Archiv für den Monat März 2016

Ich hab’s getan 😊

Ich hatte eigentlich heute Mittag um 12.50 ein Appointment… Nachdem uns die Dachluke verlassen hat und wir eine neue installiert bekommen haben (die man im übrigen weder öffnen noch schließen kann) sind wir stehenden Fußes zum Lake Taupo Airport gefahren, wo man schon auf mich wartete… 

Mom, es ist alles ok, mir geht es gut!!!

Ich hatte mich entschlossen, einen Tandem-Fallschirmsprung zu machen. Nun ja, ich kam an und man sagte mir, ich könne um 14 Uhr springen, da war es 13.15 h. Ich  hab mich also angemeldet und mich für den Sprung aus 15000 Fuß Höhe und nicht für 12000 Fuß entschieden… Es ging alles relativ schnell, ich wurde in einen sexy roten Overall 😉😉😉 gesteckt und mit dem nötigen Equipment ausgestattet. Dann durfte ich mir ein Sicherheits-Video anschauen. Da ich mich für ein Freefall-Video entschieden hab, flog auch ein Fotograf bzw. ein Kameramann für mich mit. Mein Instructor heißt Ian und hat mich zum Flugzeug begleitet. Ich hab mich von meinem Schatz Mike verabschiedet und bin extrem nervös zum Flieger gegangen. Dort drinnen saßen alle Tandem-Springer hinter ihrem Instructor (und Lebensretter). Der Flieger hob ab und stieg immer höher und als wir bei 15000 Fuß angekommen waren, rutschten die ersten zum geöffneten Rolltor. Sie verschwanden durch das Tor und dann war ich dran. Mit Ian zum Tor, die Beine raus aus der Öffnung und dann einfach fallen….. Es war soooooo ein gigantisches Gefühl, ca. eine Minute freier Fall, bevor Ian den Fallschirm öffnete… Dann trudelten wir im Wind über dem See und landeten ein wenig unsanft auf unserem Hintern am Flugplatz. Dort wartete Mike schon ungeduldig auf mich. Welch ein toller Empfang 😊

Das ist eine Erfahrung, die Ihr einfach ausprobieren müsst!!! 

 
    
    
 
  
  
Mein Video vom Sprung soll es auch bei YouTube geben, hab noch keine Ahnung, wie man das findet. Geb das noch bekannt 😊

Ratet doch mal, wo wir jetzt stehen 

  
Nun ja, auf dem Weg zum Lake Taupo ist uns die Tür vom Bad immer aufgeflogen. Wir sind also links rangefahren und mussten feststellen, dass uns während der Fahrt unsere Bad-Dachluke weggeflogen ist. Ich hatte sie morgens verschlossen und dann hat sie sich einfach entschlossen, uns zu verlassen 😳😳😳

Wir sind also jetzt in der Werkstatt und warten darauf, dass eine neue Dachluke eingebaut wird… 😕Dann geht es weiter zum Lake Taupo

Frauen am Steuer

Wir waren gestern noch bei anderen heißen Quellen, da gab es einen riesigen Parkplatz. Auf diesem Parkplatz stand einfürchterlich bunt angemalter Kombi, drinnen zwei Mädels, die eine steigt aus, holt irgendwas aus dem Kofferraum und läßt brillianterweise die Heckklappe offen. Was passiert? Sie steigt wieder ein und die beiden brausen mit steigender Geschwindigkeit davon… Vom Parkplatz auf den Highway und weg waren sie. Sie hinterließen viele ratlose Menschen auf dem Parkplatz, die sich wunderten, dass die Mädels nicht gemerkt haben, dass die Heckklappe offen war… ob sich die beiden Mädels wohl gewundert haben, dass die Hälfte ihrer Sachen beim nächsten Stop nicht mehr an Bord waren???

Halt Frauen am Steuer, einige sind echt verpeilt 😉😉😉

Waiotapu Tavern

So hieß unser Platz für die sechste Nacht. Eine wirklich urige Taverne mit alten großen Holztischen, einem langen Holztresen und einer Jukebox 😊

Hier haben wir gut gegessen, ein paar heiße Quellen angesehen, die in der Natur vor sich hinblubbern und übelst nach Schwefel stinken. Auf unserem Rastplatz hinter der Taverne gab es gleich zwei davon… Irgendwann riecht man das einfach nicht mehr und genießt die Natur 😉

   
   

Opal Hot Springs

Unsere fünfte Nacht haben wir auf einem uns bekannten Platz verbracht. Von hier aus ist es nur ein kurzer Weg nach Matamata und somit nach Hobbiton, wo ja bekanntlich Frodo und Bilbo Beutlin wohnen… Das scheint auch der Grund gewesen zu sein, dass wir ab späten Nachmittag immer mehr Campervans beim Einparken beobachten konnten. Nun ja, wir waren relativ früh da und hatten die drei Pools (einer mit normaler Temperatur und zwei heiße Quellen – 37 und 39 Grad warm) für uns allein hatten. Das war echt ein Tag zum Relaxen. Anbei ein Foto des großen Pools und von dem 39 Grad warmen Pool

  
  

Freedom Camping in Tauranga

Für den vierten Abend und die Nacht haben wir uns einen Platz in Tauranga ausgesucht am Beach Drive. Dies ist ein öffentlicher Parkplatz, auf dem pro Nacht zwei Selbstversorger- Camper stehen dürfen. Selbstversorger bedeutet, Camper mit Frisch- und Abwassertank, um die Umwelt nicht zu verschmutzen. Der Campground ist kostenlos und nicht soooo schlecht gelegen 😉

  

Hier gibt es einen public BBQ, dort hat uns Mike ein frisches Lachsfilet gegrillt, das war richtig lecker, dazu einen kühlen Sauvignon Blanc und wir haben einen tollen Abend ausklingen lassen. 

Den wunderschönen Sonnenaufgang heute morgen haben wir fast verpasst, ich hab aber doch noch die tolle Stimmung einfangen können

  

Unsere dritte Nacht

haben wir im DOC Uretiti Beach Campsite verbracht. Ein wunderschöner Platz mitten in den Dünen mit unglaublicher Natur drum herum. Auch dort gab es keinen Strom- weder für unseren Camper noch bei den sanitären Anlagen. Wart Ihr schon mal im Dunkeln mit einer Stirnlampe auf dem Plumpsklo ???Hui, das war irgendwie gruselig 😳

Geduscht wurde unter freiem Himmel… Auch das war eine Herausforderung, insbesondere weil es dann auch noch anfing zu regnen… Wohin also mit den anfänglich trockenen Klamotten??? Eine Plastiktüte war unsere Rettung. Ganz klar gab es auch hier nur Kaltwasserduschen und ich durfte Haare waschen 😳😉. Nur die Harten kommen in den Garten oder wie war das noch???

Anbei ein Foto von den Dünen und dem Strand