Wir haben uns entschieden, heute den Rückweg nach Hause anzutreten. Gesagt, getan. Ab zur Autobahn, nach dem Grenzübergang machten wir einen Fahrerwechsel und Mike schaute nach passenden und auch tollen Möglichkeiten für eine weitere Übernachtung. Nach ein paar Stunden fuhr Mike dann weiter und ich entdeckte an der A9 einen Platz zum Übernachten – sogar mit gut bewertetem Restaurant in der Nähe. Den Platz steuerten wir also an, bis Mike bemerkte, dass wir noch vor Erreichen des Platzes von der A9 auf die A14 mussten. Nun gut, also haben wir versucht, einen anderen Platz zu finden und was soll ich sagen ??? Übernachtet und gegessen haben wir auf einem Autohof. Das Essen war super, die Nacht war um 4.20 h kurzzeitig beendet, weil Nala austreten musste. Es war stockdunkel und Mike ist dann mit Nala raus, ich hätte mich das auch nicht getraut. Mike kam wieder, wir versuchten, weiter zu schlafen, aber Nala schlug an, weil sich Trucker draußen unterhielten… ok – kurz überlegen… anziehen, Kaffee kochen und noch vor fünf Uhr morgens waren wir wieder auf der Autobahn Richtung A7. Touchdown Schenefeld war dann gegen 10 Uhr, wir packten in Ruhe das Womo aus, gingen mit Nala eine Runde, frühstückten dann in Ruhe und ließen dann den Tag entspannt auf der Couch ausklingen.
Archiv des Autors: Frauke Mellies
29. September 2023
Wir stellten uns früh den Wecker, um natürlich festzustellen, dass der freundliche Herr inkl. des Busses noch direkt vor uns standen und wir somit nirgendwohin fahren können. Nun ja, also machten wir noch ein paar Minuten die Augen zu, bis wir hörten, dass die sich abfahrbereit machen. Dann schnappte ich mir Nala für eine kurze Hunderunde und Mike kochte uns einen Kaffee für die Fahrt. Unser heutiges Ziel waren: BERGE… nun ja, das sollte in Österreich nicht allzu schwer werden. Mike hatte ein passendes Ziel in Hinterstoder in den Kalkalpen gefunden. Auf dem Weg dorthin kauften wir noch Semmeln mit Leberkäse (bei Spar, weil es dort viel günstiger ist, als an Tank- oder Rastplätzen – lieben Dank für den Tipp an den künftigen Ehemann im Hause Weingut Grill). In Hinterstoder gibt es einen Gasthof, wo man nicht nur gut essen kann, man darf dort auch eine Nacht mit dem Womo stehen und kann von dort aus ein paar Wanderrouten gehen.
Angekommen am Almgasthaus Baumschlagerreith haben wir Hupi geparkt, dann gefragt, wie lange das Gasthaus geöffnet hat (bis 18 Uhr) und uns dann entschieden, eine Runde wandern zu gehen. Mike hat eine Route über Komoot rausgesucht und was soll ich sagen – raus aus den Turnschuhen, rein in die Wanderschuhe, Wasser für uns und Nala in den Rucksack gepackt und dann ging es los.


Klar geht es in den Bergen beim Wandern auch „bergauf“, dabei hab ich mal wieder gefühlt, wie unsportlich ich geworden bin, dennoch gab es kein Aufgeben. Nala ging voran (kein Wunder, die ist von uns dreien wohl die fitteste) und es ging durch den Wald weiter hinauf, die Sonne gab ihr Bestes

und wer uns kennt, weiß, was jetzt kommt…. wir sind nur ein absolutes „Mini-Mü“ vom Weg abgekommen und standen vor einem trockenen Flussbett, gefüllt mit abertausenden von Steinen – soweit das Auge reicht. Und ganz klar ging es weiter bergauf… Nala nutzte unsere Wasserpause, um sich genüsslich in einer Kuhle mit Moos und was auch immer, zu suhlen… während ich versuchte, mich einfach weiter auf den Weg (im Übrigen immer noch bergauf) zu konzentrieren… die Steine waren mal gut zu begehen, mal war es ziemlich rutschig oder die Steine entschieden sich, mal eben einen Abgang zu machen – während wir dort wanderten.
Dann waren wir plötzlich wieder sehr nah an der Wanderroute und fanden den Weg wieder. Unser Ziel sollte ein kleine Berghütte sein – romantisch stellten wir uns vor, dass man dort verweilen und etwas trinken kann. An der Hütte angekommen, sollten wir jedoch feststellen, dass die geschlossen war…


