Ich wurde mit einem Kaffee im Bett geweckt, dann hat Mike ganz zauberhaft den Frühstücks- und Geburtstagstisch gedeckt. Wir haben im Sonnenschein draußen gefrühstückt und die Seele baumeln lassen. Dann hab ich die Geschenke ausgepackt (ich sag nur: fette Beute) und danach haben wir eine Weile gelesen und sind dann nachmittags spazieren gegangen. Mike hat mich auf einen Aperol-Spritz eingeladen, den wir mit Blick auf den wunderschönen See getrunken haben. Zum Abendessen haben wir uns in Schale geworfen, haben sehr lecker gegessen und den Abend ausklingen lassen.
Archiv des Autors: Frauke Mellies
19. Mai 2023
Nach einer eher kurzen Nacht (Ihr wisst ja, die Frösche 😉) sind wir früh hoch, weil wir uns dachten, dass es sinnvoll sei, den Weg vom Weingut zurück früh – und damit hoffentlich ohne Gegenverkehr – zurück zu fahren. Die Straße oder wohl eher der Weg ist echt nicht dafür gemacht, entgegenkommende Fahrzeuge zu treffen. Wir verabschiedeten uns von dem Eigentümer des Weingutes und machten uns ohne Frühstück auf den Weg zu dem nächsten (bereits im Vorwege ausgesuchten) Stellplatz. Unten im Dorf haben wir an einem kleinen Laden noch Trinkwasser gekauft und weiter in Richtung Strand. Da wir vorausschauend das Offline-Kartenmaterial von Albanien herunter geladen hatten, lotste uns die Navigation durch einen kleinen Ort, wo gerade Wochenmarkt war – das bedeutete für uns, dass diverse Stände, parkende Autos und natürlich Menschen auf der Straße anzutreffen waren. Das war das eine oder andere Mal etwas eng, dennoch kamen wir da unbeschadet raus. Also weiter auf einer Schnellstraße, die wir uns wieder mit Menschen, Fahrräder und Tieren teilten.
Man muss sehr bewundernd anmerken, dass in Albanien von 100 Autos mindestens 90 frisch gewaschen unterwegs sind und ich spreche dann auch von neuen und auch teuren Autos. An jeder Ecke an einer Straße kann man sein Auto waschen lassen und oftmals ist neben einem solchen Stand (bestehend aus einem Zelt, einem Hochdruckreiniger, Wasser und Lappen) ein kleiner Laden, wo man sich für die Zeit der Autowäsche hinsetzen und einen Kaffee oder was anderes trinken kann. Das ist mal eine gute Geschäftsidee.
Ok, weiter auf unserer Strecke. Die Navigation lotste uns in einen weiteren Ort und dann sagte sie zu uns: die nächste Möglichkeit links auf die unbefestigte Straße abbiegen, in 17 km erreichen Sie das Ziel… unbefestigte Straße ist wirklich sehr positiv ausgedrückt, es handelte sich um einen sandigen, übelst unebenen Feldweg. Mike und ich schauten uns an und entschieden, dass wir das weder unserem Womo noch unseren Nerven antun wollten.
Also weiter… wir hatten noch zwei oder drei andere Stellplätze markiert und fuhren die nun nacheinander an. Manche Stellplätze gab es nicht mehr, weil dort nun Gebäude gebaut wurden oder die Plätze waren einfach zu uneben, zu klein oder mit einer Durchfahrtshöhe von 3 Metern, da passen wir mit Hupi nicht durch. Langsam aber sicher stieg unser Frustrationslevel – ich hatte vergessen zu erwähnen, dass wir ohne Frühstück gestartet sind, weil der nächste Platz ja nur eine Stunde entfernt sein sollte… 😂
Irgendwann standen wir auf einem Parkplatz und versuchten, einen für uns passenden Stellplatz zu finden, wo wir ja auch meinen Geburtstag feiern wollten. Ok – weg vom Strand und ab zum Lake Shkodra Resort, ein toller Platz an einem riesigen See. Gesagt, getan. Die Fahrt dahin war ok, die Straßen soweit befahrbar und wir errichten den Stellplatz. Wunderschön gelegen mit relativ großen Parzellen, sehr sauberen Sanitäranlagen und einem Restaurant direkt mit Blick auf den See. Wir parkten Hupi

