Archiv des Autors: Frauke Mellies

23. Juni 2022

Wir sind aufgestanden und haben uns direkt auf den Weg nach Golling an der Salzach gemacht. Frühstück ist überbewertet. Dort in Golling gibt es die Therme Aqua Salza, dort wollten wir den Tag genießen. Großartigerweise hat die Therme 15 ausgewiesene Stellplätze für Wohnmobile, dort haben wir uns also platziert, ich hab uns in der Therme mit Hupi für eine Übernachtung auf dem Stellplatz angemeldet.

Der Platz vor unserem Womo gehört noch zu unserem Stellplatz, nicht dass Ihr denkt, wir können nicht parken

Also ab in die Therme, dort das Gold-Paket gebucht (Eintritt inkl. Bademantel, Sauna-Laken und Duschtuch), schnell umgezogen und ab in das Schwimmbad. Dort hat Mike schnell gemerkt, dass es eine Wasserrutsche gibt, die er dann mehrfach herunter gesaust ist. Wasserrutschen und ich sind einfach keine Freunde, ich hab mir das eher geklemmt. Wie dem auch sei, Mike hatte seinen Spaß. Dann allerdings meldete sich irgendwie wieder unser Magen und wir gingen in das Restaurant, welches über dem Schwimmbad liegt. Dort hingen einige „Menü’s“ an der Wand, wir suchten uns also das Baba Schnitzel aus, Mike bestellte es bei der netten Bedienung und die sagte zu uns: Ihr wisst schon, dass es auch Essen für Erwachsene gibt ? Die Baba-Gerichte sind für die Kinder…. ok, also haben wir uns eine Speisekarte geben lassen und haben uns dann nach langem Hin und Her für Penne Arrabiata entschieden. Lasst es Euch gesagt sein, wenn man nicht gefrühstückt hat, ist das nicht unbedingt die beste Wahl. Mein Magen fand es eher nicht so gut, so scharfes Essen serviert zu bekommen. Wie dem auch sei, nach dem Essen sind wir dann in den textil-freien Bereich übergesiedelt, um dort festzustellen, dass es dort ganz klar auch ein Restaurant gibt und die hatten eine noch größere Auswahl an Speisen und Getränken. Da wir ja mehr oder weniger gesättigt waren, haben wir uns den riesigen Wellness- und Sauna-Bereich mit Kneipp-Becken, Tauch-Becken und textilfreiem Schwimmbad als auch gefühlt hundert Saunen angeschaut. Die eine oder andere Sauna haben wir auch ausprobiert, mussten jedoch feststellen, dass wir nicht mehr im Training sind und Sauna bei Außentemperaturen von ca. 32 Grad Celsius doch echt anstrengend sein kann. Also haben wir uns im Pool abgekühlt und haben uns dann auf der Sonnenterrasse des Restaurants (im übrigen mit Bademänteln bekleidet) eine Brezel gegönnt. Ich kann Euch sagen, die Österreicher als auch die Bayern können wirklich gute Brezeln machen 😉

Gegen 19 Uhr sind wir dann geduscht raus aus der Therme, haben uns im Womo umgezogen und wollten dann im Ort was essen gehen. Das eine oder andere Restaurant haben wir auch gefunden, waren jedoch für ein Sterne-Restaurant eher unpassend gekleidet (Shorts und Badelatschen), also entschieden wir uns für diese Lokalität

Mike schaut eher skeptisch… warum wohl ???

Was soll ich sagen, die Besitzerin war nicht unbedingt freundlich, als wir drinnen gefragt haben, ob die noch einen Tisch für 2 Personen frei hätten. Sie sagte wortwörtlich: drinnen is voll, müsst es draußen versuchen. Ok, also raus auf die rückwärtig gelegene Terrasse. Dort waren zwar Tische frei, wir mussten jedoch warten, bis uns ein Platz zugewiesen wurde. Bekommen haben wir dann einen Tisch, an dem wirklich nur zwei Personen sitzen können und das auch nur, wenn man pro Person nur einen Teller Essen bekommt, mehr Platz war auf dem Tisch nicht 😉 Also haben wir brav bei der (verständlicherweise gestressten Bedienung – sie hatte den gesamten Außenbereich allein zu versorgen) unser Essen bestellt.

