Archiv der Kategorie: 9 Länder in 3 Wochen 2023

24. Mai 2023

Geplant war der Stellplatz Strasko auf Pag – geworden ist es sehr spontan der Stellplatz Simuni auf Pag. Ich hatte mehrfach in den Foren auf Facebook gelesen, dass dort bereits einige aus den Wohnmobilgruppen gestanden hatten und Mike und ich dachten uns, einfach mal was „Neues“ ausprobieren. Gesagt, getan. Wir haben Hupi geparkt und haben am Check-In ein paar Platznummern erhalten, die bis Pfingstmontag frei sind und wo wir mit der Länge unseres Womos problemlos parken können. Also haben wir uns zu Fuß auf den Weg gemacht und haben uns die Plätze angesehen. Entschieden haben wir uns für den Stellplatz 1166, in zweiter Reihe mit Blick auf das Meer.

Dann haben wir uns auf den Weg gemacht und haben zu Fuß den Stellplatz erkundet. Hier gibt es sechs Beach-Bars und vier Restaurants. Der Platz besteht aus eher wenigen Dauercampern, vielen Häusern, die man mieten kann und Stellplätzen für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte. Auf einer Landzunge (genannt Punta) kann man mit dem Wohnwagen oder Womo direkt am Wasser stehen – die Plätze sind schon toll, wenngleich es dort aufgrund der fehlenden Bäume nicht einen Zentimeter Schatten gibt. Unser Stellpatz für Hupi ist super, wir stehen an dem einen Ende des Campingplatzes und sind hier (aufgrund der Vorsaison und aufgrund dessen, dass wohl viele Camper fußkrank sind und nicht so weit laufen möchten) fast allein … eine absolute Ruhe, man hört das Meer, die Vögel zwitschern und das war es dann auch schon.

Auf dem Rückweg zu Hupi haben wir uns die Beach-Bar Harpoon näher angesehen. Dort haben wir was zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen bestellt.

Ich war dann von dem türkisfarbenen Wasser so magisch angezogen, dass ich mich in einen Badenanzug geschmissen habe und schwimmen gegangen bin. Mike hatte sich eine Badehose angezogen, stand aber eher prüfend mit den Füßen im Wasser. Ok, ich muss zugeben, dass warmes Wasser anders ist, es schien aber die Sonne und ich musste mich einfach abkühlen, das tat das Wasser auch. Mike überwand sich und schwamm mir hinterher zu einer Badeinsel, die wir dann erklommen – er grazil und schwungvoll – ich eher als ein Walross, welches all seine Kraft zusammen nimmt ;-))) ok, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber bestimmt den einen oder anderen Blick wert. Da ich ja eher der Schisser bin, bin ich also so würdevoll, wie es denn geht, von der Badeinsel über die Leiter ins Wasser und Mike hat dann mal eben eine Arschbombe gemacht – jeder wie er will bzw. kann.

Abends haben wir leckere Cevapcici gegrillt und den Abend vor dem Womo (und ohne eine einzige Mücke) ausklingen lassen.

22. und 23. Mai 2023

Wie schon geschrieben, sind wir früh hoch, um den nächsten – und hoffentlich tollen – Platz anzusteuern. Mike hat uns einen gerade neu erstellten Platz am Rande der Stadt Makarska rausgesucht. Dort kamen wir bei strahlendem Sonnenschein an, suchten uns einen geeigneten Platz für Hupi, parkten und haben erstmal ausgiebig und in Ruhe gefrühstückt bzw. gebruncht.

Zu dem Platz ist zu berichten, dass hier in dem Preis für eine Übernachtung die Nutzung von Waschmaschine und Trockner als auch von echt neuen Fahrrädern enthalten ist und auch Strom und Wasser am Platz sind in dem Preis enthalten. Alles in allem ein toller Platz mit großen Parzellen, die durch hohe Sträucher von einander getrennt sind. Der Untergrund besteht aus neuem, weißen Kies. Bei der Anmeldung hatte uns der freundliche Mitarbeiter erzählt, dass man durch ein Tor am Ende des Platzes direkt auf der Promenade des Ortes landet.