und erkundeten dann das Terrain. Auf dem Platz standen fast nur deutsche Camper 😉
Da wir ein wenig hungrig waren, setzen wir uns in das Restaurant und bestellten Pizzabrot für zwei Personen und was zu trinken. Dann schauten wir uns weiter die Speisekarte an und waren mehr als überrascht, weil z.B. eine Portion Bruschetta nur € 1,50 kostet, eine Hauptspeise fing bei € 6,- an. Wenngleich uns die Logik der Preisgestaltung bei dem Bier nicht ganz in den Kopf wollte… ein Bier 0,2 Liter kostet € 1,50, ein Bier 0,5 Liter kostet € 2,-… aber egal… wir waren uns schnell einig, hier abends zu essen. Wir gingen noch spazieren, dann zurück zum Womo, duschten und dann ging es zurück in das Restaurant. Wir bestellten als Vorspeisen einen Salat, Oliven und Brot dazu. Als Hauptspeise gab es Pizza… die war echt lecker

Danach haben wir uns den Sonnenuntergang angeschaut und irgendwann ging es ab zum Womo und in die Koje.


18. Mai 2023
Wir sind bei strahlendem Sonnenschein in Griechenland aufgestanden, haben ganz in Ruhe gefrühstückt und sind dann in Richtung albanische Grenze aufgebrochen. Wir waren grundsätzlich nicht weit von der Grenze entfernt, also waren wir guter Dinge, dass die Fahrt nicht so lange dauern würde. Nun ja, es ging in die Berge, die Straßen waren echt sehr kurvenreich und wenn wir eines gelernt haben, dann ist es, dass man bei Verkehrszeichen, die auf Tiere hinweisen, auch immer damit rechnen kann, dass man den Tieren auch begegnet. Seien es Schafe, Ziegen, Kühe oder gar Esel. In einer Kurve überquerte ein relativ großes schwarzes Tier die Straße, ich sagte noch zu Mike „Achtung, Hund“ und das Tier verschwand dann im Dickicht. Mike und ich sahen uns an und sagten dann fast gleichzeitig: „das war kein Hund“. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass es ein Panther oder ein Puma war. Das Tier bewegte sich elegant und setzte seine Tatzen irgendwie anders auf… halt wie ein Raubtier und nicht wie ein Hund. Und für eine Hauskatze war es eindeutig zu groß.
Nun ja, wir fuhren weiter und kamen nach gefühlt hundert Kurven an der Grenze an. Also brav aussteigen, Fahrzeugpapiere und Reisepässe dabei und freundlich lächeln. Wir wissen ja alle, dass das auch nichts bringt, Grenzbeamte haben bestimmt in ihren Arbeitsverträgen stehen, dass sie während der Arbeitszeit immer grimmig zu schauen haben. Auch dieser Beamte hatte diesen Blick drauf und man fühlt sich immer gleich schuldig – ohne dass man was gemacht hat. Der griechische Beamte hat jeden Reisepass von uns mindestens dreimal gescannt und nichts gefunden. Dann schickte er uns zur Zollkontrolle. Als wir uns da anstellen wollten, kam ein Mann in Zivilkleidung raus, fragte uns, ob wir die mit dem Womo sind (da es dort keine Parkplätze gab, standen wir – wie alle anderen auch – auf der Straße). Wir bestätigen, dass es unser Womo ist und er sagte, wir sollten weiterfahren. Also gut, er sagte das mit viel Nachdruck und so gingen wir zu Hupi und fuhren weiter. Dann kamen wir bei der albanischen Grenzkontrolle an, dort haben wir unsere Pässe und Fahrzeugpapiere abgegeben, haben Stempel in unsere Pässe bekommen und durften weiter fahren.
Ich hatte bereits im Vorwege gelesen, dass man sehr vorsichtig und achtsam in Albanien Auto fahren soll und dass man das nur tagsüber tun sollte, da Eselkarren und ähnliches auch nachts unterwegs sind und man die schlecht bis gar nicht sehen kann. Nun ja, wir sind ja tagsüber gefahren und die Eselkarren waren echt nicht unser Problem. Eher die Fahrradfahrer auf den Autobahnen und die dort auf den öffentlichen Bus wartenden Menschen. Nicht zu vergessen, sind komplett fehlende Gullideckel mitten auf der Straße oder nur aufgelegte und somit locker 5 cm hochstehende Gullideckel am Fahrbahnrand. Die Löcher der fehlenden Gullideckel wurden teilweise mit Altreifen zugestopft. Außer uns hat sich dort niemand an Verkehrsregeln oder gar Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Oh, die streunenden Straßenhunde, die dann mal auf der Straße liegen oder sie überqueren, wenn man da längs fährt, hab ich ja fast vergessen.
Die Fahrt zu unserem ersten Stop – ein Weingut in den Bergen – war wirklich ein echtes Abenteuer. Dort angekommen wurden wir super freundlich von dem Besitzer begrüßt und haben den absolut besten Platz zum Übernachten bekommen – mitten in den Weinbergen