Es scheint so, als ob die Sauce bei beiden Gerichten gleich war. Ich war von meiner Pfanne mit den Spätzle leider nicht so begeistert, Mike hat es wohl soweit gut geschmeckt. Relativ schnell nach dem Essen haben wir bezahlt und sind durch die Straßen gewandert. Golling hat (wie so viele andere Städtchen in Österreich) eine eigene Burg, die war noch nicht geschlossen, also haben wir uns noch den Burghof angeschaut, da war aber nix los.

Als wir noch in dem Restaurant saßen, kam eine ganze Horde Schüler durch das Restaurant (wir haben dann gesehen, dass die auch Zimmer vermieten und vermuten, dass es eine Schulklasse auf Klassenreise war) gelaufen. Genau diese Horde haben wir dann eher unglücklicherweise wieder getroffen. Mike hat eine Bar entdeckt, die eine Disco-Kugel in einem Turm hängen hatte. Das sah interessant aus und schon waren wir drinnen. Da wir gern draußen auf der Terrasse sitzen wollten, hat Mike sich umgesehen und wir haben noch einen kleinen freien Tisch ergattert. Die anderen Tische waren von der Schulklasse besetzt. Das waren ca. 30 junge Menschen, die alle ihr Handy in der Hand hatten, ständig „Alter oder Digger“ gesagt haben und sich – obwohl sie sich gegenüber saßen, angeschrien haben. Ich wusste gar nicht, dass diese Wörter auch im Sprachgebrauch von Österreichern sind 😉

Die Schüler tranken Cola oder Spezi, die Betreuer (es waren sechs an der Zahl) haben sich an Aperol Spritz erfreut. Dann hat ein Mädel einen hysterischen Anfall bekommen, weil ihr „Freund“ sich mit einer anderen Schülerin unterhalten hat. Gleich bildete sich eine riesige Traube an Menschen – wohl in der Hoffnung, dass es einen Zweikampf junger Mädels geben würde. Die Betreuer haben dann ein wenig Ruhe reingebracht und schnell war man wieder „befreundet“ und alles war gut. Ich ging dann mal um die „Ecke“ und als ich wieder kam, stand Mike an dem Tisch der Betreuer und fragte nach, ob der Aperol Spritz wohl schmecken würde. Ich nahm wieder an unserem Tisch Platz, Mike kam zurück zum Tisch und ich fragte ihn, was denn in diesem gefühlt 5 Minuten noch passiert wäre. Mike sagte mir, dass einer der Jungen zu einem anderen einen Spruch gebracht hätte, wie „hey, willst Du mir nicht einen blas…“ und schwups durfte Mike sehen, wie der eine sein „Gemächt“ vor allen Leuten aus der Hose holte… Mike ist dann zu den Betreuern und hat die gefragt, was genau denn ihr Job wäre, wenn sie nicht einmal hier einschreiten wollten… die anderen Gäste der Bar, die auch auf der Terrasse gesessen hatten, haben genauso wie wir dann die Getränke genommen und haben sich rein gesetzt. Der Besitzer fragte uns, was los sei und warum wir uns denn bei dem schönen Wetter reinsetzen würden. Mike schilderte den Vorfall kurz und kurzerhand entschied der Bar-Besitzer, dass die Schulklasse als auch die Betreuern gern bezahlen und gehen dürften, so ein Verhalten sei geschäftsschädigend und er müsse an seine Gäste denken. Dann kehrte Ruhe ein, wir genossen sensationelle Musik aus den 80’ern, unterhielten uns hervorragend mit dem Besitzer und bestellten noch ein Bier. Dann passierte etwas, was mir ernsthaft noch nie in meinem Leben passiert ist. Das Bier kam in Krügen mit Henkel, ich umfasste mein Glas, hob es an und wollte mit Mike anstoßen. Dazu kam es fast gar nicht, denn der Boden meines Glases entschied sich spontan einfach abzufallen und logischerweise verabschiedete sich auch das Bier durch die soeben aufgetane Öffnung des Glases. Will heißen, ich hatte einen leeren Bierkrug ohne Boden in der Hand, der Glasboden lag auf dem Fußboden, das Bier verteilte sich freundlichweise auf meinen Füßen und dem Fußboden und ich erstarrte zu einer Salzsäule. Oh mein Gott, war mir das peinlich – auch wenn ich eigentlich nichts falsch gemacht habe. Ich bat dann um einen Wischmop und Wasser, weil ich das sauber machen wollte. Das durfte ich nicht, wir bekamen ein neues Bier und die super nette Bedienung hat mein Bier aufgewischt. Es wurde später und später und gegen 1 Uhr nachts haben wir den Rückweg zum Womo angetreten. Es war wiederum angenehm kühl und der Spaziergang tat uns gut.