Das haben wir dann am frühen Nachmittag auch gleich ausprobiert. Man geht ca. 250 Meter und dann fangen auch die ersten Restaurants und Geschäfte an. Auch hier merkte man, dass die Saison erst anfängt. Wir fanden ein tolles Restaurant, welches auch Plätze direkt am Wasser hatte. Dort nahmen wir Platz und bestellten ein Hopfen-Kaltgetränk.

Hier der Ausblick von unserem Tisch 😉

Gegen 16.30 h bekamen wir ein wenig Appetit und bestellten eine dalmatinische Vorspeisenplatte

Irgendwann danach entschieden wir uns, für das Abendessen einfach gleich sitzen zu bleiben. Also bestellte sich Mike Pulled Pork mit Pommes und ich – natürlich – Spaghetti mit Lachs… total kroatisch – war mir aber egal, ich hatte darauf Appetit. Das Essen kam, Mike’s Portion war groß, meine nicht unbedingt, es hat mir aber allemal gelangt (und ich hab ein paar Stücken Lachs mit Scarface, einer Straßenkatze mit nur einem Auge und einer großen Narbe geteilt). Die Katze war glücklich, Mike und ich sowieso, die Sonne scheint, das Essen ist toll, der Stellplatz und der Ort sind super, was will man mehr.

Wir lernten in diesem Restaurant noch drei Harley-Fahrer kennen, zwei Männer und eine Frau – alle aus Deutschland und da wir auf dem Weg nach Kroation wirklich verdammt viele Harley-Fahrer sahen, fragten wir mal nach, was da los sein könnte. Wir wurden darüber aufgeklärt, dass in Igoumenitsa (Griechenland) das größte Harley Treffen Europas stattfindet und die Biker alle auf dem Weg dahin sind.

Mike und ich gingen dann als es dunkel wurde, in Richtung Stellplatz, kamen dann an einer Strandbar vorbei, wo eine junge Frau gesungen und Gitarre gespielt hat. Dort kehrten wir noch ein und genossen die Live-Musik. Es kamen dann noch der eine Biker und die Bikerin vorbei, setzten sich zu uns und wir hatten noch ein super Gespräch.

Ich kann nicht sagen, wann wir „zuhause“ waren, der Abend war super und irgendwann ging es für uns in die Koje.

Am nächsten Morgen haben wir gefrühstückt, in der Sonne gechillt, sind spazieren gegangen und haben abends am Womo gegrillt.

Es gingen zwei tolle Tage in Makarska zu Ende, am nächsten Morgen sollte es in Richtung Pag gehen – die Insel hat es uns angetan ;-)))

21. Mai 2023

Wir sind relativ früh hoch und haben gefrühstückt. Unser Ziel für heute ist Kroatien. Im Übrigen ist der Titel des Blogs „8 Länder in drei Wochen“ leider nicht ganz richtig. Wir haben kurzerhand übersehen, dass wir auch ein kleines Stück durch Bosnien Herzegowina fahren, um nach Kroatien zu gelangen. Somit sind es 9 Länder in drei Wochen. Wir hatten bereits einen Stellplatz in Ston / Kroatien rausgesucht und die Strecke bis dahin betrug nur 270 km. Das geht – dachten wir… unsere Navigation hat uns allerdings mitgeteilt, dass wir für die 270 km ca. 6 1/2 Stunden brauchen… nun ja, unabhängig von dem einen oder anderen Grenzübergang ging es auch ins Gebirge. Alles in allem war es eine wunderschöne Strecke zu fahren, auch wenn es ein wenig länger gedauert hat. Montenegro und auch Bosnien Herzegowina sind landschaftlich wunderschön. Mit der einen oder auch anderen Kaffeepause sind wir nachmittags in Ston angekommen. Der Stellplatz liegt in einer kleinen, sehr schönen Bucht, überall sind Olivenbäume.

