3. Juli 2021

Wir sind bei strahlendem Sonnenschein aufgestanden. Das Wetter war echt super – der Meinung waren wohl auch nahezu alle Schweden dieser Erde, denn der Parkplatz füllte sich rasend schnell. Also beschlossen wir, lieber im Womo zu frühstücken, es war draußen einfach zu voll… und auch fast schon zu warm in der Sonne.

Danach haben wir das Womo startklar für die Rückreise gemacht… will heißen: sauber machen, Wäsche schon mal sortieren und so weiter. Eigentlich wollten wir gegen 15 h in Richtung Göteborg starten, es waren nur noch ca. 40 km zu fahren… da der Parkplatz sich jedoch weiterhin stetig füllte und die Leute andere Autos oder auch Womos zugeparkt haben, sind wir einfach schon früher los. Auf unserem Weg in Richtung Göteborg musste ich noch das folgende Schild fotografieren

Großartig, oder?

Wir hatten in mehreren Foren gelesen, dass man auf dem Parkplatz bei der Stena Line in Göteborg auf keinen Fall das Womo unbeaufsichtigt abstellen sollte, da es sich einige Menschen zur Angewohnheit gemacht haben, Womos aufzubrechen und kurzerhand Wertgegenstände zu stehlen. Ok, also beschlossen wir, einfach im Womo zu bleiben (ich wollte mich ja mit einem riesigen Fleischermesser demonstrativ in die offene Tür setzen, Mike hingegen fand das ein wenig übertrieben). Als wir an dem Parkplatz ankamen, standen die Autos und Womos schon in den jeweiligen Buchten für das Check-In und erstaunlicherweise ging das einchecken bereits um 15 h los und nicht erst wie in Kiel eine Stunde vor Ablegen des Schiffes.

Wir checken ein, parkten das Womo auf der Fähre und sind gleich zum Info-Stand gegangen, weil wir fragen wollten, ob vielleicht wieder so eine tolle Suite leer steht und auf uns „wartet“. Das war leider nicht der Fall, die Fähre von Göteborg nach Kiel war ein anderes Schiff als auf der Hinfahrt und leider auch kleiner… ich fragte dann einfach, ob noch eine Außenkabine frei wäre, wir würden den Aufpreis natürlich zahlen. Gebucht hatten wir eine Innenkabine mit Etagenbetten (was anderes konnten wir damals für den Rückweg nicht buchen) und siehe da… das Glück war uns hold, wir bekamen eine große Außenkabine im 10. Stock und das sogar ohne Aufpreis.

Also haben wir unser Gepäck in der Kabine abgestellt, sind schnell unter die Dusche gesprungen und haben es uns dann in der Sonne auf Deck gemütlich gemacht. Es gab zur Erfrischung das eine oder andere Hopfen-Kaltgetränk und dann legte das Schiff gegen 17.45 h ab.

Das Schiff der Stena Line kam gerade aus Dänemark an

Wir verließen Göteborg und fuhren raus auf den großen Ozean 😉

Irgendwann überkam uns der Hunger und wir gingen zurück in unsere Kabine. Dort gab es Oliven, Käse, Physalis, Cracker und ein Glas Wein. Nach dem Hunger kam dann die Müdigkeit und wir waren doch recht früh (für unsere Verhältnisse) in der Koje

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