Wir sind 2978 km gefahren, haben in Deutschland, Österreich und in Kroatien gestanden, sind auf der Rückreise durch 29 Tunnel gefahren (die Anzahl der Tunnel auf der Hinreise hab ich leider vergessen, seht es mir bitte nach) und können ganz klar sagen, dass Kroatien – insbesondere die Insel Pag – uns nächstes Jahr wiedersehen wird. Es hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht, ich hab gelernt zu stand-up-paddeln (hört sich irgendwie blöd an), wir haben einiges erlebt, lecker gegessen und getrunken, sind nicht – wie viele andere – mit Sonnenbrand durch die Gegend gelaufen. Alles in allem wie so oft oder auch immer (???) ein genialer Urlaub mit Mike und unserem Hupi.
An all meine treuen Leser und Follower: im September 2022 folgt ein neues Abenteuer mit uns auf dem Weg zu den Nordmännern (Schweden / Norwegen). Da Schweden und Norwegen bekanntlich eine hervorragende Mobilfunknetz-Abdeckung haben, könnt Ihr jetzt schon gespannt sein auf tägliche Berichte von unseren neuen Abenteuern.
Nach einem langen und gemütlichen Frühstück im Womo (ja, das können wir auch…grins) sind wir dann in Richtung Heimat gestartet. Mike ist die erste Strecke gefahren, dann haben wir Fahrerwechsel gemacht und dann bin ich eine Weile gefahren. Nach einem erneuten Fahrerwechsel fuhr Mike dann bis nach Hause. Dort kamen wir gegen 19 Uhr an, haben unsere Klamotten, die Lebensmittel und noch so vieles mehr ausgeladen, das Womo gegenüber geparkt und sind dann wohl verdient unter die Dusche. Danach gab es noch was zu essen und „alt“ sind wir an diesem Abend ganz bestimmt nicht geworden.
Wie so oft lautete unser Motto: Frühstück ist überbewertet… Mike hat mir einen Kaffee gekocht und wir sind los auf die Autobahn in Österreich. In Bayern haben wir auf einer Raststätte angehalten und haben uns dort Brötchen mit Leberkäse und Laugenbrezel gekauft. Klar war der Leberkäse warm, aber die Laugenbrezel waren es auch… warum bekommt das bloß niemand hier in Hamburg hin, frische und warme Laugenbrezel zu verkaufen ???
Die Brötchen haben wir in der Sonne auf den Rastplatz an der Autobahn genossen. Dann hörten wir jemanden rufen – fast schreien… „halt sofort an, ich will aussteigen“… wir schauten uns um und sahen einen BMW Geländewagen, bei dem die hintere Tür auf der Beifahrerseite aufstand und eine Frau heraushing… nachweislich wollte sie aussteigen – nur das Auto fuhr noch. Dann wurde es langsamer und bevor es stoppen konnte, sprang die Frau heraus und rannte weg. Das Auto (am Steuer saß ein Mann und auf dem Beifahrersitz ein junges Mädchen) fuhr langsam weiter. Die Frau ging zu einem Sitzplatz, fing an zu weinen und zündete sich eine Zigarette an. Mike und ich hatten die Brötchen aufgegessen und machten uns auf den Weg zum Womo und ich sagte noch zu ihm, der BMW wartet bestimmt weiter hinten auf dem Rastplatz… doch Pustekuchen. Die müssen sich so gestritten haben, dass der Mann einfach weitergefahren ist und die Frau vielleicht heute noch an der Autobahn-Raststätte sitzt… wow, es ist schon ein wenig erschreckend, wie sich Menschen streiten können.
