Uns hat es an diesen beiden Tagen nach Wernigerode verschlagen… wir sind relativ früh aufgebrochen, haben direkt in Wernigerode einen Platz auf dem sehr beliebten Womo-Stellplatz ergattert und haben erstmal ganz in Ruhe gefrühstückt.
Ein wenig gewundert hatten wir uns über einige andere Womo-Besitzer, die hatten Blumen und diverse andere Deko vor den Womo‘s stehen und sehr viele hatten sogar einen Motorroller dabei. Dann ging uns ein Lichtlein auf… man zahlt für die Durchfahrt an der Schranke des Stellplatzes einmalig 5 Euro… und kann dann so lange dort für diese 5 Euro stehen, wie man möchte… zwei Tage oder fünf Wochen… die meisten haben sich das benötigte Wasser in Gießkannen an der Zapfstelle abgeholt, Schmutzwasser und Kassetten-WC’s können hier entsorgt werden und es sind sogar noch öffentliche WC’s vorhanden, die tagsüber genutzt werden können… also ein sehr günstiger und sehr gut gelegener Stellplatz…
Man geht zu Fuß ca. 10 Minuten in die wunderschöne Altstadt mit tollen Fachwerkhäusern. Von Wernigerode aus fährt die Schmalspurbahn mehrmals am Tage zum Brocken und zurück. Die Lokomotive wird mit Kohle befeuert und ist bestimmt total umweltfreundlich 😂

Wir haben uns die Abfahrt des Zuges angeschaut und es war schon sehr beeindruckend… wenngleich die Geschichte nicht wirklich kostendeckend sein kann. Eine Fahrkarte bis zum Brocken und zurück kostet € 47,- und in dem Zug, den wir haben abfahren sehen, waren nicht mehr als sieben Fahrgäste…
Dann sind wir ein wenig in der Altstadt rumgeschlendert und waren wirklich ernsthaft erstaunt darüber, dass dort – mitten in Deutschland – alle Geschäfte um 18 h schließen und sogar die Außengastro bei gutem Wetter um 18 Uhr die Tische und Stühle wegräumt… also sind wir nach einem Bier im dortigen Brauhaus zurück zum Womo gegangen, Mike hat uns leckeren Lachs gegrillt, ich hab Broccoli gekocht und dann haben wir den Abend bei leckerem Essen ausklingen lassen.
Am nächsten Vormittag haben wir uns überlegt, dem Luftfahrtmuseum einen Besuch abzustatten. Ich hätte nicht gedacht, dass es dort so interessant sein könnte und wurde eines besseren belehrt. In vier riesigen Hallen sind nicht nur echte Flugzeuge, Hubschrauber und auch Autos ausgestellt. Nein, dort wurden auch Lebensgeschichten von Piloten aus den beiden Weltkriegen erzählt, Checklisten und persönliche Gegenstände und so vieles mehr ausgestellt. Hier ein paar Eindrücke








Dann kamen diverse Cockpits von Flugzeugen… ich weiß echt nicht, wie die Piloten damals mit Handschuhen diese kleinen Knöpfe und Kippschalter bedienen konnten…



Und zum krönenden Abschluss haben wir uns die Transall, die auf dem Dach des Museums steht, angeschaut…




Das waren viele Eindrücke und wir waren echt begeistert von dem Museum. Danach waren wir noch in der Altstadt spazieren, haben uns das alte Rathaus angeschaut und sind dann im Brauhaus lecker Essen gegangen.


Danach ging es zum Womo, dort haben wir den Abend bei einer Runde Tridom ausklingen lassen.
