Wir starteten mit Nieselregen in diesen Tag. Da wir jedoch eh in Richtung Stekenjokk-Plateau wollten, war das Wetter eher Nebensache. Es sei noch erwähnt, dass wir freundliche sechs Grad Celsius hatten, als wir uns auf den Weg machten. Und wieder war uns der Wettergott gut gesonnen, auf dem Weg brach die Sonne durch die Wolken und begleitete uns auf dem Vildmarksvägen. Wir fuhren so vor uns hin und sahen dann einen Wegweiser zu einem Wasserkraftwerk. Das wollten wir uns mal ansehen. Ein Foto wäre es bestimmt wert und was soll ich sagen ? Seht selbst


Wir fuhren also über den Staudamm und erblickten ein weiteres Hinweisschild zu dem Hällingsafallet – einem Wasserfall. Das hört sich gut und wir fuhren einfach drauf los. Da wir Ragnar versprochen hatten, dass er auch mal fahren darf, wählte Mike diese Strecke, wir gingen einfach davon aus, dass die Straße nicht so viel befahren wird.

ok, als wir bemerkten, dass Ragnar nicht wirklich über das Armaturenbrett schauen konnte, ist Mike weitergefahren. Sicher ist sicher – und letztlich war das auch eine hervorragende Entscheidung, denn diese Straße erwies sich als absolute Schotterpiste mit diversen riesigen Löchern. Wenn jemand uns beobachtet hätte, wären die aufgrund der Schlangenlinien, die wir gefahren sind, um den Löchern auszuweichen, ganz klar davon ausgegangen, dass Mike betrunken ist.
Nach 22 Kilometern dieser Schotterpiste kamen wir an dem Parkplatz an, von dem es zu dem Wasserfall geht. Also kurz andere Schuhe angezogen (ich natürlich meine Highheels ;-)) ok es waren dann doch normale Wanderschuhe und los ging es zum Wasserfall.


Nachdem wir zurück am Womo waren, haben wir uns entschieden, in der Sonne noch einen Kaffee zu trinken. Ragnar war natürlich mit dabei

Vom Wasserfall aus ging es dann für uns wieder auf den Vildmarksvägen (ok, bis dahin hatten wir noch 20 Kilometer Schotterpiste vor uns) und dann weiter bis zum Stekenjokk-Plateau. Der Spätsommer oder Frühherbst präsentiert sich hier in den schönsten Farben

Auf dem Weg zum Plateau hoffte ich, dass wir wieder (so wie im letzten Jahr) Rentiere sehen würden. Leider haben wir nicht ein einziges gesehen. Am Plateau angekommen, haben wir Hupi bei strahlendem Sonnenschein geparkt und haben uns kurz die Füße verteten.


Im Windschatten war es soooo schön, wenn man allerdings hinter dem Womo hervorgegangen ist, war es doch etwas schattig… neun Grad Celsius sind ok, wenn es nicht so windig wäre. Mike hat abends für uns sehr leckeren Lachs gegrillt und wir haben den Abend dann in Ruhe ausklingen lassen.