Alle anderen Camper standen dicht an dicht unter der Terrasse des zu dem Weingut gehörenden Restaurants. Dort stand auch ein Expeditionsfahrzeug mit sehr sehr sauberer Unterbodengruppe – also in Albanien war das Fahrzeug jedenfalls noch nicht im Gelände gewesen.
Wir duschten und gingen in das Restaurant. Erst saßen wir im strahlenden Sonnenschein auf der Terrasse, mussten uns dann aber eingestehen, dass der Wind doch zu kalt ist, also sind wir dann mit unserer Vorspeisenplatte und den Getränken ins Restaurant umgezogen.


Danach gab es noch eine Hauptspeise und gut gesättigt gingen wir zum Womo. Wir freuten uns auf eine ruhige Nacht. Doch davon waren wir bzw. Mike weit entfernt. Wir lagen im Bett und dann ging das Frosch-Konzert los. Mike wachte auf und regte sich über die Frösche auf… ich erwiderte, dass sie wenigstens noch ihr Leben und ihre Beine hätten (auf der Speisekarte des Restaurants gab es Froschschenkel…) ich hab die Geräusche gekonnt ignoriert und schlief ein. Es kamen dann noch andere Geräusche dazu (ich konnte die keinem Tier zuordnen) und als Mike dann irgendwann eingeschlafen war, musste ich um die „Ecke“ und als ich dann die Toilettenspülung betätigte, fing draußen auch noch ein Hund zu bellen… und Mike war wieder wach… Alles in allem war es also eine eher kurze Nacht, aber dennoch ein toller Stellplatz. Wir werden – wenn wir mal wieder in Albanien sein sollten – auf jeden Fall wieder dort einkehren.
17. Mai 2023
Die Nacht war eher kurz bzw. wurde immer wieder unterbrochen, weil ich meinem Job, Mücken zu killen, nachzukommen hatte. Was soll‘s, den einen oder anderen Stich haben wir abbekommen, ich hab einen auf der Wange, sieht super aus 😉 und juckt fast gar nicht…
Das Frühstück haben wir auf später verschoben, wir wollten erstmal den nächsten Platz ansteuern und dann brunchen.
Auf den Fahrten hier in Griechenland standen schon diverse Hunde, Katzen, Ziegen oder gar Rinder auf oder an den Straßen. Doch dann trafen wir auf die Klimakleber von Griechenland – seht selbst

Der Schäfer und seine Hunde hatten alle Hände voll zu tun, um die Schafe zusammen zu treiben, damit die Autos auch weiter fahren konnten. Mike und ich fanden die kleine Pause großartig ☺️
Dann kamen wir an am Monolithi Beach, dort kann man direkt hinter einer sensationellen Beachbar frei stehen und was soll ich Euch sagen… die Beachbar hat noch nicht geöffnet. Hätte ja auch mal klappen können, oder???

Wat soll‘s, wir haben gebruncht, sind am tollen Strand spazieren gegangen, haben die Füße in das eher kalte Wasser gehalten und Mike hat dann bei strahlendem Sonnenschein gegrillt, während ich drinnen den Nudelsalat gemacht hab. Ein echt entspannter Tag geht nun bald zu Ende.