Golling an der Salzach bei Nacht

Auf dem Parkplatz der Therme angekommen, enterten wir unser Womo und besetzten das Bett 😉

22. Juni 2022

Kurz vor sechs Uhr morgens (ja, ich weiß, wir haben Urlaub…) ging also für uns der Wecker.

Ich hab von der morgendlichen Idylle noch ein paar Fotos geschossen, der Strand war noch fast menschenleer 😉

Wir haben final alles verstaut, was noch so herum stand oder lag und sind dann mit unserem Womo zur Dumping Station auf dem Campingplatz gefahren und haben uns von dem Schmutz- und Abwasser entledigt. Frischwasser für die nächsten Tage hatte Mike bereits gestern aufgefüllt. Auch bezahlt hatten wir gestern bereits, damit es heute morgen für uns schneller geht und ich vermute auch stark, dass die Mitarbeiter an der Rezeption sicherlich nicht vor 8 Uhr morgens anfangen zu arbeiten.

Gegen 6.30 h machten wir uns auf den Weg zur Fähre. Es war noch angenehm kühl, obwohl die Sonne bereits schien. Hier ein paar Fotos von unserem Weg zur Fähre.

Dann kamen wir am „Hafen“ an, wollten unsere Überfahrt bezahlen und die nette Dame an der Kasse fragte mich, ob unser Womo unter oder über 7 Meter lang sei. Ich antwortete: 7 Meter und sie bat mich, dass Mike das Womo bitte einmal vor- bzw. an dem Kassenhäuschen vorbei fahren möge. Das tat Mike dann auch und die Dame entschied mit einem Zwinkern: Ach, das sind keine 7 Meter… (kleine Anmerkung der Redaktion: Hupi ist schon ohne die derzeit für den Transport der Fahrräder ausgezogene Stoßstange 7,20 lang). Dank der freundlichen Dame haben wir also bei der Überfahrt noch Geld gespart 😉 Wir stellten uns brav in die Warteschlange für Womos und kurz danach kam dann auch die Fähre, die gegen 7.15 Uhr zum Festland startete.

Mike hat nur für das Foto den Kaffee gehalten… ich als Kaffeemonster teile nicht so gern und er wollte keinen haben

Angekommen am Festland ging es für uns in Richtung der slowenischen Grenze. Vorher haben wir uns noch bei Spar (ja, den gibt es in Kroation und sogar auch Lidl) noch mit Cevapcici eingedeckt, gleich eingefroren und dann frischen Kaffee gekocht und den zusammen mit frisch gebackenen Brötchen auf der Fahrt nach Slowenien genossen. Der Grenzübergang von Kroatien nach Sowenien war glücklicherweise auf einem Mittwochmorgen nicht wirklich schwierig bzw. wir hatten keine langen Wartezeiten und in Slowenien haben wir noch getankt… in der Hoffnung, dass der Dieselpreis noch bei EUR 1,66 liegen würde… doch Pustekuchen, die Slowenen haben auch den Preis angehoben. Immerhin haben wir nur EUR 1,88 für einen Liter Diesel gezahlt, das war schon noch ok.

Wir fuhren ohne weitere Stops durch Slowenien und dann durch den Karawankentunnel und schwups waren wir in Österreich. Dort wollten wir in Flachau auf einem Bauernhof mit angrenzender Jausenstation eine Nacht verbringen. Das Wetter ließ ein wenig zu wünschen übrig, in Österreich angekommen, verdunkelte es sich und es fing auch an zu regnen. Ich bin ehrlich, ich hab mich gefragt, ob es vielleicht doch besser gewesen wäre, noch einen Tag auf Pag bei strahlendem Sonnenschein zu bleiben. Doch in Flachau angekommen, klarte es auf und die Sonne kam durch.

