Auf der Fähre angekommen, haben wir unser Womo abgestellt und verschlossen und sind direkt zur Rezeption gegangen, um zu fragen, ob die noch eine Kabine für uns haben. Auf dem Hinweg haben wir festgestellt, dass 4,5 Stunden echt lang werden können und soooo unendlich viel zu entdecken gibt es dort auch nicht.
Glücklicherweise haben wir eine Kabine ergattert

Sogar mit Dusche und WC. Die Fähre legte ab und als wir aus dem Hafen von Langesund raus waren, konnten wir uns glücklich schätzen, unser eigenes WC zu haben. Der Himmel war strahlend blau und der Wind als auch der Wellengang waren so heftig, dass mir selbst im Liegen schwindelig wurde… und den anderen Fahrgästen ist ganz bestimmt nicht nur schwindelig geworden. Als wir kurz vor Hirtshals waren, sind Mike und ich in den Taxfree-Shop gegangen und die Menschen saßen zuhauf in den Gängen auf dem Fußboden. Zum einen, weil es draußen so extrem windig war, dass dort keiner sitzen konnte und zum anderen, weil der Weg zu den Toiletten kürzer war. Einige liefen auch schon sehr vorbereitet mit noch leeren Spucktüten durch die Gegend. Die allgemeine Stimmung war eher gedämpft 😳… und was sagte ich? Irgendwie hab ich Hunger 😂, leider – oder vielleicht auch glücklicherweise – hatte das Bordrestaurant schon geschlossen. Ich hätte sonst bestimmt alle Reste aufgegessen… ich kann doch recht unleidlich sein, wenn ich Hunger hab… das hatte der Mann bereits bedacht und hatte am Vortag ein paar Würstchen gegrillt 😊.
In Dänemark angekommen, haben wir uns kurz einen Platz gesucht, um für mich Kaffee zu kochen und um Brötchen mit den Würstchen zu bestücken und schon ging die Reise los. Die erste Strecke bin ich gefahren

Dann haben wir einen Fahrerwechsel gemacht und Mike ist die restliche Strecke bis nach Hause gefahren. Angekommen sind wir gegen 1.30 h nachts, haben noch schnell das Womo leer geräumt, haben geduscht und sind hundemüde ins Bett gefallen…
