Archiv des Autors: Frauke Mellies

18. September 2023

Und täglich grüßt das Murmeltier… raus aus der Koje, mit Nala eine große Runde gedreht und dann nochmal für eine halbe Stunde ab ins Bett (zu Mike und ohne Nala), die lag auf Ihrer Decke. Dann gab es Frühstück und gegen frühen Nachmittag erkundeten wir erneut den Campingplatz. Seit unserem letzten Besuch im Mai diesen Jahres ist hier nicht nur ein riesig großer Minigolfplatz entstanden, nein, die haben auch nochmal „eben“ einen Hochseilpark mit zwei verschiedenen Parcours gebaut. Einfach super. Das wirklich tolle an diesem Platz ist, dass man immer ein Stück Schatten findet, um sich kurz der Sonne zu entziehen. Wir gingen ein ganzes Stück, fanden eine Strandbar (wenngleich das hier wirklich nicht schwierig ist, Strandbars gibt es hier echt verdammt viele). Dort sind wir eingekehrt, haben was getrunken und gegessen.

Nala hat frisches Wasser bekommen und auf dem Rückweg zu unserem Womo hielten wir noch an der Punta (einer Landzunge, wo man mit den Womos direkt am Wasser und in der prallen Sonne stehen kann). Hier ist ein offizieller Hundestrand und Mike und Nala sind ab ins Wasser… Mike hat dann das eine oder andere Mal Hundeweitwurf geübt und Nala stand endlos drauf. Irgendwann waren beide im wahrsten Sinne des Wortes fertig, Mike und Nala duschten sich ab (Nala eher unfreiwillig) und es ging zurück zum Womo. Nach ein wenig Sonnenbaden ging es unter die Dusche und dann für uns erneut in die Strandbar Providenca.

Unser Ausblick beim Essen

Diesmal haben Mike und ich beide die Schlachtplatte gegessen und haben uns ernsthaft hinterher noch einen Crepe mit Nutella gegönnt…. oh mein Gott, war der lecker, wenngleich wir danach einen leichten Zuckerschock hatten.

Ich versuchte mir einfach vorzustellen, dass der Heimweg zum Womo so anstrengend sei, dass ich die 10.000 Kalorien einfach wieder abtrainiere… hat im Übrigen nicht geklappt, die sind gleich auf meiner Hüfte angekommen und werden dort wohl auch noch ein kleines bischen bleiben. Schlaft gut 😉

19. September 2023

Same procedure as every morning mit Nala. Dann gab es für uns ein super leckeres Frühstück. Dann haben wir Mo (mein SUP) aufgeblasen und Nala mit der Leberwurst (dem absoluten Gamechanger) auf dem Trockenen auf das Bord gelockt, bis Mo für sie normal war. Dieses „Training“ hat Mike im Internet entdeckt und gleich ausprobiert. Dann ging es mit Mo, Nala und der Leberwurst an den Strand. Mo wurde ins Wasser gelegt und ich hab mich drauf gesetzt. Nala war mehr als skeptisch und hat sich auch erst nicht mit der Leberwurst auf das Bord im Wasser locken lassen. Irgendwann stand sie kurz darauf, spang wieder herunter und wieder rauf. Dennoch war ihr die Situation doch sehr suspekt. Dann entschied ich mich, eine Runde zu paddeln, fuhr also mit Mo los und Nala schwamm hinterher und versuchte, auf das Bord zu kommen. Also wieder zurück zum Strand, Mike setzte sich dann zusammen mit mir auf das Bord und Nala sprang drauf und stand dann zwischen uns. Wir dümpelten auf dem Wasser, damit sich Nala an das Wackeln gewöhnt und irgendwann stand sie dann schwanzwedelnd zwischen uns. Erste Hürde geschafft.

Dann ging es zurück zum Womo, wir chillten in der Sonne, ich machte dann den Nudelsalat, denn heute wollten wir grillen. Also gab es dann perfekt von Mike mit Gewürzen veredelte Cevapcici und leckeren Nudelsalat.

Für den Abend hatte Mike eine sooooo sensationelle Idee, er hatte eine Leinwand und einen kleinen Beamer eingepackt und dann gab es für uns ein OpenAir-Kino Abend. Es lief der Film „Bondinen bevorzugt“ und dazu gab es einen leckeren Roséwein.

Nach dem Film wurde das mobile Kino abgebaut, wir gingen noch eine Runde mit Nala und schwangen uns echt müde in die Alkove.