Da wir etwas koch-unlustig waren, haben wir geduscht und sind dann in das Restaurant, welches zum Stellplatz gehört, gegangen. Unabhängig von dem sowas von unfreundlichen Kellner war das Essen leider auch wirklich nicht gut. Wir hatten Cevapcici mit Pommes. Die Cevapcici gingen, die Pommes scheinen irgendwann mal eine Fritteuse gesehen zu haben und schmeckten, als ob sie in der Mikrowelle warm gemacht wurden. Der Hunger trieb es rein, wir zahlten und machten uns auf den Weg zum Strand. Dort mussten wir feststellen, dass man nur während der Öffnungszeiten der Strandbar an den Strand gelangt, weil dieser mit einem Zaun abgesperrt war. Und, was soll ich sagen? Die Strandbar hatte zu… also auch kein Spaziergang am Strand. Uns war sehr schnell klar, dass wir morgen früh den Schlüssel umdrehen und ganz schnell das Weite suchen.

Wir haben den Abend mit Quatschen im Womo verbracht und sind dann ab in die Koje.

Anbei noch ein paar Fotos, die ich während der Fahrt gemacht hab

20. Mai 2023

Ich wurde mit einem Kaffee im Bett geweckt, dann hat Mike ganz zauberhaft den Frühstücks- und Geburtstagstisch gedeckt. Wir haben im Sonnenschein draußen gefrühstückt und die Seele baumeln lassen. Dann hab ich die Geschenke ausgepackt (ich sag nur: fette Beute) und danach haben wir eine Weile gelesen und sind dann nachmittags spazieren gegangen. Mike hat mich auf einen Aperol-Spritz eingeladen, den wir mit Blick auf den wunderschönen See getrunken haben. Zum Abendessen haben wir uns in Schale geworfen, haben sehr lecker gegessen und den Abend ausklingen lassen.

19. Mai 2023

Nach einer eher kurzen Nacht (Ihr wisst ja, die Frösche 😉) sind wir früh hoch, weil wir uns dachten, dass es sinnvoll sei, den Weg vom Weingut zurück früh – und damit hoffentlich ohne Gegenverkehr – zurück zu fahren. Die Straße oder wohl eher der Weg ist echt nicht dafür gemacht, entgegenkommende Fahrzeuge zu treffen. Wir verabschiedeten uns von dem Eigentümer des Weingutes und machten uns ohne Frühstück auf den Weg zu dem nächsten (bereits im Vorwege ausgesuchten) Stellplatz. Unten im Dorf haben wir an einem kleinen Laden noch Trinkwasser gekauft und weiter in Richtung Strand. Da wir vorausschauend das Offline-Kartenmaterial von Albanien herunter geladen hatten, lotste uns die Navigation durch einen kleinen Ort, wo gerade Wochenmarkt war – das bedeutete für uns, dass diverse Stände, parkende Autos und natürlich Menschen auf der Straße anzutreffen waren. Das war das eine oder andere Mal etwas eng, dennoch kamen wir da unbeschadet raus. Also weiter auf einer Schnellstraße, die wir uns wieder mit Menschen, Fahrräder und Tieren teilten.

Man muss sehr bewundernd anmerken, dass in Albanien von 100 Autos mindestens 90 frisch gewaschen unterwegs sind und ich spreche dann auch von neuen und auch teuren Autos. An jeder Ecke an einer Straße kann man sein Auto waschen lassen und oftmals ist neben einem solchen Stand (bestehend aus einem Zelt, einem Hochdruckreiniger, Wasser und Lappen) ein kleiner Laden, wo man sich für die Zeit der Autowäsche hinsetzen und einen Kaffee oder was anderes trinken kann. Das ist mal eine gute Geschäftsidee.

Ok, weiter auf unserer Strecke. Die Navigation lotste uns in einen weiteren Ort und dann sagte sie zu uns: die nächste Möglichkeit links auf die unbefestigte Straße abbiegen, in 17 km erreichen Sie das Ziel… unbefestigte Straße ist wirklich sehr positiv ausgedrückt, es handelte sich um einen sandigen, übelst unebenen Feldweg. Mike und ich schauten uns an und entschieden, dass wir das weder unserem Womo noch unseren Nerven antun wollten.

