Gegen 4.15 h in der gestrigen Nacht ist Mike durch ein komisches Geräusch wach geworden… ich wachte auch auf und wir lauschten, was das für ein Geräusch sein könnte… da unsere Phantasie in Bezug auf komische Geräusche nachts in Norwegen nicht so unbedingt ausgeprägt ist, hat Mike kurzerhand den Sichtschutz des Fensters am Kopfende unserer Alkove heruntergefahren und wir schauten gespannt hinaus… was soll ich sagen… ich sah vier oder fünf Möwen,

die gerade emsig dabei waren, unseren Plastikmüllbeutel durch die Gegend zu zerren… Mist 😳, wir hatten den ollen Müllbeutel gestern Abend vergessen zu entsorgen… ohhhh Mist.
Im Gegensatz zu Mike war ich schlagartig wach und krabbelte über den Mann hinweg aus der Alkove. Leiter runter und irgendwelche Klamotten greifen… gesagt, getan. Die Frau bereit zum Kampf, unseren Müll zu verteidigen. Also schwang ich mich nahezu todesmutig, bewaffnet mit einer neuen Mülltüte und Einweghandschuhen, aus dem Womo (ich erinnere nur an Alfred Hitchcocks „die Vögel“ 🙄😳🙄) und fing an, den von den freundlichen Möwen auf dem halben Platz verteilten Müll einzusammeln … das ist eine absolut großartige Aufgabe mitten in der Nacht 😂😂😂. Es war im übrigen schon taghell um diese Uhrzeit und meine Freunde, die niedlichen possierlichen Tierchen – auch Mücken genannt – haben sich ein zweites Loch in den Bauch gefreut (haben Mücken überhaupt ein erstes Loch im Bauch??? 🙄) mich draußen rumlaufen zu sehen. Sie sirrten mir vorzugsweise um die Ohren, damit mein Adrenalin (oh je, es sind Mücken da…) mein Blut noch leckerer macht.
Ich habe von dem Müll-Drama auf dem grünen Rasen kein Foto machen können, ich war zu der Tages- bzw. Nachtzeit nicht in der Lage…
Es fiel weder dem Mann noch mir leicht, danach wieder einzuschlafen und mal ehrlich, um halb fünf steht man doch im Urlaub ganz sicher nicht auf…
Meine Freunde werden Möwen nun ganz bestimmt nicht mehr..so, das habt Ihr Möwen nun davon, selber Schuld 😂😂😂
