Bitte entschuldigt, dass es erst jetzt mit meinen Beiträgen weiter geht. Ich hatte keine Möglichkeit, die Beiträge als auch Fotos hochzuladen… aber nun geht es bald los!
Archiv für den Monat Juni 2022
20. Juni 2022
Heute feiern wir unseren fünften Hochzeitstag, 12 Jahre Beziehung und immerhin 27 Jahre Freundschaft. Dass ich das mal schaffen würde, hab ich nicht für möglich gehalten. Meine längste Beziehung vor dieser hielt doch satte 6 Monate… 😉
Zum Frühstück gab es heute einmal ein Glas Sekt. Eigentlich könnte man das Frühstück auch als Brunch bezeichnen, wir haben heute einfach ausgeschlafen und erst gegen 10.30 Uhr gefrühstückt. Nach dem Frühstück haben wir uns unsere Geschenke überreicht… Mike hatte für uns beide eine sensationelle Idee – seht selbst

Wir haben dann einfach zusammen die Seele baumeln lassen, das gute Wetter genossen und haben uns dann fertig gemacht, um mit dem Taxi nach Novalja zu fahren. Dort angekommen, sind wir noch ein wenig bummeln gewesen, bevor wir zum japanischen Resturant gegangen sind. Als Aperitif gab es für uns einen Hugo

Und dann haben wir das Sushi in mehreren Steps bestellt… zum einen, weil wir uns Zeit lassen mit dem Essen und zum anderen, weil roher Fisch nicht unbedingt „stundenlang“ auf unserem Tisch in der Sonne stehen muss.


Nach dem Essen haben wir uns in die Bar-/Lounge-Ecke gesetzt und dort einen wunderschönen Sonnenuntergang genossen begleitet von einem Mai Tai.






Die Sonne ging unter, das Restaurant füllte sich und wir entschieden uns, zu bezahlen und noch ein wenig die Stadt zu Fuß zu erkunden. Es gibt hier unzählige kleine Gassen mit wunderschönen Häusern.


Zudem gibt es nahezu an jeder Ecke Restaurants und Cocktailbars, überall wird draußen gesessen und wir waren doch echt überrascht, dass an einem Montag Abend so viele Menschen unterwegs waren. Gegen 0.30 Uhr haben wir uns ein Taxi genommen und sind zurück zum Campingplatz. Auf dem Weg von der Rezeption zu unserem Hupi haben wir die Millionen von Sternen angeschaut und das einzige Sternenbild, welches ich erkennen kann, ist der große Wagen. Den hab ich auch am Himmel gefunden. Ein wirklich wunderschöner Abend ging zu Ende und wir sind hundemüde ins Bett gekrochen und schliefen den Schlaf der Gerechten (oder wie das auch heißen mag)
19. Juni 2022
Heute sind wir nach dem Frühstück mit den Fahrrädern nach Novalja gefahren, dort haben wir im vergangenen Jahr ein Sushi-Restaurant entdeckt und wollten uns dieses für unseren Hochzeitstag mal anschauen, Probe essen und dann einen Tisch reservieren.
Novalja hat eine tolle Strandpromenade, die mittags eher menschenleer ist. Natürlich mussten wir an einem Shop anhalten, dort hab ich mir ein paar Armbänder und Fußkettchen gekauft. Das muss schon sein im Urlaub.
Angekommen an dem japanischen Restaurant (welches im Erdgeschoss eines Hotels liegt), haben wir kurzerhand die Fahrräder angeschlossen, uns an einen Tisch gesetzt, unendlich leckeres Sushi bestellt und dieses dann mit Blick auf das Meer genossen. Ich hab dann auch noch einen Strawberry Daiquiri probiert, der war auch sehr lecker. Da wir sehr begeistert von dem Restaurant, dem Essen als auch dem super freundlichen Personal waren, haben wir für den nächsten Tag einen Tisch bestellt.