Also weiter… wir hatten noch zwei oder drei andere Stellplätze markiert und fuhren die nun nacheinander an. Manche Stellplätze gab es nicht mehr, weil dort nun Gebäude gebaut wurden oder die Plätze waren einfach zu uneben, zu klein oder mit einer Durchfahrtshöhe von 3 Metern, da passen wir mit Hupi nicht durch. Langsam aber sicher stieg unser Frustrationslevel – ich hatte vergessen zu erwähnen, dass wir ohne Frühstück gestartet sind, weil der nächste Platz ja nur eine Stunde entfernt sein sollte… 😂

Irgendwann standen wir auf einem Parkplatz und versuchten, einen für uns passenden Stellplatz zu finden, wo wir ja auch meinen Geburtstag feiern wollten. Ok – weg vom Strand und ab zum Lake Shkodra Resort, ein toller Platz an einem riesigen See. Gesagt, getan. Die Fahrt dahin war ok, die Straßen soweit befahrbar und wir errichten den Stellplatz. Wunderschön gelegen mit relativ großen Parzellen, sehr sauberen Sanitäranlagen und einem Restaurant direkt mit Blick auf den See. Wir parkten Hupi

und erkundeten dann das Terrain. Auf dem Platz standen fast nur deutsche Camper 😉

Da wir ein wenig hungrig waren, setzen wir uns in das Restaurant und bestellten Pizzabrot für zwei Personen und was zu trinken. Dann schauten wir uns weiter die Speisekarte an und waren mehr als überrascht, weil z.B. eine Portion Bruschetta nur € 1,50 kostet, eine Hauptspeise fing bei € 6,- an. Wenngleich uns die Logik der Preisgestaltung bei dem Bier nicht ganz in den Kopf wollte… ein Bier 0,2 Liter kostet € 1,50, ein Bier 0,5 Liter kostet € 2,-… aber egal… wir waren uns schnell einig, hier abends zu essen. Wir gingen noch spazieren, dann zurück zum Womo, duschten und dann ging es zurück in das Restaurant. Wir bestellten als Vorspeisen einen Salat, Oliven und Brot dazu. Als Hauptspeise gab es Pizza… die war echt lecker

Danach haben wir uns den Sonnenuntergang angeschaut und irgendwann ging es ab zum Womo und in die Koje.

18. Mai 2023

Wir sind bei strahlendem Sonnenschein in Griechenland aufgestanden, haben ganz in Ruhe gefrühstückt und sind dann in Richtung albanische Grenze aufgebrochen. Wir waren grundsätzlich nicht weit von der Grenze entfernt, also waren wir guter Dinge, dass die Fahrt nicht so lange dauern würde. Nun ja, es ging in die Berge, die Straßen waren echt sehr kurvenreich und wenn wir eines gelernt haben, dann ist es, dass man bei Verkehrszeichen, die auf Tiere hinweisen, auch immer damit rechnen kann, dass man den Tieren auch begegnet. Seien es Schafe, Ziegen, Kühe oder gar Esel. In einer Kurve überquerte ein relativ großes schwarzes Tier die Straße, ich sagte noch zu Mike „Achtung, Hund“ und das Tier verschwand dann im Dickicht. Mike und ich sahen uns an und sagten dann fast gleichzeitig: „das war kein Hund“. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass es ein Panther oder ein Puma war. Das Tier bewegte sich elegant und setzte seine Tatzen irgendwie anders auf… halt wie ein Raubtier und nicht wie ein Hund. Und für eine Hauskatze war es eindeutig zu groß.

Nun ja, wir fuhren weiter und kamen nach gefühlt hundert Kurven an der Grenze an. Also brav aussteigen, Fahrzeugpapiere und Reisepässe dabei und freundlich lächeln. Wir wissen ja alle, dass das auch nichts bringt, Grenzbeamte haben bestimmt in ihren Arbeitsverträgen stehen, dass sie während der Arbeitszeit immer grimmig zu schauen haben. Auch dieser Beamte hatte diesen Blick drauf und man fühlt sich immer gleich schuldig – ohne dass man was gemacht hat. Der griechische Beamte hat jeden Reisepass von uns mindestens dreimal gescannt und nichts gefunden. Dann schickte er uns zur Zollkontrolle. Als wir uns da anstellen wollten, kam ein Mann in Zivilkleidung raus, fragte uns, ob wir die mit dem Womo sind (da es dort keine Parkplätze gab, standen wir – wie alle anderen auch – auf der Straße). Wir bestätigen, dass es unser Womo ist und er sagte, wir sollten weiterfahren. Also gut, er sagte das mit viel Nachdruck und so gingen wir zu Hupi und fuhren weiter. Dann kamen wir bei der albanischen Grenzkontrolle an, dort haben wir unsere Pässe und Fahrzeugpapiere abgegeben, haben Stempel in unsere Pässe bekommen und durften weiter fahren.