Von Bayern aus ging es weiter auf der A 9, ich suchte derweil nach passenden Plätzen für eine Übernachtung und fand auch einen nahe Hipoltstein direkt am Main-Donau-Kanal. Schiffe gucken ist ja eh unsere Passion, also nichts wie hin da. Dort angekommen schauten wir, wo wir uns denn hinstellen wollten, dort standen erst vier Wohnmobile. Dann kamen wir an ein Schild auf dem stand, dass der Stellplatz in der Zeit ab dem 20. Juni 2022 wegen Aufbau der Start/Landezone des Triathlons gesperrt sei. Nun ja, ob die anderen Womo-Besitzer nicht lesen konnten oder es gekonnt ignoriert haben, lassen wir mal dahin gestellt sein. Wir sind lieber weiter gefahren. Also zurück zur Autobahn und weiter nach Pottenstein. Dort gibt es einen Bauernhof, der Bauer hat auf seinem Gelände 8 Stellplätze für Wohnmobile hergerichtet. Große Plätze mit Kiesuntergrund, Stromanschlüssen und sogar mit Ver-/und Entsorgungsstation. Besonders interessant fanden wir, dass er auch ein Brotzeitstüble hat, wo er frische Aufschnitt- und Käseplatten und diverse Getränke zum Verzehr anbietet. Also haben wir uns dort hingestellt und brav angemeldet. Wir wurden sehr gastfreundlich empfangen und fragten nach, ob es noch Essen gäbe. Der Betreiber sagte „klar, was wollt’s denn haben ?“ und wir bestellten zwei gemischte Platten und einheimisches (fränkisches) Bier.
dazu gab es frisches Brot… es war so lecker
Für diese Platte nimmt der Betreiber doch ernsthaft nur EUR 8,-, ansich für die Auswahl und die Menge an Essen eigentlich zu wenig. Wie dem auch sei, wir aßen in Ruhe, tranken das Bier und unterhielten uns mit dem Betreiber / Bauern über alles mögliche wie Spritpreise (der Traktor verbraucht in einer Stunde 30 Liter Diesel). Dann hat er uns noch erzählt, dass es lange nicht geregnet habe und dass der Mais als auch die Kirschen für diese Jahreszeit viel zu klein seien und dass er auf Regen hoffe. Wir verabschiedeten uns dann nach einer Weile und gingen zurück zum Womo. Dort dachte ich darüber nach, wie sehr der Bauer den Regen braucht für seine Felder und wie wenig ich Regen brauche, weil ich Sonne lieber mag. Dennoch habe ich abends gehofft, dass es nachts regnen würde – das hätte zwar sicherlich nicht ausgereicht, um die Ernte zu retten und dennoch hab ich es gehofft. Doch der erhoffte Regen kam nicht. Wir haben die Nacht sehr gut geschlafen, es war unglaublich ruhig dort.
Wir sind aufgestanden und haben uns direkt auf den Weg nach Golling an der Salzach gemacht. Frühstück ist überbewertet. Dort in Golling gibt es die Therme Aqua Salza, dort wollten wir den Tag genießen. Großartigerweise hat die Therme 15 ausgewiesene Stellplätze für Wohnmobile, dort haben wir uns also platziert, ich hab uns in der Therme mit Hupi für eine Übernachtung auf dem Stellplatz angemeldet.
Der Platz vor unserem Womo gehört noch zu unserem Stellplatz, nicht dass Ihr denkt, wir können nicht parken
Also ab in die Therme, dort das Gold-Paket gebucht (Eintritt inkl. Bademantel, Sauna-Laken und Duschtuch), schnell umgezogen und ab in das Schwimmbad. Dort hat Mike schnell gemerkt, dass es eine Wasserrutsche gibt, die er dann mehrfach herunter gesaust ist. Wasserrutschen und ich sind einfach keine Freunde, ich hab mir das eher geklemmt. Wie dem auch sei, Mike hatte seinen Spaß. Dann allerdings meldete sich irgendwie wieder unser Magen und wir gingen in das Restaurant, welches über dem Schwimmbad liegt. Dort hingen einige „Menü’s“ an der Wand, wir suchten uns also das Baba Schnitzel aus, Mike bestellte es bei der netten Bedienung und die sagte zu uns: Ihr wisst schon, dass es auch Essen für Erwachsene gibt ? Die Baba-Gerichte sind für die Kinder…. ok, also haben wir uns eine Speisekarte geben lassen und haben uns dann nach langem Hin und Her für Penne Arrabiata entschieden. Lasst es Euch gesagt sein, wenn man nicht gefrühstückt hat, ist das nicht unbedingt die beste Wahl. Mein Magen fand es eher nicht so gut, so scharfes Essen serviert zu bekommen. Wie dem auch sei, nach dem Essen sind wir dann in den textil-freien Bereich übergesiedelt, um dort festzustellen, dass es dort ganz klar auch ein Restaurant gibt und die hatten eine noch größere Auswahl an Speisen und Getränken. Da wir ja mehr oder weniger gesättigt waren, haben wir uns den riesigen Wellness- und Sauna-Bereich mit Kneipp-Becken, Tauch-Becken und textilfreiem Schwimmbad als auch gefühlt hundert Saunen angeschaut. Die eine oder andere Sauna haben wir auch ausprobiert, mussten jedoch feststellen, dass wir nicht mehr im Training sind und Sauna bei Außentemperaturen von ca. 32 Grad Celsius doch echt anstrengend sein kann. Also haben wir uns im Pool abgekühlt und haben uns dann auf der Sonnenterrasse des Restaurants (im übrigen mit Bademänteln bekleidet) eine Brezel gegönnt. Ich kann Euch sagen, die Österreicher als auch die Bayern können wirklich gute Brezeln machen 😉
Gegen 19 Uhr sind wir dann geduscht raus aus der Therme, haben uns im Womo umgezogen und wollten dann im Ort was essen gehen. Das eine oder andere Restaurant haben wir auch gefunden, waren jedoch für ein Sterne-Restaurant eher unpassend gekleidet (Shorts und Badelatschen), also entschieden wir uns für diese Lokalität
Mike schaut eher skeptisch… warum wohl ???
