Archiv des Autors: Frauke Mellies

Freedom Camping 

in Te Wairoa. Als wir dort ankamen stand lediglich ein anderer Camper dort und ich war noch so sicher, ob ich da über Nacht bleiben möchte …. da sind wir dann wieder bei meinen wirren Phantasien… (man könnte uns überfallen und ausrauben oder so ähnlich) ganz unabhängig, dass ich einen großen und starken Mann an meiner Seite habe, der aufpasst… nun ja, wir haben uns entschieden, dort zu bleiben und haben es nicht bereut. Wir stehen mit Blick zum Strand und zum Meer und da es so „einsam“ war, konnte der Mann Skye, unsere Drohne starten lassen. Seht selbst



und die macht nicht nur geniale Videos, sondern auch Fotos. Wie z.B. das folgende 

Abends gab es leckeren Lachs, gegrillt im Camper

Da wollten wir uns mal was gönnen

und haben uns für eine Nacht fort von der Küste, dem Regen und Sturm im Te Aroha Holiday Park eingebucht. Die haben einen hot pool und einen normalen Pool. Es war zwar auch dort echt windig, aber die Sonne schien 😊 und wir freuten uns auf die Pools. Die Lady am Empfang hatte im Gegensatz zu uns eher schlechtere Laune und doch ließen wir uns davon nicht anstecken. Ich fragte freundlich nach den hot pools und die Lady sagte, dass die erst gegen 18 Uhr an sind – das fand ich gar nicht schlimm, zu der Zeit wird es bestimmt kühler und man kann das ganze besser genießen- doch hatte ich die Rechnung ohne die Lady gemacht… denn dann kam von ihr: aber bei dem Wind werden die heute nicht betrieben… 😳 ich erwiderte, dann gehen wir halt in den „normalen“ Pool und was glaubt ihr, was da kam? Oh, das könnte sehr frisch für Sie werden, den haben wir gerade mit frischem Wasser aufgefüllt… hurraaaaaa, aber auch da sind wir ja nicht zimperlich … also haben wir unser kleines Wohnmobil geparkt und sind auf Erkundungsrundgang aufgebrochen. Und was durften wir dort erblicken ??? Zwei Pools, einen hot Pool und den anderen und huch, beide vollkommen trocken… soviel zum Thema „wir gönnen uns mal was… aber der Kinderspielplatz war großartig, ich war sogar auf der Schaukel und Mike hat den Kinderkletterpark erkundet 😉

Auckland hin und zurück 

und wieder hin und zurück. 

 Das Handgepäck des Mannes wog ca. 7 Kilo. Davon waren gefühlt 6,7 Kilo nur Elektronik und Kameras… wir haben unter anderem eine Digitalkamera, zwei Action-Cams, eine Videokamera und Spiegel-Reflex dabei. Nicht zu vergessen: Skye, unsere Drohne. Wenngleich Skye nicht mit ins Handgepäck durfte und in einem eigenen stylischen Koffer anreiste… ich schweife ab, tut mir leid 😊

Zu den ganzen Kameras und so weiter hat der Mann natürlich auch alle notwendigen Ladegeräte. Auch für den Akku von Skye haben wir ein Ladegerät dabei. Als der Mann an diesem genialen Campground an der Karikari Halbinsel das erste Mal die Drohne steigen bzw. fliegen ließ, war der Akku nach ca. 25 Minuten leer. Und was fiel dem Mann dann auf??? Oh je, wir haben lediglich ein Ladegerät auf 220 Volt – was aber, wenn wir auf einem Campground ohne Strom stehen? Dann braucht man ein Ladegerät, welches über die Autobatterie geladen wird. Und das hat der Mann vergessen zu kaufen vor dem Urlaub… was tut man dann? Als wir am nächsten Morgen die Halbinsel verlassen haben, habe ich auf dem Weg nach Auckland bei gefühlt hundert Shops angerufen und gefragt, ob die einen car charger für einen Drohnenakku haben. Immer wieder die gleiche Antwort… haben wir nicht vorrätig, den können wir aber bestellen, wäre dann so ab Donnerstag da und es war Dienstag… bis ich einen Shop fand, der mir sagte, klar haben wir den da und ich fragte lieber ein zweites Mal nach. Hurrrraaaaa, der  Urlaub ist gerettet, also ab nach Auckland und das bitte – weil es besonders viel Spaß macht – in der nachmittäglichen Rushhour. Wir kamen dort gegen 16.30 h an, suchten uns einen geeigneten Parkplatz (hab ich schon erwähnt, dass unser Camper fast sieben Meter lang und 3,40 hoch ist?) also rein in den Laden, das Ladegerät gekauft und bloß raus aus Auckland. Die Nacht haben wir dann in Sturm und Regen direkt an der Küste verbracht – um dort festzustellen, dass das gerade gekaufte Ladegerät DEFEKT ist. Also sind wir am nächsten Morgen zur Abwechslung mal wieder nach Auckland gefahren, um das Ladegerät zu tauschen. Diesmal haben wir vor dem Shop ausprobiert, ab das Ding ok ist und haben uns dann auf den Weg zum nächsten Campground gemacht. Fazit: Auckland können wir empfehlen, besonders in der Rushhour 😉😉😉, da ist immer was los. 

Die caramel slice-Geschichte 

Seit Mike bei seiner Schwester mit dem caramel-slice-Virus infiziert wurde, ist er stets auf der Suche nach einem solch leckeren Stück – sagen wir mal Kuchen. 