Wir haben uns in Begleitung des Hofhundes ein wenig die Füße vertreten. Als wir los gingen, kam der Hund einfach mit und lief dann mit uns dort herum. Mike hat noch seine Füße (wie ich finde todesmutig) in einen Bach gehalten… Ihr hättet sein Gesicht sehen müssen, das Wasser war eiskalt. Leider hab ich davon kein Foto gemacht. Dann sind wir den Weg zurück, weil sich doch unser Magen meldete und uns unmissverständlich und lautstark mitteilte, dass er gern was zu essen hätte. Also haben wir uns kurz umgezogen und sind ab in die Jausenstation. Dort hab es für uns ein Schnitzel Steirer Art (mit Kürbiskernpanade), Erdäpfel und einen frischen Salat. Das Essen war unglaublich lecker und das Stiegl-Bier war sehr erfrischend.

als wir ankamen, standen wir mit zwei Womo’s da, das sah nach dem Spaziergang schon anders aus
Prost ;-)))

Wir haben uns sehr gut und auch lang mit dem Chef der Jausenstation unterhalten, er war früher Lawinenpolizist und hat nun einen Bauernhof und ein Restaurant. Dann kam ich auf die aberwitzige Idee, ich müsste unbedingt noch Kaiserschmarrn probieren, immerhin sind wir in Österreich… dazu gab es noch einen Obstler auf’s Haus

Mehr als gut gesättigt – man könnte es auch fast als „überfressen“ bezeichnen, sind wir dann zurück zum Womo, dort haben wir kurz geduscht und sind dann schnell in die Koje.

21. Juni 2022

Wir hatten bereits schon seit ein paar Tagen überlegt, ob wir den bis Mittwoch geplanten Urlaub auf Pag um einen Tag verlängern wollen. Dann stand unser Entschluss fest… eine mehrtägige Rückreise mit Übernachtungen in unterschiedlichen Ländern als auch an anderen Orten wäre abwechslungsreich. Gesagt, getan. Wir haben also den Tag über gefaulenzt, Mo gereinigt und verpackt, alles andere wie die Fahrräder, Stühle, Tische etc. verstaut und sind dann zum Abschluss in der Beach Bar einen leckeren Burger essen gegangen. Da am nächsten Tag der Wecker sehr früh klingeln sollte, ging es für uns auch etwas früher als sonst in die Koje.

20. Juni 2022

Heute feiern wir unseren fünften Hochzeitstag, 12 Jahre Beziehung und immerhin 27 Jahre Freundschaft. Dass ich das mal schaffen würde, hab ich nicht für möglich gehalten. Meine längste Beziehung vor dieser hielt doch satte 6 Monate… 😉

Zum Frühstück gab es heute einmal ein Glas Sekt. Eigentlich könnte man das Frühstück auch als Brunch bezeichnen, wir haben heute einfach ausgeschlafen und erst gegen 10.30 Uhr gefrühstückt. Nach dem Frühstück haben wir uns unsere Geschenke überreicht… Mike hatte für uns beide eine sensationelle Idee – seht selbst

Wir haben dann einfach zusammen die Seele baumeln lassen, das gute Wetter genossen und haben uns dann fertig gemacht, um mit dem Taxi nach Novalja zu fahren. Dort angekommen, sind wir noch ein wenig bummeln gewesen, bevor wir zum japanischen Resturant gegangen sind. Als Aperitif gab es für uns einen Hugo

Und dann haben wir das Sushi in mehreren Steps bestellt… zum einen, weil wir uns Zeit lassen mit dem Essen und zum anderen, weil roher Fisch nicht unbedingt „stundenlang“ auf unserem Tisch in der Sonne stehen muss.

Nach dem Essen haben wir uns in die Bar-/Lounge-Ecke gesetzt und dort einen wunderschönen Sonnenuntergang genossen begleitet von einem Mai Tai.

ok, wir hatten unseren Wein noch mitgenommen, danach gab es einen Cocktail…

Die Sonne ging unter, das Restaurant füllte sich und wir entschieden uns, zu bezahlen und noch ein wenig die Stadt zu Fuß zu erkunden. Es gibt hier unzählige kleine Gassen mit wunderschönen Häusern.