Was soll ich sagen, die Besitzerin war nicht unbedingt freundlich, als wir drinnen gefragt haben, ob die noch einen Tisch für 2 Personen frei hätten. Sie sagte wortwörtlich: drinnen is voll, müsst es draußen versuchen. Ok, also raus auf die rückwärtig gelegene Terrasse. Dort waren zwar Tische frei, wir mussten jedoch warten, bis uns ein Platz zugewiesen wurde. Bekommen haben wir dann einen Tisch, an dem wirklich nur zwei Personen sitzen können und das auch nur, wenn man pro Person nur einen Teller Essen bekommt, mehr Platz war auf dem Tisch nicht 😉 Also haben wir brav bei der (verständlicherweise gestressten Bedienung – sie hatte den gesamten Außenbereich allein zu versorgen) unser Essen bestellt.
Es scheint so, als ob die Sauce bei beiden Gerichten gleich war. Ich war von meiner Pfanne mit den Spätzle leider nicht so begeistert, Mike hat es wohl soweit gut geschmeckt. Relativ schnell nach dem Essen haben wir bezahlt und sind durch die Straßen gewandert. Golling hat (wie so viele andere Städtchen in Österreich) eine eigene Burg, die war noch nicht geschlossen, also haben wir uns noch den Burghof angeschaut, da war aber nix los.
Als wir noch in dem Restaurant saßen, kam eine ganze Horde Schüler durch das Restaurant (wir haben dann gesehen, dass die auch Zimmer vermieten und vermuten, dass es eine Schulklasse auf Klassenreise war) gelaufen. Genau diese Horde haben wir dann eher unglücklicherweise wieder getroffen. Mike hat eine Bar entdeckt, die eine Disco-Kugel in einem Turm hängen hatte. Das sah interessant aus und schon waren wir drinnen. Da wir gern draußen auf der Terrasse sitzen wollten, hat Mike sich umgesehen und wir haben noch einen kleinen freien Tisch ergattert. Die anderen Tische waren von der Schulklasse besetzt. Das waren ca. 30 junge Menschen, die alle ihr Handy in der Hand hatten, ständig „Alter oder Digger“ gesagt haben und sich – obwohl sie sich gegenüber saßen, angeschrien haben. Ich wusste gar nicht, dass diese Wörter auch im Sprachgebrauch von Österreichern sind 😉
Die Schüler tranken Cola oder Spezi, die Betreuer (es waren sechs an der Zahl) haben sich an Aperol Spritz erfreut. Dann hat ein Mädel einen hysterischen Anfall bekommen, weil ihr „Freund“ sich mit einer anderen Schülerin unterhalten hat. Gleich bildete sich eine riesige Traube an Menschen – wohl in der Hoffnung, dass es einen Zweikampf junger Mädels geben würde. Die Betreuer haben dann ein wenig Ruhe reingebracht und schnell war man wieder „befreundet“ und alles war gut. Ich ging dann mal um die „Ecke“ und als ich wieder kam, stand Mike an dem Tisch der Betreuer und fragte nach, ob der Aperol Spritz wohl schmecken würde. Ich nahm wieder an unserem Tisch Platz, Mike kam zurück zum Tisch und ich fragte ihn, was denn in diesem gefühlt 5 Minuten noch passiert wäre. Mike sagte mir, dass einer der Jungen zu einem anderen einen Spruch gebracht hätte, wie „hey, willst Du mir nicht einen blas…“ und schwups durfte Mike sehen, wie der eine sein „Gemächt“ vor allen Leuten aus der Hose holte… Mike ist dann zu den Betreuern und hat die gefragt, was genau denn ihr Job wäre, wenn sie nicht einmal hier einschreiten wollten… die anderen Gäste der Bar, die auch auf der Terrasse gesessen hatten, haben genauso wie wir dann die