Nach dem Essen sind wir im Sonnenschein mit dem Fahrrad zurück zum Campingplatz gefahren, haben die Fahrräder angeschlossen und uns zum herunterkühlen erstmal mit eiskalter Selter in den Schatten gesetzt. Zum Abend hin hat Mike gegrillt, es gab gefülltes Schweinefilet und ein paar Würstchen und den restlichen Nudelsalat. Dann haben wir kurz abgewaschen und sind dann noch in die Strandbar gegangen, um dort den Abend ausklingen zu lassen.
Rot ist das neue braun…
gilt auch in diesem Sommer. Das ist ein Trend, den ich weder verstehen noch mitmachen kann. Ich persönlich unterstütze gern die Sonnencreme-Hersteller. Ich hab sogar verschiedene Cremes mit Lichtschutzfaktor 20, 30 und 50 an Bord.
Menschen unterschiedlichen Alters laufen hier herum und sind so krebsrot, es fehlen lediglich die Blasen auf der Haut – aber daran arbeiten die Leute sicherlich, das Motto scheint zu lauten: nur die Harten kommen in den Garten oder so ähnlich. Nur die kleinen Kinder hier sind noch nicht verbrannt und das ist in Anbetracht dessen, dass die meisten unbekleidet und ohne Sonnenhut hier herumlaufen, doch ein Wunder.
Wenn ich auf das Bord gehe, bin ich mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt, ich hab keine Lust auf einen Sonnenbrand und ggfs . spätere Folgeerscheinungen. Da sind Mike und ich hier aber eher die Ausnahme. Wie schon gesagt, rot ist das neue braun…
18. Juni 2022
Und täglich grüßt das Murmeltier 😉 … will heißen, auch heute morgen haben wir im Sonnenschein gefrühstückt, ich habe mich dann im Laufe des Tages wieder am Stand Up-Paddeling versucht und was soll ich sagen ? Ich bin NICHT ins Wasser gefallen, sondern bin im Stehen durch die Gegend gepaddelt und habe gegrinst wie ein Honigkuchenpferd.
Mike war in der Zeit am Schnorcheln und hat sich Seegurken, Seeigel und ganz viele Fische angesehen.
Abends haben wir leckeren Lachs gegrillt, den gab es zusammen mit frisch gemachtem Nudelsalat.

Dann, als es dunkel wurde, sind wir noch spazieren gegangen und haben uns den schier unendlichen Sternenhimmel angesehen.
Nachtrag zum 17. Juni 2022
Ich hab es versprochen, hier kommt ein Foto von unserem Essen abends. Mike und ich haben uns für eine Pizza entschieden, die war ok…

Wir haben beide unsere Pizza nicht geschafft und sind sehr gut gesättigt zum Womo gegangen und waren kurz danach im Land der Träume…
17. Juni 2022
Heute morgen hat der Wecker für uns relativ früh geklingelt. Wir wollen heute in die Olivenplantage fahren, die 17 km entfernt liegt. Also haben wir uns bei Sonnenschein vor dem Womo mit einem Frühstück gestärkt, haben uns danach dick mit Sonnencreme eingeschmiert, fahrradtaugliche Klamotten angezogen und haben uns auf unsere E-Bikes geschwungen (sorry Torsten, mit einem normalen Fahrrad hätte ich die Strecke ganz sicher nicht geschafft… Mike hat meinetwegen die E-Bikes aufgeladen und mit in den Urlaub genommen). Hatte ich schon erwähnt, dass sich der Himmel ohne eine einzige Wolke am Himmel strahlendblau präsentierte und wir gegen 11 Uhr morgens schon 28 Grad Celsius hatten ? Wie dem auch sei, Fahrradhelme und Sonnenbrille auf und los ging unser Ausflug. Da es hier mal so gar keine Fahrradwege gibt, sind wir auf der Landstraße gefahren. Das war soweit ok, die Autofahrer waren auf dem Hin- und auch auf dem Rückweg sehr human. Wir waren ja auch nicht ganz so langsam unterwegs. Und im übrigen ist auch das Fahren mit einem E-Bike anstrengend, denn treten muss man immerhin ja mit seinen eigenen Beinen…
Nach ca. 17 km kamen wir an der Olivenplantage an, haben brav den Eintritt bezahlt und sind dann zu Fuß (und irgendwann auch auf dem Bike) durch diese Plantage. Was soll ich sagen, links und rechts Olivenbäume – leider ohne leckere Oliven, aber dafür haben wir einen 2000 Jahre alten Olivenbaum anschauen dürfen. Was der wohl alles schon erlebt hat in / auf dieser doch etwas verrückten Welt…


Ok, die Olivenplantage hat uns nicht so richtig geflasht… wir hatten Durst und irgendwie auch Hunger. Also haben wir über unsere App „Exit“ nach dem nächstgelegenen Restaurant gesucht und sind an einem Hafen gelandet. Dort haben wir uns in ein Restaurant gesetzt, was leckeres zu Essen bestellt und ganz klar ein Hopfen-Kaltgetränk.