Ok, es gab für uns drei also Wasser aus dem Rucksack und wir machten uns auf den Heimweg, schließlich wollten wir noch rechtzeitig am Almgasthaus ankommen, um dort zu essen. Auf dem Weg den Berg runter, stellte ich (mal wieder) fest, dass meine Wanderschuhe nicht eng genug geschnürt waren. Also kurz stoppen und Abhilfe schaffen. Mike hatte einen Stein im Schuh und wir fanden am Weg etwas, das wie eine alte, verfallene Bank aus Holz aussah. Mike setzte sich hin und nicht einmal eine Sekunde später sprang er auf, weil er sich – ohne es vorher gesehen zu haben – direkt neben ein seeehr großes Wespennest gesetzt hatte. Ok, nun setzte sogar ich ich sehr schnell in Gang, um den nicht so freundlich gesonnenen Wespen zu entkommen. Ein Stück weiter wurde der ungebetene Gast (der Stein) aus Mike’s Schuh entfernt.

Wir kamen so rechtzeitig am Womo an, dass wir noch duschen konnten und uns dann draußen im Sonnenschein am Almgasthaus einen Platz auszusuchen. Neben dem Parkplatz des Gasthauses sind Wiesen und auch ein Gehege für eine Gruppe Rehe mit einem stattlichen Hirsch. Ich war echt überrascht, wie extrem laut der vor sich hinröhren kann. Was für eine Geräuschkulisse. Wir bestellten Rindergulasch mit Knödeln – alles hausgemacht und sowas von lecker

Dazu gab es ein Bier und danach gab es noch unfassbar leckere Nachspeisen.


Nach dem leckeren Essen bezahlten wir, sahen uns noch aus entsprechender Entfernung das Wildgehege und die Tiere an und gingen dann zurück zum Womo, um dort ausgiebig eine Runde zu quatschen. Dann ging es für uns für eine geruhsame Nacht in die Koje.
Pustekuchen – von wegen geruhsam. Neben uns parkten ein Pärchen und schlief auf einer Matratze hinten im Kombi. Jedes Mal, wenn die in den Wald austreten mussten, hat Nala angeschlagen. Und die beiden hatten eine echt schlecht trainierte Blase. Dann irgendwann wurden wir wach, weil etwas (ich vermute ja, es war ein Tyrannosaurus oder etwas anderes in der Größe) direkt neben unserem Womo vor sich hin brüllte… ich wartete nur darauf, dass er mit der Schnauze unser Womo anstößt und dann wäre es wohl unausweichlich zu einem Kampf gekommen. Dieses echt laute und üble Geräusch hat Nala nicht mit Bellen kommentiert, als ob sie wüsste, das Ding da draußen ist größer als ich – ich bin mal lieber ganz leise… und somit kam es auch zu keinem Kampf bzw. Showdown auf einem Parkplatz am Hinterstoder. Dennoch gesellte sich nach dem Verschwinden des Tyrannosaurus noch ein Rudel Wölfe zu uns (ok, ich vermute, es waren Wölfe) und heulten so vor sich hin. Nicht wirklich geruhsam diese Nacht, aber mehr als spannend.
Fazit des Urlaubes
Kroatien als auch Österreich werden uns definitiv wiedersehen. Und man kann Badeurlaub und Strand in Kroatien mit tollen Wanderungen in Österreich verbinden.
Wir sind gerade in der Urlaubsplanung für 2024, ich werde selbstverständlich berichten. An alle liebe Grüße
28. September 2023
Von Leutschach ging es morgens nach einem ausgiebigem Frühstück weiter nach Kranach und dort zum Weingut Grill.
Übrigens liegt das Weingut oberGuess ganz nahe an der slowenischen Grenze – hier mal ein paar Fotos


Am Weingut Grill angekommen, haben wir noch einen guten Platz für Hupi ergattern können

Wir haben uns im Weingut angemeldet und für 18 Uhr einen Tisch bestellt. Dann haben wir die Turnschuhe gegen die Wanderschuhe getauscht und sind mit der Wanderapp Komoot los, um die Umgebung zu erkunden. Ich muss nicht wirklich erwähnen, dass wir trotz bzw. wegen der App ein paar Umwege gegangen sind, hier und da waren wir (also die App und wir) uns nicht ganz einig, weil der vorgegebene Weg über Privatstraßen gehen sollte und durch Vorgärten von bewohnten Häusern. Hier haben wir lieber nicht der App vertraut, wir wollten ja keinen Ärger mit Anwohnern, wenn wir da mit einem Hund an der Leine durch den Garten wandern…
Hier ein paar Fotos von der Wanderung