17. September 2023

Relativ früh morgens (gegen 7.10 Uhr) ging für uns / mich der Wecker. Und das ist jetzt kein Wecker, wie Ihr ihn vielleicht kennt, mein Wecker ist schwarz, hat vier Pfoten und klingt wie ein Luftballon, aus dem man die Luft raus lässt ;-)))

Nun gut, Nala meldet an, wenn sie mal „muss“, also schwang ich mich … ok, ich bin mal ehrlich … quälte ich mich aus der Alkove, zog mir was an und verschwand mit Nala aus dem Womo. Morgens um die Zeit waren schon Camper wach, saßen vor dem Womo und frühstückten. Nala und ich zogen unsere Runden, bis Madame die richtige Stelle gefunden hatte, um ihr Geschäft zu verrichten. Wir spazierten dann noch ein wenig durch die Gegend, bevor es zurück zum Womo und für mich in die Alkove, für Nala auf die Decke ging.

Dann standen wir auf, Nala bekam Futter und wir haben uns „häuslich“ eingerichtet, also die Markise rausgedreht, Stühle und Tisch hingestellt, dann hab ich den Tisch gedeckt, Mike hat ein tolles Frühstück gezaubert und wir frühstückten bei strahlend blauem Himmel.

Gegen Mittag gingen wir mit Nala zum Strand, um auszuprobieren, wie sie auf das Wasser reagiert. Was soll ich sagen, Mike hatte echte Probleme, Nala auf dem Kiesstrand zu halten. Am Wasser angekommen, sprang sie hinein, tauchte, prustete und schluckte beim Ball spielen wohl auch den einen oder anderen Schluck Salzwasser. Mike und ich badeten auch, Mike schwamm eine Runde zum Ponton und machte von dort aus eine „Arschbombe“ ins Wasser. Vom Strand aus ging es zurück um Womo, dort haben wir uns und Nala abgeduscht, abgetrocknet und einfach in der Sonne gechillt.

Am späten Nachmittag haben wir geduscht und uns auf den Weg zur Strandbar Providenca gemacht, die hatten wir dieses Jahr im Sommer entdeckt (vielleicht erinnet Ihr Euch an die Geschichte mit dem Zaun und unserer Idee, um den Zaun herum zu schwimmen). Wir nahmen Platz, bestellten zwei Pan Lager und eine Käseplatte als Vorspeise.

Danach gab es für Mike die Fleischplatte und für mich den gegrillten Thunfisch.

Gegen 21.30 Uhr ging es zurück zum Womo, dort haben wir noch ein wenig gesessen und geredet, bis der Sandmann kam und uns den Schlaf in die Augen streute…

16. September 2023

Nach einem leckeren Frühstück (Semmel mit Leberkäs) ging es für uns weiter durch Österreich, dann durch Slowenien und dann waren wir auch schon in Kroatien. Wir hatten uns für den Weg durch das Landesinnere auf der Autobahn entschieden (auch hier bin ich eine Strecke gefahren und bin nun das erste Mal in Kroatien mit Hupi gefahren). Nach dem einen oder anderen Stop sind wir dann auf der Insel Pag angekommen, haben dort kurz eingekauft und sind nun auf dem Campingplatz Simuni (dort waren im Mai auch schon). Wir haben eine super große Parzelle am Ende des Campingplatzes ausgesucht, haben Hupi geparkt und haben uns Nala geschnappt, um ein wenig die Gegend zu erkunden und was zu essen. Gegessen haben wir in der Harpoon-Strandbar mit Blick auf das Meer. Für Mike gab es gegrillte Sardinen mit Pommes und für mich einen Burrito.

Danach sind wir noch ein wenig spazieren gegangen, haben dann geduscht und sind todmüde in die Koje gefallen.

15. September 2023

In unserem letzten Urlaub haben wir viel gesehen, sind viele Kilometer gefahren und haben beschlossen, den nächsten Urlaub eher „ruhig“ zu verbringen… wir entschlossen uns, mit Nala nach Kroatien zu fahren und dort einfach die Seele baumeln zu lassen. Gesagt, geplant und getan.