Getränke genommen und haben sich rein gesetzt. Der Besitzer fragte uns, was los sei und warum wir uns denn bei dem schönen Wetter reinsetzen würden. Mike schilderte den Vorfall kurz und kurzerhand entschied der Bar-Besitzer, dass die Schulklasse als auch die Betreuern gern bezahlen und gehen dürften, so ein Verhalten sei geschäftsschädigend und er müsse an seine Gäste denken. Dann kehrte Ruhe ein, wir genossen sensationelle Musik aus den 80’ern, unterhielten uns hervorragend mit dem Besitzer und bestellten noch ein Bier. Dann passierte etwas, was mir ernsthaft noch nie in meinem Leben passiert ist. Das Bier kam in Krügen mit Henkel, ich umfasste mein Glas, hob es an und wollte mit Mike anstoßen. Dazu kam es fast gar nicht, denn der Boden meines Glases entschied sich spontan einfach abzufallen und logischerweise verabschiedete sich auch das Bier durch die soeben aufgetane Öffnung des Glases. Will heißen, ich hatte einen leeren Bierkrug ohne Boden in der Hand, der Glasboden lag auf dem Fußboden, das Bier verteilte sich freundlichweise auf meinen Füßen und dem Fußboden und ich erstarrte zu einer Salzsäule. Oh mein Gott, war mir das peinlich – auch wenn ich eigentlich nichts falsch gemacht habe. Ich bat dann um einen Wischmop und Wasser, weil ich das sauber machen wollte. Das durfte ich nicht, wir bekamen ein neues Bier und die super nette Bedienung hat mein Bier aufgewischt. Es wurde später und später und gegen 1 Uhr nachts haben wir den Rückweg zum Womo angetreten. Es war wiederum angenehm kühl und der Spaziergang tat uns gut.
Golling an der Salzach bei Nacht
Auf dem Parkplatz der Therme angekommen, enterten wir unser Womo und besetzten das Bett 😉
Kurz vor sechs Uhr morgens (ja, ich weiß, wir haben Urlaub…) ging also für uns der Wecker.
Ich hab von der morgendlichen Idylle noch ein paar Fotos geschossen, der Strand war noch fast menschenleer 😉
Wir haben final alles verstaut, was noch so herum stand oder lag und sind dann mit unserem Womo zur Dumping Station auf dem Campingplatz gefahren und haben uns von dem Schmutz- und Abwasser entledigt. Frischwasser für die nächsten Tage hatte Mike bereits gestern aufgefüllt. Auch bezahlt hatten wir gestern bereits, damit es heute morgen für uns schneller geht und ich vermute auch stark, dass die Mitarbeiter an der Rezeption sicherlich nicht vor 8 Uhr morgens anfangen zu arbeiten.
Gegen 6.30 h machten wir uns auf den Weg zur Fähre. Es war noch angenehm kühl, obwohl die Sonne bereits schien. Hier ein paar Fotos von unserem Weg zur Fähre.
Dann kamen wir am „Hafen“ an, wollten unsere Überfahrt bezahlen und die nette Dame an der Kasse fragte mich, ob unser Womo unter oder über 7 Meter lang sei. Ich antwortete: 7 Meter und sie bat mich, dass Mike das Womo bitte einmal vor- bzw. an dem Kassenhäuschen vorbei fahren möge. Das tat Mike dann auch und die Dame entschied mit einem Zwinkern: Ach, das sind keine 7 Meter… (kleine Anmerkung der Redaktion: Hupi ist schon ohne die derzeit für den Transport der Fahrräder ausgezogene Stoßstange 7,20 lang). Dank der freundlichen Dame haben wir also bei der Überfahrt noch Geld gespart 😉 Wir stellten uns brav in die Warteschlange für Womos und kurz danach kam dann auch die Fähre, die gegen 7.15 Uhr zum Festland startete.
