Archiv für den Monat März 2016

Frühstück an der Bruce Bay

Wir sind bei eher schlechten Wetter und ohne Frühstück am Franz Josef Gletscher aufgebrochen und wollten uns für das Frühstück einen netten Spot aussuchen. Wir mussten relativ lange fahren, bis wir an der Bruce Bay ankamen. Auch hier gibt es diese netten kleinen possierlichen sandflies, die einem das Leben schwer machen können. Das Wetter war eh schlecht, also fiel draußen frühstücken aus. Dennoch war der Ausblick echt klasse

  
 Da wir Bruce Bay aus unserem letzten Urlaub kennen, haben wir dieses Jahr einen dicken schwarzen Edding mitgenommen, um dort einen der weißen Steine zu beschriften😊

  

Angekommen am Franz Josef Gletscher

Wir haben das Wohnmobil abgestellt, haben uns ordentliches Schuhwerk angezogen und haben uns auf den Weg zum Gletscher gemacht 

  
Der Weg führte uns durch den Wald und dann durch ausgetrocknete Flussbetten immer höher und höher. Ich muss zugeben, dass ich ab und zu ganz schön aus der Puste war😳

  
Dennoch war der Ausblick einfach atemberaubend 

  
Wir hatten angenommen, dass wir nahe genug herankommen, um das Eis anzufassen… Doch Pustekuchen, irgendwann ging der Weg einfach nicht weiter und ein netter Mann aus Pappe teilte uns mit, dass der weitere Weg zu gefährlich sei. Dem Herrn haben wir geglaubt und uns mit dem tollen Ausblick zufrieden gegeben. 

  
Fazit: es lohnt sich wirklich, den teils etwas anstrengenden Weg zu gehen. 

Jetzt stehen wir im Rainforest Retreat am Franz Josef Gletscher,  gehen gleich duschen und dann lecker essen. 😊

Bloody long way

Nun ja, wir haben heute einen Abstecher über Nelson gemacht, das liegt kurz vor dem Abel Tasman Nationalpark im Norden der Insel. Dort angekommen, haben wir festgestellt, dass die Campgrounds, die wir uns rausgesucht hatten, absolut nichts für uns sind, vollkommen überfüllt… Also ab auf den Highway und runter nach Greymouth, das waren heute mal schlanke 500 Kilometer, die wir abgerissen haben. Zwischendurch haben wir immer mal wieder für das eine oder andere Foto angehalten 

   
 
Angekommen an unserem Freedom Campground bei Greymouth sind wir erst kurz vor acht Uhr abends, man kann von hier aus mit viel Glück Delfine im Meer beobachten. Wenn es denn hell ist – also vielleicht morgen früh. So sah es bei unserer Ankunft ausgesehen…

  
Heute Abend gab es Rinderfilet mit gedünstetem Broccoli.

  
Hab ich eigentlich erwähnt, dass unser Camper nicht nur Dusche und WC, sondern auch einen kleinen Gasgrill an Bord hat? 😉😉😉

Giesen Winery

Wir haben gestern noch den einen oder anderen Kilometer mit unseren gemieteten Fahrrädern auf der Suche nach gemütlichen neuen Weingütern abgerissen. Nun ja, für mich waren es gefühlt hunderte von Kilometern 😳😉, die Fahrräder waren schon besser als bei unserem letzten Besuch. Ich bin ja ehrlich, Paul, der sehr nette Herr, der uns die Fahrräder vermietet hat, ist bei unserer Abfahrt schreiend hinter uns her gelaufen… Das lag daran, dass ich Heldin losgeradelt bin und mein Fahrradständer noch ausgeklappt war, nicht unbedingt die beste Idee 😳

 Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass mein Fahrrad zuhause gar keinen Ständer hat… 😳  gilt das als Ausrede???

  
Wir haben uns so die eine oder andere Winery angesehen und man muss sagen, dass einige davon sehr snobby aussahen. Da wir mit Radlerklamotten unterwegs waren, war snobby nicht angesagt. Wir sind dann bei der Giesen Winery gelandet, da war das Publikum gemischt und dort haben wir es uns mal wieder gut gehen lassen😊

  

Ich hab das Glück gepachtet…

Gestern Abend hab ich das Bett gebaut. Der Tisch, den ich entfernen muss, hat eine schwere metallene Stange, die als Tischbein dient. Ich hab also – wie sonst auch, die Tischplatte hoch gehoben und blöderweise hat sich die olle Stange aus der Bodenhalterung gelöst und ist mir auf den Fuß gefallen… Sagen wir mal so, ich als bekennendes Weichei hab die eine oder andere Träne vergossen, die Stange hat natürlich die drei kleinsten Zehen getroffen und der zweit kleinste Zeh hat am meisten abbekommen. Der ist jetzt geschwollen und rot angelaufen trotz Kühlung.  Im Schuh tut es nicht ganz so doll weh… Hab ich das Glück gepachtet ???

