Der Tag fing für uns wieder einmal mit einem gemütlichen Frühstück unter freiem Himmel bei Sonnenschein an. Dann bin ich mit Mo (meinem SUP) raus auf den weiten Ozean… leider war es nicht ganz so windstill wie am vorherigen Tag und somit bin ich nicht im Stehen, sondern im Sitzen mit Mo durch die Gegend gepaddelt. Ich hab mir vom Wasser aus die große „aufblasbare Spiel- und Kletterlandschaft auf dem Wasser“ angeschaut, Mike will da unbedingt eine Runde klettern, balancieren und ich werde, sofern ich mitgehen sollte, mir die Konstruktion eher unter Wasser als über Wasser anschauen. Egal, wir schaffen das schon irgendwie. Ich chillte auf Mo auf dem Wasser, während Mike beim Schnorcheln die hiesige Unterwasserwelt mit diversen Fischen etc. beobachtete. Nun ja, über Wasser ist es echt gut auszuhalten, unter Wasser oder im Wasser nicht unbedingt lange, da das Wasser doch noch etwas kälter ist. Also sind wir beide dann raus und haben uns in der Sonne aufgewärmt. Dabei durften wir einen Camper beobachten, der mit einer schmutzigen Grillplatte und einem Reiniger in einer Flasche direkt auf das Wasser zuging. Mike sagte noch, der will das Ding da doch nicht im Meer reinigen und schwups landete die Grillplatte im Wasser auf den Kieselsteinen. Dann fing der Mensch an, mit seinen Füßen !!! und dem vorhandenen Grillreiniger die Platte zu bearbeiten… ich persönlich hätte das sicherlich besser und schneller an einem Abwaschbecken (und davon gibt es hier so einige und die sind alle super sauber) gereinigt, aber es geht halt auch mit Salzwasser, Füßen, Kieseln und einem chemischen Reiniger… was sich diese Menschen bloß dabei denken ? Mir hat sich diese Aktion nicht wirklich erschlossen.
Ab nachmittags frischte der Wind auf, so beschlossen wir vorsichtshalber, die Markise einzudrehen. Mit uns haben das auch so einige andere Camper gemacht und das war auch gut so, denn abends wehte hier eine echt „steife“ Brise… es schien weiterhin die Sonne und es war auch weiterhin warm, aber verdammt windig. Wir setzten uns an den Strand, um den Sonnenuntergang und den Wind 😉 noch ein wenig zu genießen. Doch dann wehte ein aufgeklappter Sonnenschirm über den Strand und kam uns gefährlich nahe. Mike ging kurzerhand hin, klappte den Sonnenschirm zu und legte ihn wieder an den Ort, von dem er weg geweht war. Dann kam der Urlauber, der dort zwei Liegen, zwei Stühle und den Sonnenschirm stehen hat, steckte den Sonnenschirm wieder in die Halterung und spannte den Schirm wieder auf…???… Also ging Mike wieder dorthin und klärte den deutschen Urlauber darüber auf, dass der Schirm schon über den halben Strand geweht war und er ihn deshalb zugemacht hätte. Ach so, kam von dem Herrn… dann lasse ich ihn wohl lieber zu, oder ? Was für ein Blitzmerker, oder was meint Ihr ???
Hier noch ein paar Fotos, die Mike mit unserer Skye (unserer Drohne) gemacht hat, als ich mit Mo unterwegs auf dem Wasser war



Abends haben wir gegrillt und wie immer den Abend mit tollem Sonnenuntergang genossen.