An dieser Stelle nochmals riesigen Dank an Julia für die super leckere Fleisch-Marinade 👍👍👍
Morgen geht es für uns nach Albanien, ich schau mal, ob ich mich von da melden kann. Gut‘s Nächtle
16. Mai 2023
Nun zu dem Thema mit den Fotos… ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es regnen würde – und das nicht nur nachts, sondern auch, als wir aufstanden und frühstückten. Somit wurde aus meinen Fotos von der Taverne, dem Strand und dem Platz, wo wir standen nichts. Sorry, ich bin da leider echt verweichlicht… ich geh nicht freiwillig in strömendem Regen raus, um Fotos zu machen. Also hier ein paar Fotos aus dem Internet



Eigentlich wollten wir hier zwei Tage bleiben, entschieden uns jedoch nach dem Frühstück und bei nicht endendem Regen, das Weite und vor allem die Sonne zu suchen.
So landeten wir in Mytikas, einem kleinen und eher verschlafenen Fischerdorf. Hier haben wir für eine Nacht auf einem nicht unbedingt einladenden Campingplatz gestanden und wir waren dort allein… immerhin stand unser Hupi dort sicher. Wir schlüpften in Badelatschen (welch ein wundervolles Gefühl) und machten uns auf den Weg ins Dörfchen, um uns eine nette Taverne zu suchen und dort zu essen. Nun ja, wir haben ja mal mehr und mal weniger Glück und mit leider geschlossenen Bars und Restaurants sind wir hier derzeit gesegnet… wie dem auch sei, wir fanden erst ein Cafe, wo wir in der Sonne ein Getränk genießen durften. Dann spazierten wir weiter und fanden eine Taverne, die durchaus geöffnet hatte – wenngleich wir dort die einzigen Gäste waren… das war uns aber ziemlich egal, wir hatten Hunger. Also nahmen wir in der Sonne Platz, bestellten die eine oder andere Vorspeise und den Hauptgang, von einem feinen griechischen Bier begleitet. Seht selbst






Was soll ich sagen, Mike hatte die frischen Sardinen und bei wem saßen die ganzen Katzen??? Bei mir natürlich

Und wir haben den Katzen nichts vom Essen abgegeben, andernfalls wäre die eine oder andere sicherlich noch auf meinen Schoß geklettert, um näher beim Essen zu sein.
Irgendwann ging die Sonne langsam unter und es wurde merklich kühler um die Knöchel… also bezahlten wir unsere Rechnung und gingen eher schnellen Schrittes zurück zum Womo. Dort angekommen, haben wir geduscht, gequatscht und dann ging es ab in die Koje, die wir uns ungewollt und auch sehr ungeplant mit der einen oder anderen Mücke geteilt haben. Nun wurde die Mückenkillerin von Jokkmokk (siehe unser erster Schweden-Urlaub) halt notgedrungen zur Mückenkillerin von Mytikas. Nun ja, wer kann, der kann… ich habe sie alle früher oder später erledigt mit Fozzie (unserer elektrischen Fliegen- oder eben auch Mückenklatsche). Eine ruhige Nacht sieht wirklich anders aus…
15. Mai 2023
Der Morgen brach an, wir waren noch auf See, also holten wir uns belegte Brötchen und Kaffee und setzten uns an Deck in die Sonne… ja, Ihr habt richtig gelesen… in die Sonne, das tat so gut. Um ca. 13 Uhr sollten wir in Patras anlegen, um die Uhrzeit waren wir jedoch erst in Igoumenitsa, dort wurde aus- und wieder eingeladen und dann ging es nach Patras. Dort kamen wir gegen 17.30 Uhr an und machten uns auf den Weg zu dem von uns im Vorwege ausgesuchten Platz. Wir hielten kurz, um Trinkwasser zu kaufen und zu tanken. An dem Platz angekommen, dieser gehört zu einer Taverne, wo man umsonst stehen kann, wenn man dort isst und trinkt, standen schon diverse Camper, die meisten aus Deutschland, gefolgt von den Niederlanden.
Und was soll ich sagen, was Du heute kannst besorgen, verschiebe NICHT auf morgen. Ich wollte am nächsten Tag in Ruhe Fotos machen und den Abend mit Mike und leckerem Essen ausklingen lassen. Gesagt, getan. Nach hervorragendem Essen ging es für uns in die Koje. Nun gut, ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass wir nur aufgrund von gefühlt schweröl-haltigem Mückenschutz aus Schweden nicht blutleer in der Taverene gestorben sind. Die Nacht war regnerisch…
14. Mai 2023
Italien hat sich dann doch von der besten Wetterseite gezeigt. Es schüttete die ganze Nacht wie aus Eimern… nun gut, dann ist der Abschied einfacher, oder??? Wir haben morgens in Ruhe gefrühstückt und uns dann in Richtung Ancona auf den Weg gemacht. Es waren nur ca. 55 km zu fahren. Was soll ich sagen, einmal nicht richtig abgebogen und schwups standen wir mutterseelenallein auf dem Hafengelände vor einem verschlossenen Tor. Laut Navigation war das unser Ziel, hier sollte die Fähre ablegen. Nur war hier weder Personal noch irgendein anderer Camper, LKW oder Auto. Die Szenerie war irgendwie gespenstisch… also versuchten wir unsere Navigation nochmal zu überreden, uns zur Ablegestelle der Fähre zu navigieren und plötzlich hatten wir eine neue Route, also starteten wir und kamen an einem anderen Tor an, dieses wurde von zwei italienischen Damen bewacht, die selbstredend nur italienisch sprachen und etwas genervt waren, weil wir sie nicht verstanden… italienisch, die Weltsprache halt 😉
Irgendwann verstanden wir, dass man erst zu einem Check-In muss, dort holt man sich die entsprechenden Papiere und dann geht es erst zurück zu diesem zauberhaften Italienerinnen… gesagt, getan. Einen Kilometer weiter zurück gefahren, in einer total corona-konformen Warteschlange angestellt, die notwendigen Papiere abgeholt, zurück zu Hupi und dann zu unseren Freundinnen am Tor. Zur Info: bei bisher allen anderen Fährüberfahrten (Sardinien, Norwegen und auch Schweden) war der Check-In direkt am Tor / Gate. Nur hier halt nicht. Irgendwann durften wir auf die Fähre und mit schlanken zwei Stunden Verspätung hieß es dann „Leinen los“ in Richtung Griechenland.