Hier mal der Ausblick während des Essens


Das Wasser ist so glasklar, dass man die Fische schwimmen sehen kann und da uns verdammt warm war, haben wir auch kurz überlegt, ob wir einfach mit Klamotten (natürlich ohne Schuhe) ins Wasser springen. Die Vernunft hat gesiegt, wir haben die Rechnung bezahlt und haben uns dann auf den Rückweg zum Campingplatz gemacht.
Der Weg hin und zurück war echt hügelig, mal sind wir mit 45 kmh die Hügel heruntergesaust – aber die muss man ja auf dem Rückweg auch wieder hoch … mit sieben Prozent Steigung… und wusstet Ihr, dass die Reichweite eines Akkus bei hohen Außentemperaturen extrem schnell sinkt ? Mike’s Akku war irgendwann leer und dann ist er „halt“ nur Fahrrad gefahren – ohne Unterstützung – und mit einem 24 kg schweren Fahrrad ist das echt nicht zu unterschätzen. Mike ist glücklicherweise echt fit und hat das letzte Stück des Weges auch so hervorragend gemeistert.
Am Campingplatz angekommen, hatte ich eine Kerntemperatur von ca. 80 Grad Celsius (die Griller unter uns wissen, ich bin gar und könnte gegessen werden). Also haben wir uns verdammt schnell unsere Badeklamotten und Badeschuhe angezogen (keiner braucht direkten Kontakt zu Seeigeln) und sind direkt in das für uns kalte Wasser abgetaucht. Nach unserem Eintauchen stieg die Wassertemperatur gleich um mindestens 10 Grad… war uns aber egal, wir brauchten die Abkühlung 😉
So, nun sitze ich im Schatten und schreibe meinen Blog und Mike hat die Füße hochgelegt und schaut verträumt auf das Meer… ok, das eine oder andere Mal hat er die Augen irgendwie zu … hat er sich auch verdient, immerhin haben wir Urlaub. Heute abend gehen wir hier essen, Fotos folgen dann später – versprochen
Ich muss zwischendurch mal was loswerden
Ok, dieser Artikel hat eher weniger mit unserem Urlaub zu tun als mit meiner Meinung zu einem ganz bestimmten Thema. Wenn es also nicht interessiert, bitte nicht weiterlesen und einfach auf den nächsten Artikel mit der Überschrift 17. Juni 2022 warten 😉
Dieser Artikel könnte wie folgt heißen: Freiheit für die Titties oder eben auch einfach nicht
Ich hab mich mal mit einer guten Bekannten darüber unterhalten, dass ich es als eher fragwürdig empfinde, wenn einige Frauen ohne einen Büstenhalter ihren Alltag bestreiten. Nachweislich bin ich auch eine Frau und die haben nunmal Brüste, aber mal ehrlich, müssen die im Alltag (also beim Einkaufen, ggfs. sogar im Büro) frei vor sich hin schwingen ? Nun gut, auch da bin ich zwiegespalten, es gibt halt Frauen, die haben von Natur aus (oder auch nachgeholfen) sensationelle Brüste, da finde ich den Anblick nicht schlimm, sondern eher ansprechend. Aber warum müssen denn so viele Frauen und erstaunlicherweise ist das vollkommen altersunabhängig mit riesigen Brüsten ohne BH durch die Gegend laufen. Meine Meinung dazu ist, das ist nicht schön anzusehen, ganz zu schweigen davon, dass es auch absolut nicht bequem sein kann, wenn die Brüste so vor sich hin baumeln und ggfs. dem Bauchnabel „hallo“ sagen können. Ich finde das genauso unästhetisch wie Männer, die in der Öffentlichkeit immer kontrollieren müssen, ob ihre „Juwelen“ noch in der Unterhose sind. Wo bitte sollen die denn von alleine hin ? Beim Einkaufen im Supermarkt einfach schon mal allein in die Gemüseabteilung und nach den Tomaten oder Zwiebeln schauen ?
Aber zurück zum Ursprungs-Thema… hier im Urlaub darf man als Außenstehender alle Arten von Brüsten beim Sonnenbaden betrachten oder beim Schwimmen… und dies ist KEIN FKK-Campingplatz. Ja, ihr dürft mich gern als prüde bezeichnen, aber der Saunagang hat mir schon echt viel abverlangt. Warum soll ich wildfremden Menschen meine nackten Brüste präsentieren ? Die darf Mike sehen und natürlich auch mein Arzt und die eine oder andere sehr gute Freundin, aber das war es dann auch schon. Und das, was einem hier präsentiert wird, ist alles andere als schön… ja, Schönheit liegt im Auge des Betrachters… und hier sind definitiv keine schönen Brüste am Start.
Sorry liebe Leser, das musste einfach mal raus, ich hab für derartige Meinungsausbrüche noch keine andere Plattform gefunden. Ich hätte auch noch zum Thema Tattoos und Frauen, die erstaunlicherweise keine Kinder wollen, ein paar Gedanken auf Lager, die irgendwie raus wollen. Schreibt doch mal, ob ich für solche Artikel eine gesonderte WordPress Seite aufmachen soll …
