Kurz vor sechs Uhr morgens (ja, ich weiß, wir haben Urlaub…) ging also für uns der Wecker.
Ich hab von der morgendlichen Idylle noch ein paar Fotos geschossen, der Strand war noch fast menschenleer 😉

Wir haben final alles verstaut, was noch so herum stand oder lag und sind dann mit unserem Womo zur Dumping Station auf dem Campingplatz gefahren und haben uns von dem Schmutz- und Abwasser entledigt. Frischwasser für die nächsten Tage hatte Mike bereits gestern aufgefüllt. Auch bezahlt hatten wir gestern bereits, damit es heute morgen für uns schneller geht und ich vermute auch stark, dass die Mitarbeiter an der Rezeption sicherlich nicht vor 8 Uhr morgens anfangen zu arbeiten.
Gegen 6.30 h machten wir uns auf den Weg zur Fähre. Es war noch angenehm kühl, obwohl die Sonne bereits schien. Hier ein paar Fotos von unserem Weg zur Fähre.




Dann kamen wir am „Hafen“ an, wollten unsere Überfahrt bezahlen und die nette Dame an der Kasse fragte mich, ob unser Womo unter oder über 7 Meter lang sei. Ich antwortete: 7 Meter und sie bat mich, dass Mike das Womo bitte einmal vor- bzw. an dem Kassenhäuschen vorbei fahren möge. Das tat Mike dann auch und die Dame entschied mit einem Zwinkern: Ach, das sind keine 7 Meter… (kleine Anmerkung der Redaktion: Hupi ist schon ohne die derzeit für den Transport der Fahrräder ausgezogene Stoßstange 7,20 lang). Dank der freundlichen Dame haben wir also bei der Überfahrt noch Geld gespart 😉 Wir stellten uns brav in die Warteschlange für Womos und kurz danach kam dann auch die Fähre, die gegen 7.15 Uhr zum Festland startete.





Angekommen am Festland ging es für uns in Richtung der slowenischen Grenze. Vorher haben wir uns noch bei Spar (ja, den gibt es in Kroation und sogar auch Lidl) noch mit Cevapcici eingedeckt, gleich eingefroren und dann frischen Kaffee gekocht und den zusammen mit frisch gebackenen Brötchen auf der Fahrt nach Slowenien genossen. Der Grenzübergang von Kroatien nach Sowenien war glücklicherweise auf einem Mittwochmorgen nicht wirklich schwierig bzw. wir hatten keine langen Wartezeiten und in Slowenien haben wir noch getankt… in der Hoffnung, dass der Dieselpreis noch bei EUR 1,66 liegen würde… doch Pustekuchen, die Slowenen haben auch den Preis angehoben. Immerhin haben wir nur EUR 1,88 für einen Liter Diesel gezahlt, das war schon noch ok.
Wir fuhren ohne weitere Stops durch Slowenien und dann durch den Karawankentunnel und schwups waren wir in Österreich. Dort wollten wir in Flachau auf einem Bauernhof mit angrenzender Jausenstation eine Nacht verbringen. Das Wetter ließ ein wenig zu wünschen übrig, in Österreich angekommen, verdunkelte es sich und es fing auch an zu regnen. Ich bin ehrlich, ich hab mich gefragt, ob es vielleicht doch besser gewesen wäre, noch einen Tag auf Pag bei strahlendem Sonnenschein zu bleiben. Doch in Flachau angekommen, klarte es auf und die Sonne kam durch.


Wir haben uns in Begleitung des Hofhundes ein wenig die Füße vertreten. Als wir los gingen, kam der Hund einfach mit und lief dann mit uns dort herum. Mike hat noch seine Füße (wie ich finde todesmutig) in einen Bach gehalten… Ihr hättet sein Gesicht sehen müssen, das Wasser war eiskalt. Leider hab ich davon kein Foto gemacht. Dann sind wir den Weg zurück, weil sich doch unser Magen meldete und uns unmissverständlich und lautstark mitteilte, dass er gern was zu essen hätte. Also haben wir uns kurz umgezogen und sind ab in die Jausenstation. Dort hab es für uns ein Schnitzel Steirer Art (mit Kürbiskernpanade), Erdäpfel und einen frischen Salat. Das Essen war unglaublich lecker und das Stiegl-Bier war sehr erfrischend.




Wir haben uns sehr gut und auch lang mit dem Chef der Jausenstation unterhalten, er war früher Lawinenpolizist und hat nun einen Bauernhof und ein Restaurant. Dann kam ich auf die aberwitzige Idee, ich müsste unbedingt noch Kaiserschmarrn probieren, immerhin sind wir in Österreich… dazu gab es noch einen Obstler auf’s Haus


Mehr als gut gesättigt – man könnte es auch fast als „überfressen“ bezeichnen, sind wir dann zurück zum Womo, dort haben wir kurz geduscht und sind dann schnell in die Koje.