Nach 5 Kilometern wandern in der Sonne, sind wir zurück zum Womo und auf dem Weg zu Hupi fiel uns ein Camper mit einem interessanten Zelt auf dem Dach auf und Mike sagte, dass der Camper genauso aussehen würde, wie der den er sich wegen des Dachzeltes auf dem Campingplatz Simuni auf Pag angeschaut hätte… nun ja, das wäre wirklich ein riesiger Zufall, dass wir nun zusammen auf dem Weingut Grill angekommen sind. Immerhin hat die steirische Weinstraße gefühlt hunderte von Weingütern, wo man mit dem Womo übernachten kann.
Also ab unter die Dusche und fertig machen für das Essen gehen. Ich stand im Womo und beobachtete einen VW-Bus, der sich direkt hinter uns stellte (unabhängig davon, dass der Platz, den sich der Bus ausgesucht hatte, kein ausgewiesener Stellplatz ist, nein, der Bus versperrte uns den Weg für die Abfahrt am nächsten Morgen). Mike ging also raus und fragte höflich, ob der Bus so stehen bleiben wollte und bekam die Antwort: ja, warum denn nicht ??? Mike sagte dann, dass wir relativ früh (um 8 Uhr) am nächsten Morgen losfahren wollen würden und es kam der Kommentar: dann sind wir eh schon weg… ahhh, dann schauen wir einfach mal, was der morgige Tag so bringen wird.
Wir gingen somit etwas rat- bzw. fassungslos zum Weingut, da ein solches Verhalten mehr als dreist ist, haben uns aber unsere gute Laune nicht versauen lassen und bestellten eine Wild- und eine Käseplatte und haben mit einem Aperitif mit Lavendellikör angestoßen. Dann haben wir uns einen Riesling und eine Flasche Wasser bestellt und haben den Abend, den Wein und das leckere Essen genossen.




Nachdem fast alle Gäste gegangen waren, kam ein Pärchen, setzte sich an den Nebentisch und wir kamen ins Gespräch. Kurze Zeit später saßen die beiden bei uns und wir stellten fest, dass die beiden mit dem Bus mit Aufstelldach unterwegs sind und tatsächlich mit uns auch auf dem Campingplatz auf Pag standen. Die beiden waren vor Kroatien in Albanien und hatten von dort einen Schnaps mitgebracht. Da der Bus für uns vier zu klein war und die Mitarbeiter des Weingutes auch gern Feierabend machen wollten, gingen wir zum Bus, holten den Schnaps, Mike konnte sich das Dachzelt aus der Nähe anschauen und setzen uns dann noch in unser Womo, um einen Schnaps zu trinken. Da der Schnaps eher semi-lecker war (es blieb auch bei diesem einen Gläschen Schnaps) und das Pärchen am nächsten morgen sehr früh in Richtung Heimat (Nähe Dresden) starten wollte, tauschten wir noch die Telefonnummern aus und verabschiedeten uns. Auch für uns ging es dann in die Koje.
24. bis 26. September 2023
Früh morgens (und wer uns kennt… auch mal wieder ohne Frühstück) machten wir uns vom Terrapark Phalaris auf zum Campingplatz Strasko (dieser liegt fußläufig an dem Ort Novalja). Dort angekommen, ist Mike ohne Nala und mich in die Anmeldung (Hunde sind dort im Büro nicht willkommen). Wir hatten vorher auf der Homepage des Campingplatzes geschaut, ob es hier ggfs. Angebote und / oder Rabatte gibt. Wir wurden fündig – 25 % Rabatt auf eine Übernachtung, wenn man ADAC-Mitglied ist. Hey, das sind wir, das Angebot ist klasse. Stutzig wurden wir jedoch schon, als es hieß, man könne die Rabatte nicht bei Online-Buchungen realisieren. im Büro hat Mike dann bei der Buchungsanfrage gleich unsere ADAC-Karte präsentiert und es hieß: der Rabatt gelte nur für die normale ADAC-Karten, nicht aber für ADAC-Plus-Mitglieder… Ahhh, na klar ;-). Mike kam dann raus und sagte mir den Preis für drei Übernachtungen mit Hund und wir waren, weil wir halt nicht auf einer hügeligen Rasenfläche standen wollten, sondern eine Parzelle nahe des Hundestrandes haben wollten, bei schlanken EUR 166,-. Das war doch ein sehr sportlicher Preis… ich las dann noch in der Hausordnung, dass Hunde stets an der Leine zu führen sind (absolut kein Problem für uns) und dass die Hunde die gesamte Zeit einen Maulkorb tragen müssen (gut, wir haben einen dabei, fanden das dann aber doch ein wenig übertrieben). Mike fragte im Büro nochmal wegen der Maulkorb-Pflicht nach und es hieß, ja, es sei schon Pflicht, man würde das aber nicht so kontrollieren und auch Hunderasse-abhängig machen. Ok, kurzes – wirklich sehr kurzes Brainstorming – und wir stiegen in unseren Hupi und fuhren von dannen. Also suchten wir uns einen Parkplatz, nahmen unsere Handys und suchten über Park4night nach passenden Plätzen. Es gab noch einen Terrapark SpiritoS, direkt am Wasser gelegen. Dort angekommen (es stürmte immer noch bei strahlend blauem Himmel) mussten wir feststellen, dass wir dort ohne Schutz von Gebäuden oder ähnlichem umwehen würden – ok, ein wenig übertrieben, aber ruhige Nächte gäbe es dann nicht. Also fuhren wir kurzerhand wieder zurück zu unserem Lieblingsplatz nach Simuni und buchten uns dort für drei Nächte ein (nur mal zur Info, drei Nächte haben dort EUR 90,- gekostet – und für die Differenz kann man lieber essen gehen…)
Wir standen relativ windstill und haben den Tag in der Sonne genossen. Abends haben wir uns in der Pizzeria des Campingplatzes zwei mega leckere Pizzen abgeholt und im Womo gegessen. Die Pizzeria hat jedoch nur Sitzplätze unter freiem Himmel und wenn die Sonne weg ist, dann ist der Wind echt kühl…