Gegen 11.30 Uhr starteten wir in den Urlaub. Mike hat sich um die gesamte Planung, das Einräumen von Klamotten und Lebensmitteln, um das Tanken und Gas auffüllen etc. im Vorwege gekümmert. Also fuhr ich den PC herunter, ging nochmal um die Ecke, schloss das traute Heim ab und stieg zu Mike und Nala ins Womo. Gegen 12 Uhr waren wir glücklicherweise bereits durch den Elbtunnel durch und von dort ging es weiter in Richtung A 9. Uns hat ein doofer Stau ein wenig unserer Zeit geklaut – aber wie heißt es so schön ? Der Weg ist das Ziel. Ich hab Mike beim Fahren einmal abgelöst, so dass er sich auf der Beifahrerseite ein wenig ausruhen konnte. Ganz klar haben wir auf dem Weg mehrfach gestoppt, damit wir uns die Füße und Nala sich die Pfoten vertreten konnte. Wir sind dann bis nach Österreich gefahren, haben vorher unsere Mautbox aufgeladen und haben dann auf einem Rastplatz eine ruhige Nacht verbracht.

Nala hat die Angewohnheit, den Fahrer oder die Fahrerin anzuhimmeln
hier noch ein wunderschöner Sonnenuntergang, den wir auf der Fahrt erleben durften

30. Mai 2023 bis 2. Juni 2023

Erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich den Urlaub bzw. die Blog-Beiträge für den Urlaub nicht beendet habe. Ihr kennt mich, das ist eigentlich nicht mein Ding.

Nun schreib ich en Rest aus der Erinnerung. Wir sind in Österreich nach einem guten Frühstück und einem ungebetenen Gast (dazu später mehr) in Richtung Going gestartet. Dort waren wir mit Gerd, Petra und Lotta verabredet. Mikes lieber Kollege und seine Frau machen gerade in Going Urlaub und haben mit dem Vermieter der Ferienwohnung geklärt, dass wir mit unserem Womo für eine Nacht auf dem Parkplatz stehen können.

Wir brachen also auf, machten dann gegen frühen Nachmittag noch eine kleine Kaffeepause, als im Womo am Heckfenster ein Hubschrauber startete – so hörte es sich auf jeden Fall an, Mike und ich starrten also auf das Heckfenster und waren gespannt, wer oder was dieses Geräusch verursachte. Dann sahen wir sie, eine wirklich stattliche Hornisse flog langsam und LAUT am Heckfenster hoch. Ich war wie eingefroren und überlegte, was ich tun konnte oder sollte… Mike stand langsam auf und ich tat es ihm nach. Ich nahm ein Glas und ein Stück Pappe und wartete, bis die possierliche Hornisse sich setzte, fing sie mit dem Glas ein und brachte sie an die frische Luft, wo ich sie aussetzte. Puhhh, das war echt gruselig.

Wir kamen dann in Going an, wurden herzlich von Gerd, Petra und Lotta empfangen, Mike und ich duschten kurz und dann gingen wir zusammen essen. Danach gab es noch den einen oder anderen Absacker bei Gerd und Petra in der Ferienwohnung und dann ging es für uns in die Koje. Nach einem tollen Frühstück mit den beiden ging es für uns weiter in Richtung Heimat. Wir machten noch einen Zwischenstop in Harth-Pöllnitz in Thüringen. Dort übernachteten wir auf einem kleinen Hof, im Ort wollen wir was essen, doch das einzige Restaurant hatte Ruhetag… also gab es eine TK-Pizza und mit dem Gemuhe der Kühe ging es ins Bett, denn am nächsten Tag waren wir in der Nähe von Bremen verabredet, um uns eine Hündin anzusehen, die ein neues Zuhause suchte. In Bremen angekommen, haben wir uns mit der Besitzerin und der Hündin getroffen. Nun ja, Nervosität überträgt sich auf den Hund. Mike und ich waren nervös, die Halterin bestimmt auch und wir lernten die Hündin Nala von einer Seite kennen, die uns nicht so wirklich gefiel. Nala zog und hing in der Leine, gehorchte nicht so wirklich und der Spaziergang war wirklich nicht toll. Dennoch verabredeten wir uns für Freitag morgen noch einmal, um Nala zu sehen. Donnerstag abend war jedoch für uns schon klar, dass Nala mit dem Verhalten, welches sie zeigte, für uns nicht in Frage käme. Freitag morgen trafen wir uns und lernten eine vollkommen entspannte, zauberhafte, abrufbare und tolle Hündin kennen… Nala und auch wir waren entspannt und die Entscheidung, sie nicht zu nehmen, wurde von uns verworfen. Wir klärten also, wann wir sie übernehmen würden und machten uns auf den Weg nach Hause. Dort angekommen, packten wir aus, wuschen Wäsche, reinigten das Womo und stellten es bis zum nächsten Trip weg.