Früh morgens sind wir in Albersweiler aufgebrochen, unser Ziel war Bühl im Schwarzwald. Dort haben wir einen Parkplatz gefunden, von dort aus man diverse unterschiedlich lange Wanderungen durch den Schwarzwald unternehmen kann.

Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass wir wieder (wie in Cochem) in einem absoluten Funkloch steckten. Für Mike ist das dann eher Erholung (es bimmelt nicht ständig das Handy), für mich ist es immer wieder unbegreiflich…
Wie dem auch sei, wir stärkten uns mit einem späten Frühstück und dann zogen wir unsere neuen Wanderschuhe an, packten Wasser und Skye (unsere Drohne) ein und dann wanderten wir mal drauf los. An den Wanderstrecken waren auch kleine Gasthöfe – unser Plan war es, ein wenig zu wandern und dann was leckeres Schwarzwald-Typisches zu snacken und vielleicht noch ein frisch gezapftes Bier zu trinken. Nach dem ersten Kilometer kam das erste Gasthaus und wir sagten uns, dass wir erstmal ein wenig weiter wandern und uns die Auszeit erarbeiten wollten… gesagt, getan, wir wanderten…


Seid froh, dass es zu diesem Bild keinen Ton gibt, ich hab geschnauft wie eine Dampflok 😂
Unser Etappen-Ziel war die Badener Höhe und nach einiger Anstrengung sind wir dort auch angekommen.



Bis nach ganz oben sind es 170 Stufen… ich hab bei Stufe 148 gewartet, ich hab es nicht so mit offener Höhe und die Metall-Wendeltreppe sah auch nicht so wirklich vertrauenserweckend aus. Mike ist dort hoch und war echt begeistert von dem Ausblick
Wir haben am Turm eine kleine Pause gemacht und sind dann weiter, wir wollten dann weiter zur Schwarzentalbachsperre… also wanderten wir weiter und weiter und weiter… und jedes Mal, wenn der Weg sich gabelte, ging unser Weg bergauf – na gut, nicht wirklich jedes Mal, die Badener Höhe mit dem Turm war dort wohl der höchste Punkt.
Also, wir wanderten und wanderten und kamen irgendwann in die Nähe der Schwarzbachtalsperre… wir sahen Wasser 👍

und da es schon etwas später war, dachten wir uns, den Rückweg zum Womo anzutreten und dann zünftig in einem Gutshaus essen zu gehen.
Nach ca. 14 Kilometern kamen wir an einem zauberhaften kleinen See vorbei und fragten uns, warum wir nicht einfach andersrum gegangen sind… vielleicht wären wir einfach an dem See geblieben und hätten eine Runde gechillt???

Nach satten 15 Kilometern Wandern kamen wir wieder am Womo an. Das kleine Gasthaus auf dem Wanderweg hatte natürlich schon geschlossen. Wir suchten sehr ergebnislos ein geöffnetes Restaurant. Da oben war wirklich nichts außer dem Wald und dem Parkplatz, also hat Mike den Grill angeworfen, ich hab schnell einen mediterranen Nudelsalat gezaubert, wir haben geduscht und dann gegessen. Danach sind wir komplett kaputt und müde in die Alkove gekrochen.
Fazit der Wanderung: vielleicht war die Strecke für unsere erste Wanderung doch etwas zu lang und dennoch war die Natur unbeschreiblich schön 😊

























