Die Nacht war eher unruhig, es stürmte sehr und Hupi hat das eine oder andere Mal so sehr gewackelt, dass ich aufwachte und mal wieder Angst hatte, dass wir mit dem Womo umkippen könnten. Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte, so leicht kippt Hupi nicht um… und dennoch hab ich jedes Mal, wenn es stürmt, solche Gedanken.
Wir haben uns dann morgens entschieden, drinnen zu frühstücken. Es hat weiterhin bei Sonnenschein so gestürmt, dass uns mit Sicherheit das Essen vom Tisch geflogen wäre. Es war schon irgendwie komisch, bei strahlendem Sonnenschein drinnen zu sitzen und zu frühstücken, es war jedoch die bessere Entscheidung.
Zu unserem Platz in Novi Vinodolski muss ich anmerken, dass der Platz zwar schon geöffnet hatte, jedoch erst an diesem Tag und an dem folgenden aus dem Winterschlaf kam. Will heißen: die Stellplätze waren (so wie auch unserer) vollständig dicht gewachsen mit Gestrüpp. Unabhängig davon, dass auch die Toiletten als auch die Duschen die eine oder andere saftige Reinigung nötig hatten. Da wir Dusche und WC an Bord haben, hat uns der Zustand zwar schon „gestört“, war aber letztlich doch entscheidend für unsere Entscheidung, hier keine vier Tage stehen zu wollen.
Den Tag über sind wir spazieren gegangen, haben kurz die Füße ins Wasser gehalten und sind dann abends – wie auch den Abend zuvor, Essen gegangen. Bei uns gab es eine sehr leckere Vorspeisenplatten und dann frischen Thunfisch. Es war super lecker.


An diesem Abend waren wir nicht wirklich lange wach, wir waren früh in der Koje und schliefen den Schlaf der Gerechten (oder so ähnlich …)