Die nächsten beiden Tage haben wir einfach nur gechillt, waren am Hundestrand, Mike hat dort wieder Hunde-Weitwurf gemacht, waren spazieren und haben es uns gut gehen lassen.
Hier mal ein Video von unserer Wasserratte Nala
27. September 2023
Unser Urlaub in Kroatien endet heute, es geht heute für uns nach Österreich in die Steiermark und dort zur Weinstraße. Wir hatten uns mehrere Weingüter rausgesucht, wo man mit dem Womo stehen und übernachten kann und wo man vor allem lecker essen und gute Weine trinken kann.
Von Pag aus ging es über die Brücke und nicht wie sonst mit der Fähre zum Festland und dort fuhren wir im Landesinneren auf der Autobahn in Richtung Slowenien. Der „Grenzübergang“ war schnell erledigt und weiter ging es durch Slowenien – auch hier haben wir die Autobahn genutzt – es geht schneller und fährt sich auch entspannter. Dann erreichten wir Österreich und fuhren nach Leutschach an die Weinstraße. Dort stellten wir uns auf das Weingut oberGuess.


Da das Weingut nur bis 20 Uhr geöffnet hatte, machten wir uns schnell frisch und suchten uns danach ein lauschiges Plätzchen in der Sonne, Mike ging noch mit Nala eine Runde und ich genoss die Sonnenstrahlen. Der Besitzer kam und brachte unaufgefordert Sitzkissen und Decken mit der Bemerkung, dass es schon kühl wird, wenn die Sonne hinter dem Weinberg verschwindet. Und er sollte Recht behalten, ich ging nach kurzer Zeit zum Womo und holte unsere Jacken. Wir bestellten eine Wildfleisch- und eine Käseplatte und genossen den Wein.


Gegen 20 Uhr gingen wir dann noch eine Runde spazieren, waren fasziniert von dem sternenklaren Himmel und sind dann zurück zum Womo, dort haben wir noch eine Runde gequatscht und sind dann ab in die Koje.
21. bis 23. September 2023
Wir sind relativ früh morgens bei nicht wirklich tollem Wetter (es hatte die ganze Nacht geregnet) vom Campingplatz Simuni zum Campingplatz Terra Park Phalaris (auch auf Pag) gefahren. Auf dem Weg haben wir noch bei einem Supermarkt angehalten, haben kurz eingekauft und sind dann zum Platz. Hier waren wir schon und sind einfach begeistert von der Lage, der Umgebung und dem wunderschönen Meer – hier wollten wir mit Mo (dem SUP) raus und Mike wollte sehr gern schnorcheln. Als wir ankamen, war es bewölkt und es regnete auch leicht. Also gab es ein Brunch im Womo und danach wurde gelesen und gechillt. Nachmittags kam die Sonne durch und wir sind zu dritt zum Hundestrand und Nala und Mike sind mit vollem Körpereinsatz im Wasser rumgeplanscht.