P.S. Wir sind heute mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, tolle Aussichten auf schier endlose Weinfelder 😊 hier ist es echt schön!!! 

Marlborough

Nachdem wir in Picton gelandet sind, wollten wir dort was zu essen kaufen und an der Küste einen Campground aufsuchen. Doch das mit dem Essen kaufen wurde eine echte Herausforderung … Es gibt in Picton einen FourSquare, der Laden ist so klein, dass man ihn mit gutem Gewissen als „Tante Emma Laden“ bezeichnen könnte. Die Auswahl an frischem Fisch und Fleisch hielt sich in Grenzen und mal ehrlich, ich war nicht mal sicher, wie frisch das ganze wirklich ist. Also das Handy gezückt und den nächsten größeren Supermarkt rausgesucht. Nun ja, 23 Kilometer sind hier nicht so die riesige Entfernung, doch dann sahen wir, dass genau dieser Supermarkt in  Renwick liegt. Da wollten wir eh am nächsten Morgen hin. Also die Pläne über Bord geworfen und schwups waren wir auf dem Weg nach Renwick. Dort haben wir uns mit Lebensmitteln eingedeckt und waren schon auf dem Weg in die Watson’s Way Lodge, wo wir auch vor zwei Jahren schon waren. Nur diesmal haben wir uns kein Zimmer genommen, sondern eine powered site, also einen Stellplatz für unseren Camper mit Stromanschluss. Wir haben uns riesig gefreut, dass Paul und Pat – ein super zauberhaftes älteres Ehepaar – die Lodge immer noch leiten ☺️

Von hier aus kann man zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad die eine oder andere Winery für Weinproben erreichen. Und von hier kommen viele der guten Weine 😉, hier sind die Wineries Cloudy Bay, Brancott Estate und noch viele mehr beheimatet. 

Heute haben wir dem Forrest einen Besuch abgestattet, dort haben wir es uns mal wieder gut gehen lassen 😉😉😉

  
Auf dem Rückweg hab ich mich mit ein paar Einwohnern Neuseelands angefreundet 😊

  
Das wirklich leckere grüne Gras war auf meiner Seite des Zauns, damit hatte ich sie gefüttert… Und so sahen sie mir hinterher, als ich weiter ging 😳

  

Eine Seefahrt, die ist lustig…

eine Seefahrt, die kann schön sein 😉

Man, was bin ich froh, dass Mike und ich nicht seekrank werden. Die Fähre hat heute morgen um 8 h abgelegt und wir haben uns erstmal mit Kaffee und leckeren Panini’s versorgt. Die Aufenthaltsbereiche waren brechend voll und wir haben uns relativ schnell – dekadenterweise – für eine Zweibettkabine mit WC und Dusche entschieden. Das war eine sooooo gute Idee, wir haben uns in die Betten gelegt und sind relativ schnell eingeschlafen. Es hat sich angefühlt wie in einem extrem schlecht gefüllten Wasserbett und das lag bestimmt nicht an den Matratzen. Vielmehr an dem nicht unerheblichen Seegang… Als wir geweckt wurden und uns zu den anderen Fährgästen gesellt haben, waren alle Spucktüten weg – und davon waren vorher eine Menge vorhanden 😳😳😳. Das hätte ich mir nicht ansehen dürfen, dann wäre mir bestimmt auch schlecht geworden. Fast alle anderen Fährgäste waren ziemlich blass um die Nase und nicht soooo gut gelaunt…

Als wir kurz vor Picton waren, wurde der Wind weniger und wir konnten draußen das Einlaufen in den Hafen beobachten. Schon erstaunlich, dass so eine „kleine“ Fähre fast auf dem Fleck wenden und dann rückwärts in den Hafen einlaufen bzw. einparken 😉 kann. Anbei ein Foto vom Hafen in Picton