Wir bezogen die Kabine, erkundeten dann ein wenig das Schiff und erstanden an der Bar an Deck ein Bier.

Nur kurz danach fing es wieder an zu regnen und wir gingen dann „unter Deck“. Auf dem Weg dahin liefen wir an einem etwas älteren Pärchen vorbei, die in einer Ecke an Deck eine aufblasbare Matratze aufgebaut hatten – da bekommt der Begriff „Camping an Bord“ gleich eine ganz andere Bedeutung. Die beiden müssen nachts so übel gefroren haben, es regnete die ganze Nacht und der Seegang war auch nichts für Memmen.
Wir haben dennoch gut geschlafen, die Kabine war wirklich super.
Nachtrag zum 13. Mai 2023
Nach dem leckeren und sicherlich fürchterlich gesundem Frühstück ging es wieder auf die Autobahn Richtung Italien.

Um 9.26 h passierten wir die Grenze. Mit ein paar Zwischenstops zum Füße vertreten waren wir gegen 17.30 h hinter Rimini an der Küste vor dem von uns ausgesuchten Stellplatz. Der war wirklich schön gelegen, doch wir hätten da nicht nur mutterseelenallein gestanden, da war nicht einmal ein geöffnetes Restaurant in der Nähe. Also fuhren wir weiter, schauten uns den einen oder anderen Platz an, bis wir in Torette den Platz Area Sosta Camping fanden. Der Platz gefiel uns, wir parkten Hupi, machten uns frisch und zogen los, um essen zu gehen. Dort in der Nähe fanden wir eine Pizzeria, die gemütlich aussah. Wir waren ein wenig früh da, die machten erst 20 Minuten später auf. Also setzten wir uns draußen hin und bekamen sogleich einen Aperitif auf‘s Haus. Dann wurden wir zum Tisch gebracht. Wir bestellten eine Vorspeisenplatte, einen leckeren Rotwein und als Hauptgang gab es für Mike Pizza und für mich – natürlich – Nudeln ☺️



Das Essen war mega lecker, der Service der absolute Hammer und nach dem Essen gingen wir sehr gesättigt und glücklich zurück zum Campingplatz. Dort angekommen haben wir noch schnell geduscht und dann ging es für uns in die Koje.