Dann ging es für uns an die Beach-Bar, dort haben wir ein paar Minuten Pause gemacht und die Ruhe genossen – hier ist schon „Nach-Saison“.

Abends wurde lecker gegrillt, wir haben lange gequatscht und sind dann in die Koje.
Der nächste Morgen empfing uns wieder mit Regen und Wind, also wurde im Womo gefrühstückt.
Als es dann trocken war, sind wir mit Nala eine große Runde gegangen und haben am Strand unseren Womo-Nachbarn getroffen. Ich hatte bereits das Gehege vor dem Womo gesehen, hatte mich schon gewundert, dass man seine Kaninchen mit in den Urlaub nimmt – aber sowas von weit gefehlt… klar, wir haben schon den einen oder anderen Wohnmobilisten gesehen, der seine Katze an der Leine spazieren geführt hat. Ich kann nur sagen, dass unser Womo nicht klein ist, ich aber bei bestem Willen nicht wüsste, wo zum Henker ich das Katzenklo platzieren könnte, ohne dass es geruchs- oder aber platztechnisch stört. Vielleicht erinnert Ihr Euch an die Schweizerin, die in Norwegen mit ihrem Kombi und der Katze unterwegs war… – hups, ich schweife ab… unser Nachbar war ernsthaft mit seinem Frettchen mit Geschirr und Flex-Leine am Strand unterwegs war… ich find das doch sehr mutig, immerhin sind die meisten dort mit Hunden unterwegs und ein Frettchen an der Leine ist dann eher eine leichte Beute. Nala war irritiert, was das für ein komisches Ding an der Leine war und hat das Frettchen dann glücklicherweise komplett ignoriert. Abends haben wir erneut eine regenfreie Zeit genutzt, kurz gegrillt und den Abend ausklingen lassen.
Auch der dritte Tag begrüßte uns keinesfalls mit Sonne… egal, ich ging früh morgens eine Hunderunde (wurde von diversen Mücken um Blut angepumpt) und danach hab ich mir noch eine Stunde Schlaf gegönnt. Geweckt wurden wir von unserem neuen Wecker – hört selbst – TON an !!!
Der Tag war stürmisch, für abends waren schwere Gewitter angesagt, die glücklicherweise an uns vorbei gezogen sind. Dennoch sah der Himmel nicht so super vertrauenserweckend aus…


Dann fing es leicht an zu regnen und wir durften das folgende erblicken

Danach ging es ins Womo, es gab Pizza, bei Regen grillen macht weder Spaß noch Sinn. Die Nacht war sowas von stürmisch, ich dachte mehrfach, dass wir mit dem Womo umkippen, glücklicherweise war das nicht der Fall.
20. September 2023
Der Tag fing an wie immer, ein leckeres Frühstück bei Sonnenschein und dann sind wir nochmal ins Wasser. Wichtig dabei ist, dass man hier die total schicken und stylischen Badeschuhe trägt, weil es hier die sehr possierlichen Seeigel gibt, mit denen man barfuß sicher keinen näheren Kontakt haben möchte.

Hey, kennt Ihr noch die Badeschuhe von früher ? Ich hatte welche in Pink mit Glitzer darin und dennoch war das Plastik auch durchsichtig… ich hatte die später auch noch in weiß, das passte eher zu allen Badeanzügen, die ich hatte…

Wie dem auch sei, nach dem Schwimmen wollte ich Mike’s und auch meine Schuhe in die Sonne stellen, damit sie schneller trocknen. Und dabei habe ich vollkommen selbstlos getestet, ob mein Kopf oder aber der Außenspiegel von Hupi härter ist. Nun ja, ich hab ’ne fette Beule am Schädel, sah kurzfristig Sterne bei Tageslicht und muss leider feststellen, dass der Außenspiegel definitiv der Gewinner dieser Challenge ist.
Abends haben wir uns aufgerüscht und sind mit Nala nochmal in der Strandbar Providenca Essen gegangen. Es gab für uns beide eine leckere Käseplatte als Vorspeise und danach super leckere Thunfischsteaks mit Mangold und Kartoffeln, für Mike hab es noch Pommes dazu. Als wir bezahlten, haben wir uns auch für dieses Jahr „verabschiedet“ und die supr zauberhafte Bedienung sagte uns, dass wir leider nicht abreisen dürfen… wie lieb, oder ? Wir wurden mit einer Umarmung verabschiedet und gingen ein wenig wehmütig zurück zum Womo und da auch fast direkt in die Koje.
