Italien hat sich dann doch von der besten Wetterseite gezeigt. Es schüttete die ganze Nacht wie aus Eimern… nun gut, dann ist der Abschied einfacher, oder??? Wir haben morgens in Ruhe gefrühstückt und uns dann in Richtung Ancona auf den Weg gemacht. Es waren nur ca. 55 km zu fahren. Was soll ich sagen, einmal nicht richtig abgebogen und schwups standen wir mutterseelenallein auf dem Hafengelände vor einem verschlossenen Tor. Laut Navigation war das unser Ziel, hier sollte die Fähre ablegen. Nur war hier weder Personal noch irgendein anderer Camper, LKW oder Auto. Die Szenerie war irgendwie gespenstisch… also versuchten wir unsere Navigation nochmal zu überreden, uns zur Ablegestelle der Fähre zu navigieren und plötzlich hatten wir eine neue Route, also starteten wir und kamen an einem anderen Tor an, dieses wurde von zwei italienischen Damen bewacht, die selbstredend nur italienisch sprachen und etwas genervt waren, weil wir sie nicht verstanden… italienisch, die Weltsprache halt 😉
Irgendwann verstanden wir, dass man erst zu einem Check-In muss, dort holt man sich die entsprechenden Papiere und dann geht es erst zurück zu diesem zauberhaften Italienerinnen… gesagt, getan. Einen Kilometer weiter zurück gefahren, in einer total corona-konformen Warteschlange angestellt, die notwendigen Papiere abgeholt, zurück zu Hupi und dann zu unseren Freundinnen am Tor. Zur Info: bei bisher allen anderen Fährüberfahrten (Sardinien, Norwegen und auch Schweden) war der Check-In direkt am Tor / Gate. Nur hier halt nicht. Irgendwann durften wir auf die Fähre und mit schlanken zwei Stunden Verspätung hieß es dann „Leinen los“ in Richtung Griechenland.


Wir bezogen die Kabine, erkundeten dann ein wenig das Schiff und erstanden an der Bar an Deck ein Bier.

Nur kurz danach fing es wieder an zu regnen und wir gingen dann „unter Deck“. Auf dem Weg dahin liefen wir an einem etwas älteren Pärchen vorbei, die in einer Ecke an Deck eine aufblasbare Matratze aufgebaut hatten – da bekommt der Begriff „Camping an Bord“ gleich eine ganz andere Bedeutung. Die beiden müssen nachts so übel gefroren haben, es regnete die ganze Nacht und der Seegang war auch nichts für Memmen.
Wir haben dennoch gut geschlafen, die Kabine war wirklich super.

Wow, die Kabine sieht richtig „fett“ aus 💖 da lässt es sich aushalten ☺️
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Wow, die Kabine sieht richtig „fett“ aus 💖 da lässt es sich aushalten ☺️
Der Seegang wäre im übrigen gar nichts für mich 🤢
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