14. Juni 2022

Da wir uns heute auf den Weg zum Terra Park Phalaris machen, haben wir kurzerhand einen Kaffee gekocht und uns mit diesem an den Strand gesetzt und dort die Ruhe genossen. Mike hat noch ein wenig Rosmarin „ausgeborgt“, hier entlang der Wege wachsen riesig große Büsche oder gar Hecken aus Rosmarin. Also haben wir uns den einen oder anderen Zweig geliehen, haben alles eingepackt, sind zur Rezeption und haben unsere zwei Tage vor Ort bezahlt. Dann haben wir uns auf den Weg zum Supermarkt „Hiper“ gemacht. Dort angekommen waren wir doch sehr überrascht über die eher geringe Auswahl an Essen – immerhin ist der Laden gefühlt so groß wie die Fegro in Hamburg. Da wir das eine oder andere dort nicht käuflich erstehen konnten, sind wir zu Fuß weiter zum „Konzum“. Ein bischen Bewegung zwischendurch tut immer gut. Dort haben wir dann alles Weitere vor allem Fleisch zum Grillen eingekauft und sind dann mit Hupi zum Terra Park Phalaris.

Hier haben wir für 8 Tage die Parzelle 134 gebucht. Also eingecheckt, mit Hupi zur Parzelle gefahren und was passierte dann ? Genau auf der Parzelle, dort wo wir mit dem Vorderreifen hätten parken wollen und müssen, lag eine große Betonplatte auf dem Fußboden. Diese hat ein großes Loch, in dem Rohre verliefen, verdecken sollen. Leider war der Beton schon sehr brüchig und als Mike mit dem Vorderreifen darauf fahren wollte, brach ein Stück des Betons ab. Glücklicherweise haben wir das Weiterfahren unterlassen, denn wenn die Platte aufgrund des Gewichtes von Hupi gebrochen wäre, hätten wir mit einem Vorderreifen in diesem Loch gehangen und dann wäre unser Urlaub wohl oder übel beendet…

Also zu Fuß zurück zur Rezeption, dort haben wir unser Problem geschildert und da viele andere Urlauber (wie ja auch wir) die Parzellen bereits vorher gebucht hatten, war lediglich eine Parzelle für zwei Tage frei, bevor wir dann für die weiteren sechs Tage eine andere Parzelle hätten wählen können. Die besagte Parzelle Nummer 66 haben wir uns angesehen und mussten sogleich feststellen, dass die Parzelle zu klein für Hupi bzw. Hupi zu groß für diese Parzelle ist. Also wieder zurück und nun stehen wir für zwei Tage in der „free zone“, einer großen Rasenfläche mit Stromanschlüssen.

Hier angekommen, haben wir die Markise ausgefahren, unsere Dachluken verdunkelt, die Fenster auf Zwangsbelüftung gestellt und unsere wunderbare neue (gebraucht erstandene) Klimaanlage angeworfen. Tagsüber halten wir uns eh draußen auf, aber für die Nacht ist es einfach genial, bei etwas kühleren Temperaturen zu schlafen.

Dann haben wir das Areal erkundet, der Terra Park ist gerade dabei, noch mehr Häuser mit eigenen Pools zu bauen. Zudem gibt es hier auch Glamping-Zelte mit Klimaanlagen, die man buchen kann. So ein Haus mit eigenem Pool wäre eine echte Alternative, wenn wir Hupi nicht hätten. Wir sind jedoch mehr als zufrieden, unser Zuhause dabei zu haben.

Am Strand entlang ging es dann zu der kleinen Strandbar, von der aus wir auf das türkisfarbene Meer geschaut und die Seele baumeln lassen haben.

Camper ansich sind schon etwas besonderes. Wir konnten von der Strandbar einen Mann beobachten, der zu seinem Schlauchboot mit Außenborder schwamm. Das Boot war echt riesig, es war ca. 2 Meter lang und hatte einen 3 PS-Außenborder, damit kann man echt schon auf „Sonny Crocket“ aus Miami Vice machen. Nun gut, der Mann enterte das Boot, packte seine Paddel aus und paddelte auf das offene Meer hinaus. Wir dachten, er wollte seinen Außenborder nicht so nahe an der Strandbar anwerfen… aber nein, der Typ paddelte so hin und her und trieb mal wieder weiter hinaus und paddelte und paddelte – wir vermuten, der Außenborder hatte kein Benzin ;-)). Nicht nur wir bestaunten die Aktivitäten dieses Mannes – nein, er hatte bereits die Aufmerksamkeit aller anderen Besucher der Strandbar auf sich gezogen und dort mutmaßte man, was als nächstes passierte. Ich habe gewettet, dass er den Außenborder gar nicht anschmeißt und was soll ich sage, ich behielt Recht. Er paddelte so vor sich hin, kam dann zurück machte das Boot an einer anderen Boje fest als vorher, sprang ins Wasser und schwamm zurück zum Strand. Das ganze war sehr lustig anzusehen, weil der Mann gefühlt größer als das gesamte Schlauchboot war. Es sah ein wenig so aus, als ob er das Boot von einem kleinen Kind „geklaut“ hätte.

Zurück zu Hupi, in die Sonne legen, dann kurz im türkisfarbenen Wasser schwimmen gehen und dann haben wir das Abendessen zubereitet. Es gab gegrillten Lachs (vom Mann zubereitet und gegrillt) und dazu einen frischen Salat.

Abends haben wir noch einen Abstecher zur Strandbar gemacht, haben dort einen leckeren Cocktail getrunken und sind dann zurück zu Hupi und ab in die Koje

Hinterlasse einen Kommentar