Wir sind bei strahlendem Sonnenschein im Glas-Iglu aufgewacht, haben uns angezogen, die Sachen gepackt und haben diese auf dem Weg zum Frühstück gleich bei Hupi reingestellt. Der See war zu der Zeit noch nebelbehangen und was soll ich sagen… ich wollte den See nicht gleich fotografieren (was ja auch gefühlt Stunden gebraucht hätte), nein, ich wollte das einfach nach dem Frühstück erledigen. Also ging es für uns erstmal in Ruhe frühstücken und den einen oder anderen Kaffee trinken… und als wir aus dem Restaurant gingen, war der Nebel und das unfassbar schöne Motiv schon Vergangenheit – soviel zum Thema „was Du heute (gleich) kannst besorgen, dass verschiebe nicht auf morgen (bzw. auf später)… vielleicht besteht für mich noch die Chance, dass ich daraus lerne 😉
Auf dem Weg zur finnisch/schwedischen Grenze haben wir noch günstig in Finnland getankt, dort kostet ein Liter Diesel 2 Euro, in Schweden ungefähr 2,40 Euro. Also den Tank nochmal vollgehauen und ab über die Grenze. Da wir bisher in diesem Urlaub nur den Inlandsvägen (also den Inlandsweg) gefahren sind, dachten wir uns einfach, an der Küste zurück in Richtung Südschweden zu fahren.
Wir kamen dann in Schweden an einem Armee-Store vorbei, der diverse Bauten aus Holz (die sowas von nichts mit Armee am Hut haben und wirklich großartig sind) auf dem Grundstück stehen hatte. Mike hat davon ein paar Fotos gemacht.





Es ist am Meer im Gegensatz zum Landesinneren nicht so fürchterlich einfach, einen idyllischen Stellplatz zu finden. Entweder liegen die Plätze mitten in den Städten oder es sind teils wirklich riesige Campingplätze – nichts von beidem ist so unser Geschmack. Dann fanden wir irgendwo im nirgendwo einen Wohnmobilstellplatz, der direkt am Meer lag und dort stand nur ein einziges Womo. Also haben wir dort geparkt, sind in den fußläufig erreichbaren ICA-Supermarkt und haben ein paar Lebensmittel gekauft und dort auch gleich für eine Nacht auf dem Stellplatz bezahlt.

Danach sind wir noch ein wenig spazieren gegangen, der Stellplatz liegt an einem kleinen – jetzt jedoch verlassenen – Fischerdorf mit leider geschlossenem Restaurant und Fischerbuden. Hier ein paar Eindrücke






Abends gab es leckere Bowls, die wir bei Coop gekauft hatten. Ein langer, aber sehr schöner Tag ging für uns zu Ende.
