Auch wenn es vielleicht Langweilen sollte… wir haben wieder bei strahlendem Sonnenschein gefrühstückt. Dann stand ein junges Pärchen auf dem Stellplatz vor uns. Kurz danach wurde mit einem kleinen Trecker der Wohnwagen „angeliefert“ und dann holte der junge Typ sein Auto hinterher. Wir dachten uns, hey, wir haben neue Nachbarn und anhand des Autokennzeichens konnte man erkennen, dass es sich um Deutsche handelte. Mike und ich saßen vor unserem Womo und schauten sozusagen aus erster Reihe bei dem Schauspiel zu – nicht, dass die beiden mal gegrüßt hätten – immerhin haben sie uns reden hören und auch unser Kennzeichen verrät relativ eindeutig unsere Herkunft. Aber nein, es kam noch besser… die beiden haben nicht einmal miteinander geredet. Der Typ fing an, den Wohnwagen richtig hinzustellen, die Stützen auszufahren und das Vorzelt aufzubauen und seine Freundin / Frau zog sich um und ging wortlos an den Strand, um sich dort in die Sonne zu legen. Unsere Schlussfolgerung: die müssen sich ganz fürchterlich auf dem Weg nach Pag gestritten haben. Ich kann nur sagen, dass Mike mir wohl die „Haare föhnen“ würden, wenn wir irgendwo ankommen, ich ihn die ganze Arbeit allein machen lasse und mich stumpf und wortlos an den Strand in die Sonne lege. Nun ja, jeder ist da wohl anders.
Wir haben den Tag genutzt, um alles für die Abfahrt am nächsten Morgen zu verstauen, bei Mo wurde die Luft rausgelassen, gegen frühen Abend verstauten wir dann auch den Tisch und die Stühle, weil genug Liegen am Strand standen, auf denen wir hätten sitzen können, wenn wir es gewollt hätten.
Zu Abend gegessen haben wir in der Harpoon Bar, der Beachbar, die am Strand ist. Es gab als Vorspeise (wieder total kroatisch ,-)) Frühlingsrollen und frittierte Garnelen, gefolgt von „Surf and Turf“-Sandwiches. Dazu gab es ein frisch gezapftes Bier.


Wir haben dort den Abend ausklingen lassen und sind früh in die Koje, weil unser Wecker am nächsten Morgen um 6 Uhr ging.

