Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich den Urlaub bzw. die Blog-Beiträge für den Urlaub nicht beendet habe. Ihr kennt mich, das ist eigentlich nicht mein Ding.
Nun schreib ich en Rest aus der Erinnerung. Wir sind in Österreich nach einem guten Frühstück und einem ungebetenen Gast (dazu später mehr) in Richtung Going gestartet. Dort waren wir mit Gerd, Petra und Lotta verabredet. Mikes lieber Kollege und seine Frau machen gerade in Going Urlaub und haben mit dem Vermieter der Ferienwohnung geklärt, dass wir mit unserem Womo für eine Nacht auf dem Parkplatz stehen können.
Wir brachen also auf, machten dann gegen frühen Nachmittag noch eine kleine Kaffeepause, als im Womo am Heckfenster ein Hubschrauber startete – so hörte es sich auf jeden Fall an, Mike und ich starrten also auf das Heckfenster und waren gespannt, wer oder was dieses Geräusch verursachte. Dann sahen wir sie, eine wirklich stattliche Hornisse flog langsam und LAUT am Heckfenster hoch. Ich war wie eingefroren und überlegte, was ich tun konnte oder sollte… Mike stand langsam auf und ich tat es ihm nach. Ich nahm ein Glas und ein Stück Pappe und wartete, bis die possierliche Hornisse sich setzte, fing sie mit dem Glas ein und brachte sie an die frische Luft, wo ich sie aussetzte. Puhhh, das war echt gruselig.
Wir kamen dann in Going an, wurden herzlich von Gerd, Petra und Lotta empfangen, Mike und ich duschten kurz und dann gingen wir zusammen essen. Danach gab es noch den einen oder anderen Absacker bei Gerd und Petra in der Ferienwohnung und dann ging es für uns in die Koje. Nach einem tollen Frühstück mit den beiden ging es für uns weiter in Richtung Heimat. Wir machten noch einen Zwischenstop in Harth-Pöllnitz in Thüringen. Dort übernachteten wir auf einem kleinen Hof, im Ort wollen wir was essen, doch das einzige Restaurant hatte Ruhetag… also gab es eine TK-Pizza und mit dem Gemuhe der Kühe ging es ins Bett, denn am nächsten Tag waren wir in der Nähe von Bremen verabredet, um uns eine Hündin anzusehen, die ein neues Zuhause suchte. In Bremen angekommen, haben wir uns mit der Besitzerin und der Hündin getroffen. Nun ja, Nervosität überträgt sich auf den Hund. Mike und ich waren nervös, die Halterin bestimmt auch und wir lernten die Hündin Nala von einer Seite kennen, die uns nicht so wirklich gefiel. Nala zog und hing in der Leine, gehorchte nicht so wirklich und der Spaziergang war wirklich nicht toll. Dennoch verabredeten wir uns für Freitag morgen noch einmal, um Nala zu sehen. Donnerstag abend war jedoch für uns schon klar, dass Nala mit dem Verhalten, welches sie zeigte, für uns nicht in Frage käme. Freitag morgen trafen wir uns und lernten eine vollkommen entspannte, zauberhafte, abrufbare und tolle Hündin kennen… Nala und auch wir waren entspannt und die Entscheidung, sie nicht zu nehmen, wurde von uns verworfen. Wir klärten also, wann wir sie übernehmen würden und machten uns auf den Weg nach Hause. Dort angekommen, packten wir aus, wuschen Wäsche, reinigten das Womo und stellten es bis zum nächsten Trip weg.