Mike hat nur für das Foto den Kaffee gehalten… ich als Kaffeemonster teile nicht so gern und er wollte keinen haben
Angekommen am Festland ging es für uns in Richtung der slowenischen Grenze. Vorher haben wir uns noch bei Spar (ja, den gibt es in Kroation und sogar auch Lidl) noch mit Cevapcici eingedeckt, gleich eingefroren und dann frischen Kaffee gekocht und den zusammen mit frisch gebackenen Brötchen auf der Fahrt nach Slowenien genossen. Der Grenzübergang von Kroatien nach Sowenien war glücklicherweise auf einem Mittwochmorgen nicht wirklich schwierig bzw. wir hatten keine langen Wartezeiten und in Slowenien haben wir noch getankt… in der Hoffnung, dass der Dieselpreis noch bei EUR 1,66 liegen würde… doch Pustekuchen, die Slowenen haben auch den Preis angehoben. Immerhin haben wir nur EUR 1,88 für einen Liter Diesel gezahlt, das war schon noch ok.
Wir fuhren ohne weitere Stops durch Slowenien und dann durch den Karawankentunnel und schwups waren wir in Österreich. Dort wollten wir in Flachau auf einem Bauernhof mit angrenzender Jausenstation eine Nacht verbringen. Das Wetter ließ ein wenig zu wünschen übrig, in Österreich angekommen, verdunkelte es sich und es fing auch an zu regnen. Ich bin ehrlich, ich hab mich gefragt, ob es vielleicht doch besser gewesen wäre, noch einen Tag auf Pag bei strahlendem Sonnenschein zu bleiben. Doch in Flachau angekommen, klarte es auf und die Sonne kam durch.
Wir haben uns in Begleitung des Hofhundes ein wenig die Füße vertreten. Als wir los gingen, kam der Hund einfach mit und lief dann mit uns dort herum. Mike hat noch seine Füße (wie ich finde todesmutig) in einen Bach gehalten… Ihr hättet sein Gesicht sehen müssen, das Wasser war eiskalt. Leider hab ich davon kein Foto gemacht. Dann sind wir den Weg zurück, weil sich doch unser Magen meldete und uns unmissverständlich und lautstark mitteilte, dass er gern was zu essen hätte. Also haben wir uns kurz umgezogen und sind ab in die Jausenstation. Dort hab es für uns ein Schnitzel Steirer Art (mit Kürbiskernpanade), Erdäpfel und einen frischen Salat. Das Essen war unglaublich lecker und das Stiegl-Bier war sehr erfrischend.
als wir ankamen, standen wir mit zwei Womo’s da, das sah nach dem Spaziergang schon anders ausProst ;-)))
Wir haben uns sehr gut und auch lang mit dem Chef der Jausenstation unterhalten, er war früher Lawinenpolizist und hat nun einen Bauernhof und ein Restaurant. Dann kam ich auf die aberwitzige Idee, ich müsste unbedingt noch Kaiserschmarrn probieren, immerhin sind wir in Österreich… dazu gab es noch einen Obstler auf’s Haus
Mehr als gut gesättigt – man könnte es auch fast als „überfressen“ bezeichnen, sind wir dann zurück zum Womo, dort haben wir kurz geduscht und sind dann schnell in die Koje.
Wir hatten bereits schon seit ein paar Tagen überlegt, ob wir den bis Mittwoch geplanten Urlaub auf Pag um einen Tag verlängern wollen. Dann stand unser Entschluss fest… eine mehrtägige Rückreise mit Übernachtungen in unterschiedlichen Ländern als auch an anderen Orten wäre abwechslungsreich. Gesagt, getan. Wir haben also den Tag über gefaulenzt, Mo gereinigt und verpackt, alles andere wie die Fahrräder, Stühle, Tische etc. verstaut und sind dann zum Abschluss in der Beach Bar einen leckeren Burger essen gegangen. Da am nächsten Tag der Wecker sehr früh klingeln sollte, ging es für uns auch etwas früher als sonst in die Koje.