Ich hatte bereits im Vorwege gelesen, dass man sehr vorsichtig und achtsam in Albanien Auto fahren soll und dass man das nur tagsüber tun sollte, da Eselkarren und ähnliches auch nachts unterwegs sind und man die schlecht bis gar nicht sehen kann. Nun ja, wir sind ja tagsüber gefahren und die Eselkarren waren echt nicht unser Problem. Eher die Fahrradfahrer auf den Autobahnen und die dort auf den öffentlichen Bus wartenden Menschen. Nicht zu vergessen, sind komplett fehlende Gullideckel mitten auf der Straße oder nur aufgelegte und somit locker 5 cm hochstehende Gullideckel am Fahrbahnrand. Die Löcher der fehlenden Gullideckel wurden teilweise mit Altreifen zugestopft. Außer uns hat sich dort niemand an Verkehrsregeln oder gar Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten. Oh, die streunenden Straßenhunde, die dann mal auf der Straße liegen oder sie überqueren, wenn man da längs fährt, hab ich ja fast vergessen.

Die Fahrt zu unserem ersten Stop – ein Weingut in den Bergen – war wirklich ein echtes Abenteuer. Dort angekommen wurden wir super freundlich von dem Besitzer begrüßt und haben den absolut besten Platz zum Übernachten bekommen – mitten in den Weinbergen

Alle anderen Camper standen dicht an dicht unter der Terrasse des zu dem Weingut gehörenden Restaurants. Dort stand auch ein Expeditionsfahrzeug mit sehr sehr sauberer Unterbodengruppe – also in Albanien war das Fahrzeug jedenfalls noch nicht im Gelände gewesen.

Wir duschten und gingen in das Restaurant. Erst saßen wir im strahlenden Sonnenschein auf der Terrasse, mussten uns dann aber eingestehen, dass der Wind doch zu kalt ist, also sind wir dann mit unserer Vorspeisenplatte und den Getränken ins Restaurant umgezogen.

Natürlich haben wir dort auch einen Wein aus eigenem Anbau probiert.

Danach gab es noch eine Hauptspeise und gut gesättigt gingen wir zum Womo. Wir freuten uns auf eine ruhige Nacht. Doch davon waren wir bzw. Mike weit entfernt. Wir lagen im Bett und dann ging das Frosch-Konzert los. Mike wachte auf und regte sich über die Frösche auf… ich erwiderte, dass sie wenigstens noch ihr Leben und ihre Beine hätten (auf der Speisekarte des Restaurants gab es Froschschenkel…) ich hab die Geräusche gekonnt ignoriert und schlief ein. Es kamen dann noch andere Geräusche dazu (ich konnte die keinem Tier zuordnen) und als Mike dann irgendwann eingeschlafen war, musste ich um die „Ecke“ und als ich dann die Toilettenspülung betätigte, fing draußen auch noch ein Hund zu bellen… und Mike war wieder wach… Alles in allem war es also eine eher kurze Nacht, aber dennoch ein toller Stellplatz. Wir werden – wenn wir mal wieder in Albanien sein sollten – auf jeden Fall wieder dort einkehren.

17. Mai 2023

Die Nacht war eher kurz bzw. wurde immer wieder unterbrochen, weil ich meinem Job, Mücken zu killen, nachzukommen hatte. Was soll‘s, den einen oder anderen Stich haben wir abbekommen, ich hab einen auf der Wange, sieht super aus 😉 und juckt fast gar nicht…

Das Frühstück haben wir auf später verschoben, wir wollten erstmal den nächsten Platz ansteuern und dann brunchen.