Gestern waren wir Lebensmittel und Getränke einkaufen und was hat der Mann dort gefunden? Ein Paket mit einem großen Stück caramel slice… 


und heute Nachmittag wollte er sich ein Stück davon mit einem Becher Kaffee gönnen. Er steckte genüsslich ein Stück davon in den Mund und ich war nicht wirklich sicher, wie ich seine Reaktion deuten sollte … dann musste / durfte ich davon auch ein Stück probieren (weil ich sooooo sehr auf solchen „Süß-Kram stehe) und meine Geschmacksnerven sagten mir, das Ding ist schlecht (in Form von abgelaufen). Aber NEIN- man schaue auf die Verpackung 


und fragt sich dann, welcher Mensch bitte einen caramel-slice mit Ingwergeschmack erfindet 😳

Ganz ehrlich, das war alles andere als lecker. Hab lange gebraucht, den Geschmack mit Kaffee zu vertreiben… im übrigen hat der Mann das Stück auch nicht aufgegessen…

Flucht vor dem Sturm

Eigentlich wollten wir die letzte Nacht auf einem freedom campground auf der Coromandel Halbinsel verbringen. Wir sind bei Regen an Ray‘ Reserve losgefahren, haben einen kurzen Abstecher über Auckland gemacht (nähere Erläuterungen dazu gibt es später) und sind dann zur Coromandel Halbinsel gefahren. Beim Tanken hat uns der Tankwart schon vorgewarnt, dass einige Straßen auf dem Weg zur Halbinsel aufgrund der extrem starken Regenfälle gesperrt sind. 

Das haben wir dann auch gemerkt, wir kamen gerade bis zu dem Campground und danach war die Straße gesperrt. Da wir die Nacht zuvor schon extrem von dem Sturm durchgeschüttelt wurden, war ich bei dem Gedanken an die nächste Sturmnacht direkt am Meer nicht sooooo begeistert und wir entschieden uns, dem Sturm zu entfliehen und einen Campground im Landesinneren anzusteuern. Den haben wir dann auch in der Nähe der Stadt Ngaruawahia (viel Spaß beim Aussprechen 😉) direkt an einem Fluss gefunden. Dies ist auch ein kostenloser Platz für Selbstversorger. Hier war es ruhig (die in der Nähe vorbei fahrenden Züge haben uns nicht gestört) und es hat heute morgen sogar die Sonne geschienen.  😊 

Hier mal zwei Foto’s von gestern Abend 

Unsere letzte Nacht 

haben wir bei Ray’s Rest Reserve direkt am Meer verbracht… nur dass es gestürmt, geregnet und gewittert hat. Also eine ganz gemütliche und muckelige Nacht. Die Alkove bzw. unser Wohnmobil hat aufgrund des dezenten Sturmes so gewackelt, dass ich in der Alkove Beklemmungen und Angstzustände bekommen hab, weil ich dachte, wir kippen einfach um 😳 also bin ich aus der Alkove in die hintere Sitzecke geflüchtet. Dort war es kalt, unbequem (ich wollte das Bett nicht erst bauen) und ich lag da allein… alles in allem keine so gute Nacht 😳


Bei Sonnenschein ist das mit Sicherheit ein genialer und kostenloser Platz. Das war unser Ausblick beim Frühstück 

Frauke’s wirre Phantasien in der Nacht

Keine Angst, jetzt kommt nichts erotisches… vielleicht bringt es Euch zum Schmunzeln – Mike hat es auch mit Humor genommen – vielleicht nicht in dem jeweiligen Moment, aber danach 😊

Nun ja, wie fange ich an. Bekanntlicherweise sehe ich ja gern crime stories und gruselige Geschichten… in der ersten Nacht in unserem Camper bin ich so gegen vier Uhr morgens durch ein mir unbekanntes Geräusch aufgewacht. Ich verhielt mich ganz still und versuchte zum einen, den Mann nicht zu wecken und zum anderen zu lokalisieren, woher das Geräusch kommt und was es verursacht. Irgendwann war ich mir (paranoiderweise) sicher, dass etwas nicht stimmt und wurde unruhig. Das weckte den Mann und er fragte mich, was los sei. Ich fragte ihn, ob er das Geräusch auch hört und ob irgendwo Gas in unseren Camper strömt (so nach dem Motto, man will uns betäuben und ausrauben). 

Antwort des Mannes (um die Frau zu beruhigen): ich schaue mal nach. 

Ich: sei aber vorsichtig

Er: (nachdem er aus dem Bett und der Alkove geklettert war) Schatz, das sind Grillen, die zirpen 

Nun ja, was sollte ich da noch sagen außer: Danke, dass Du geschaut hast 😳 da ist meine Phantasie wohl ein wenig mit mir durchgegangen 😳😳😳

Ganz fürchterlich glücklich war der Mann, als ich die nächste Nacht so gegen 1 Uhr aufwachte. Natürlich hat er das sofort bemerkt und fragte: Schatz, ist alles gut und ich antwortete: Du sag einmal, weißt Du eigentlich, wie hoch die Traglast dieser Alkove ist? 

Er: Dein Ernst? Um diese Zeit? 

Ich: nun ja, ich hab mir da halt gerade Gedanken drüber gemacht…

Er: 100 Kilo 

Ich: pro Person oder für die gesamte Alkove? 😳 😳😳😳 kann die mit uns zusammen abbrechen???

Er: schlaf weiter Schatz, es ist alles sicher. 

Ich komme – wie Ihr seht – auf ganz tolle Gedanken und bin echt froh, dass der Mann das mit so viel Humor nimmt. Immerhin schlafe ich im Gegensatz zu ihm auch meistens schnell wieder ein 😉