Was soll ich sagen, heute wurde einfach den ganzen Tag gechillt. Wir gingen gegen Mittag zu dieser „Hüpfburg“ auf dem Wasser, weil wir das mal ausprobieren wollten, ok, Mike wollte das ausprobieren und ich überlegte, mich spontan vor Ort zu entscheiden, ob ich das machen möchte, oder nicht. Nun ja, als wir dort ankamen, war niemand auf dem Wasser bzw. auf der Burg zu sehen. Wir fragten also den semi-freundlichen Mitarbeiter, was denn eine halbe Stunde klettern kosten würde. Er sagte, dass man nur für einen ganzen Tag bezahlen kann, egal, wie lange man da rum turnt. Das klingt für Kinder sicherlich total verlockend… für uns war der Preis von 30,- Euro für zwei Personen für vielleicht eine halbe Stunde dann doch etwas übertrieben. Der nette Herr ließ jedoch nicht mit sich reden, also gingen wir eben wieder. Nachmittags sind Mike und ich mit Mo raus, Mike mit Schwimmflossen und Schnorchel und ich setzte ihn im tieferen Wasser ab oder eher: Mike glitt in das Wasser, ich verlor das Gleichgewicht und fiel wie ein nasser Sack ins Wasser. Ach wie toll, Salzwasser in meinen Augen, ich freu mich. Als die Freude vorüber und mein Kopf dann doch über Wasser war, versuchte ich vorerst vergeblich, Mo wieder umzudrehen. Mike schnorchelte vor sich hin und ich hing an Mo im Wasser 😉 – ich schaffte es dann doch, Mo zu drehen, hatte dann aber noch die Herausforderung vor der Brust, auch wieder auf das SUP zu kommen. Glücklicherweise war ich etwas weiter vom Strand entfernt, so dass meine erst sehr glücklosen Versuche nicht weiter beobachtet wurden. Dann folge ein glücklicher Moment und ich erklomm das SUP und paddelte dann so, als ob nie was passiert sei, einfach des Weges.
Da das Wasser echt kalt war, waren Mike und ich nicht soooo lange im Wasser. Dann hieß es für uns: erstmal in der Sonne aufwärmen, ab unter die Dusche und aufrüschen, weil wir wieder in dieser tollen Beachbar außerhalb des Campingplatzes essen wollten. Dort angekommen, frischte der Wind wieder sehr auf, was das Essen dort zeitlich begrenzte.
Mike und ich nahmen dieses Mal die gemischte Grillplatte, er wieder mit Pommes und ich mit gegrilltem Gemüse.


Wie bereits beschrieben, war der Wind so kalt und da wir keine Jacken mit in die Beach-Bar genommen hatten, saßen wir dort nicht so lange, bezahlten das super leckere Essen und gingen zurück zum Womo. Hier angekommen, haben wir erneut die Markise eingefahren – sicher ist sicher, haben uns noch ein wenig in eine windstille Ecke in die Sonne gesetzt und haben den Abend ausklingen lassen.
