo man beide Enden sehen kann. 

Curio Bay

Liebe Romy, wenn Du das liest, tausend Dank für diesen unglaublich tollen Tip! 

Unser Weg hat uns nach Curio Bay geführt. Hier gibt es gefühlt Millionen von sandflies, aber auch Pinguine, Seelöwen und Delphine. 

Hier ein Blick auf die Bucht

  
Wir sind gestern an den Strand gegangen und wollten mal nach den Delphinen Ausschau halten. Gesehen haben wir ein paar im Wasser, also sind auch wir in das Wasser – nun ja, bis zum Bauch, um dann festzustellen, dass wir gefühlt kurz vor dem Erfrieren waren. Hier unten – doch sehr nah am Südpol ist das Wasser zwar wunderschön, aber auch echt kalt. Also wieder raus aus den Wasser und zurück zum Strand in die Sonne. Da lief uns dieses possierliche Tierchen über den Weg 

  
 
Nun gut, die Spinne war nicht ganz so groß wie eine Tarantel, mir reichte es dennoch, um eine Gänsehaut zu bekommen 😳

Lumsden Motor Camp

Nach dem Milford Sound haben wir eine Nacht im Lumsden Motor Camp verbracht. Es war schon spät, als wir ankamen und der Manager war auch nicht mehr so allein (na denn mal Prost 😉)

Auch dort wurden Alpakas gehalten und ich konnte am folgenden Morgen mal ein Foto schießen. 

  

Milford Sound

Von Mossburn ging es zum Milford Sound, vorbei an unglaublich schöner Natur 

  
Die letzten ca. 45 Kilometer zum Milford Sound waren eine echte Herausforderung für Mike als Fahrer, es ging mal wieder ins Gebirge, die Straßen wurden enger und da der Sound eine echte Touristenattraktion ist, kam uns noch der eine oder andere Bus entgegen. 😳 Aber der echte Hammer stand uns noch bevor. Der Tunnel… Tagsüber gesteuert über zwei Ampeln an den Enden des Tunnels, damit man keinen Gegenverkehr hat. Der Tunnel hat eine Höhe von 3,80 m, unser Camper ist nur 3,20 m hoch, hat also gepasst. Im Tunnel gab es nur kleine Lampen, es geht auf dem Weg zum Sound bergab im Tunnel und das bei vollkommener Dunkelheit, ok, ein wenig übertrieben, wir alle hatten ja noch die Scheinwerfer an… Es war trotzdem echt gruselig und ich bin froh, dass ich nicht fahren musste. Am Sound angekommen, haben wir eine Boots-Rundfahrt gebucht und uns auf dem Oberdeck in die Sonne gesetzt. Da waren wir bald allein… die Sonne schien zwar, die anderen Touristen hatten einfach nicht die richtigen Klamotten an. 

Hier ein Blick vom Boot aus auf den Sound  

 
Ich hab das erste Mal Delphine in freier Natur gesehen, Mike hat sie sogar schon mal mit der Hand in freier Natur gefüttert. Hier schwammen die Delphine mit dem Boot um die Wette, das war so ein toller Anblick!!! Seelöwen, die sich in der Sonne gewärmt haben, gab es auch noch zu sehen… 

Es war ein so toller Tag !!!

  

Frostige Nacht

Wir haben relativ spät unseren nächsten Campground, den Mossburn Country Park, erreicht. Echt cooler Besitzer und das beste an dem Campground ist, dass man alle dort lebenden Tiere füttern darf. Es leben dort zwei Pfauen, diverse Hühner und Schafe, drei Kühe und eine Hand voll Alpakas. Diese Alpakas sind die ersten Tiere, vor denen ich echt Respekt habe. Ich hab ein weißes mit großen tollen Augen gefüttert und hatte irgendwann echt Muffensausen (wenngleich vollkommen unberechtigt 😉), weil dieses Alpaka alles an Futter haben wollte, was in der mir ausgehändigten Dose war. Ich bin dann kurzerhand von der Wiese geflüchtet 😳

Abends haben wir in der Gemeinschaftsküche gekocht, der public BBQ „passed away“, hat also in der letzten Saison den Geist aufgegeben… Also in der Küche braten, war ganz nett, haben andere deutsche Touris getroffen und Erfahrungen ausgetauscht. Nach dem Kochen haben wir unsere Sweatshirts draußen zum Lüften aufgehängt. Ich hab meins abends noch reingeholt, das von Mike durfte die Nacht draußen verbringen. Und so sah es am nächsten Morgen aus

  
Es war teilweise gefroren 😳😳😳

Die Nacht war auch im Camper etwas schattig, aber wir haben sooooo tolle Bettdecken, dass wir trotzdem gut geschlafen haben. 

Unglaublich tolle Spots

säumten heute unseren Weg zum nächsten Campground. Hier ein paar Eindrücke

  
  
Wir kamen an einen Fluss, der als Anduin River aus Herr der Ringe bekannt ist. Hier gibt es für Adrenalin-Junkies entweder Bungee-Jumping von einer Brücke oder aber Drahtseile, an denen man wie Superman durch die Luft fliegen kann. Mein Tandemsprung hat mir ausgereicht, ich hab dort mit Mike einfach die Leute beobachtet, die sich mit einem Seil an den Füßen von einer – wie ich finde – echt hohen Brücke fallen lassen. Ich hab lieber den unglaublich blauen oder türkisfarbenen Fluss fotografiert ☺️

  
Unser Weg führte uns noch am Lake Wakatipu vorbei… Das Wasser lädt doch echt zum Baden ein, oder? 

   
 
Hab mich aber nicht getraut, es soll ziemlich kalt sein und ich bin ja bekanntlich ein Frostködel

Boundary Creek

Wir haben die letzte Nacht bei Regen am Boundary Creek verbracht. Dieser Platz liegt direkt an einem wunderschönen See, den Menschen mit weniger Verstand nutzen, um sich im See zu waschen inkl. Seife und Shampoo… Unglaublich, was hier manchmal so passiert 😳😳😳

Nun ja, wir haben die Aussicht genossen und den Abend ausklingen lassen. Auch hier waren unsere Freunde, die sandflies, stets an unserer Seite. Glücklicherweise haben wir ein Repellent gekauft, welches den coolen Namen „Goodbye sandfly“ hat. Das Zeug ist echt klasse. 

Hier unser Blick auf den See