Zudem gibt es nahezu an jeder Ecke Restaurants und Cocktailbars, überall wird draußen gesessen und wir waren doch echt überrascht, dass an einem Montag Abend so viele Menschen unterwegs waren. Gegen 0.30 Uhr haben wir uns ein Taxi genommen und sind zurück zum Campingplatz. Auf dem Weg von der Rezeption zu unserem Hupi haben wir die Millionen von Sternen angeschaut und das einzige Sternenbild, welches ich erkennen kann, ist der große Wagen. Den hab ich auch am Himmel gefunden. Ein wirklich wunderschöner Abend ging zu Ende und wir sind hundemüde ins Bett gekrochen und schliefen den Schlaf der Gerechten (oder wie das auch heißen mag)

19. Juni 2022

Heute sind wir nach dem Frühstück mit den Fahrrädern nach Novalja gefahren, dort haben wir im vergangenen Jahr ein Sushi-Restaurant entdeckt und wollten uns dieses für unseren Hochzeitstag mal anschauen, Probe essen und dann einen Tisch reservieren.

Novalja hat eine tolle Strandpromenade, die mittags eher menschenleer ist. Natürlich mussten wir an einem Shop anhalten, dort hab ich mir ein paar Armbänder und Fußkettchen gekauft. Das muss schon sein im Urlaub.

Angekommen an dem japanischen Restaurant (welches im Erdgeschoss eines Hotels liegt), haben wir kurzerhand die Fahrräder angeschlossen, uns an einen Tisch gesetzt, unendlich leckeres Sushi bestellt und dieses dann mit Blick auf das Meer genossen. Ich hab dann auch noch einen Strawberry Daiquiri probiert, der war auch sehr lecker. Da wir sehr begeistert von dem Restaurant, dem Essen als auch dem super freundlichen Personal waren, haben wir für den nächsten Tag einen Tisch bestellt.

Nach dem Essen sind wir im Sonnenschein mit dem Fahrrad zurück zum Campingplatz gefahren, haben die Fahrräder angeschlossen und uns zum herunterkühlen erstmal mit eiskalter Selter in den Schatten gesetzt. Zum Abend hin hat Mike gegrillt, es gab gefülltes Schweinefilet und ein paar Würstchen und den restlichen Nudelsalat. Dann haben wir kurz abgewaschen und sind dann noch in die Strandbar gegangen, um dort den Abend ausklingen zu lassen.

Rot ist das neue braun…

gilt auch in diesem Sommer. Das ist ein Trend, den ich weder verstehen noch mitmachen kann. Ich persönlich unterstütze gern die Sonnencreme-Hersteller. Ich hab sogar verschiedene Cremes mit Lichtschutzfaktor 20, 30 und 50 an Bord.

Menschen unterschiedlichen Alters laufen hier herum und sind so krebsrot, es fehlen lediglich die Blasen auf der Haut – aber daran arbeiten die Leute sicherlich, das Motto scheint zu lauten: nur die Harten kommen in den Garten oder so ähnlich. Nur die kleinen Kinder hier sind noch nicht verbrannt und das ist in Anbetracht dessen, dass die meisten unbekleidet und ohne Sonnenhut hier herumlaufen, doch ein Wunder.

Wenn ich auf das Bord gehe, bin ich mit Lichtschutzfaktor 50 eingecremt, ich hab keine Lust auf einen Sonnenbrand und ggfs . spätere Folgeerscheinungen. Da sind Mike und ich hier aber eher die Ausnahme. Wie schon gesagt, rot ist das neue braun…

18. Juni 2022

Und täglich grüßt das Murmeltier 😉 … will heißen, auch heute morgen haben wir im Sonnenschein gefrühstückt, ich habe mich dann im Laufe des Tages wieder am Stand Up-Paddeling versucht und was soll ich sagen ? Ich bin NICHT ins Wasser gefallen, sondern bin im Stehen durch die Gegend gepaddelt und habe gegrinst wie ein Honigkuchenpferd.

Mike war in der Zeit am Schnorcheln und hat sich Seegurken, Seeigel und ganz viele Fische angesehen.

Abends haben wir leckeren Lachs gegrillt, den gab es zusammen mit frisch gemachtem Nudelsalat.

Dann, als es dunkel wurde, sind wir noch spazieren gegangen und haben uns den schier unendlichen Sternenhimmel angesehen.