Auf den Fahrten hier in Griechenland standen schon diverse Hunde, Katzen, Ziegen oder gar Rinder auf oder an den Straßen. Doch dann trafen wir auf die Klimakleber von Griechenland – seht selbst

Einfach mal die Straße blockieren 😉😉😉

Der Schäfer und seine Hunde hatten alle Hände voll zu tun, um die Schafe zusammen zu treiben, damit die Autos auch weiter fahren konnten. Mike und ich fanden die kleine Pause großartig ☺️

Dann kamen wir an am Monolithi Beach, dort kann man direkt hinter einer sensationellen Beachbar frei stehen und was soll ich Euch sagen… die Beachbar hat noch nicht geöffnet. Hätte ja auch mal klappen können, oder???

So sieht es an der Beachbar aus, wenn sie geöffnet hat

Wat soll‘s, wir haben gebruncht, sind am tollen Strand spazieren gegangen, haben die Füße in das eher kalte Wasser gehalten und Mike hat dann bei strahlendem Sonnenschein gegrillt, während ich drinnen den Nudelsalat gemacht hab. Ein echt entspannter Tag geht nun bald zu Ende.

Meilenweit niemand zu sehen

An dieser Stelle nochmals riesigen Dank an Julia für die super leckere Fleisch-Marinade 👍👍👍

Morgen geht es für uns nach Albanien, ich schau mal, ob ich mich von da melden kann. Gut‘s Nächtle

16. Mai 2023

Nun zu dem Thema mit den Fotos… ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass es regnen würde – und das nicht nur nachts, sondern auch, als wir aufstanden und frühstückten. Somit wurde aus meinen Fotos von der Taverne, dem Strand und dem Platz, wo wir standen nichts. Sorry, ich bin da leider echt verweichlicht… ich geh nicht freiwillig in strömendem Regen raus, um Fotos zu machen. Also hier ein paar Fotos aus dem Internet

Eigentlich wollten wir hier zwei Tage bleiben, entschieden uns jedoch nach dem Frühstück und bei nicht endendem Regen, das Weite und vor allem die Sonne zu suchen.

So landeten wir in Mytikas, einem kleinen und eher verschlafenen Fischerdorf. Hier haben wir für eine Nacht auf einem nicht unbedingt einladenden Campingplatz gestanden und wir waren dort allein… immerhin stand unser Hupi dort sicher. Wir schlüpften in Badelatschen (welch ein wundervolles Gefühl) und machten uns auf den Weg ins Dörfchen, um uns eine nette Taverne zu suchen und dort zu essen. Nun ja, wir haben ja mal mehr und mal weniger Glück und mit leider geschlossenen Bars und Restaurants sind wir hier derzeit gesegnet… wie dem auch sei, wir fanden erst ein Cafe, wo wir in der Sonne ein Getränk genießen durften. Dann spazierten wir weiter und fanden eine Taverne, die durchaus geöffnet hatte – wenngleich wir dort die einzigen Gäste waren… das war uns aber ziemlich egal, wir hatten Hunger. Also nahmen wir in der Sonne Platz, bestellten die eine oder andere Vorspeise und den Hauptgang, von einem feinen griechischen Bier begleitet. Seht selbst

Unser Ausblick beim Essen

Was soll ich sagen, Mike hatte die frischen Sardinen und bei wem saßen die ganzen Katzen??? Bei mir natürlich

Die anderen zwei lagen unter dem Tisch bei meinen Beinen

Und wir haben den Katzen nichts vom Essen abgegeben, andernfalls wäre die eine oder andere sicherlich noch auf meinen Schoß geklettert, um näher beim Essen zu sein.

Irgendwann ging die Sonne langsam unter und es wurde merklich kühler um die Knöchel… also bezahlten wir unsere Rechnung und gingen eher schnellen Schrittes zurück zum Womo. Dort angekommen, haben wir geduscht, gequatscht und dann ging es ab in die Koje, die wir uns ungewollt und auch sehr ungeplant mit der einen oder anderen Mücke geteilt haben. Nun wurde die Mückenkillerin von Jokkmokk (siehe unser erster Schweden-Urlaub) halt notgedrungen zur Mückenkillerin von Mytikas. Nun ja, wer kann, der kann… ich habe sie alle früher oder später erledigt mit Fozzie (unserer elektrischen Fliegen- oder eben auch Mückenklatsche). Eine ruhige Nacht sieht wirklich anders aus…