Archiv der Kategorie: 9 Länder in 3 Wochen 2023

15. Mai 2023

Der Morgen brach an, wir waren noch auf See, also holten wir uns belegte Brötchen und Kaffee und setzten uns an Deck in die Sonne… ja, Ihr habt richtig gelesen… in die Sonne, das tat so gut. Um ca. 13 Uhr sollten wir in Patras anlegen, um die Uhrzeit waren wir jedoch erst in Igoumenitsa, dort wurde aus- und wieder eingeladen und dann ging es nach Patras. Dort kamen wir gegen 17.30 Uhr an und machten uns auf den Weg zu dem von uns im Vorwege ausgesuchten Platz. Wir hielten kurz, um Trinkwasser zu kaufen und zu tanken. An dem Platz angekommen, dieser gehört zu einer Taverne, wo man umsonst stehen kann, wenn man dort isst und trinkt, standen schon diverse Camper, die meisten aus Deutschland, gefolgt von den Niederlanden.

Und was soll ich sagen, was Du heute kannst besorgen, verschiebe NICHT auf morgen. Ich wollte am nächsten Tag in Ruhe Fotos machen und den Abend mit Mike und leckerem Essen ausklingen lassen. Gesagt, getan. Nach hervorragendem Essen ging es für uns in die Koje. Nun gut, ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass wir nur aufgrund von gefühlt schweröl-haltigem Mückenschutz aus Schweden nicht blutleer in der Taverene gestorben sind. Die Nacht war regnerisch…

14. Mai 2023

Italien hat sich dann doch von der besten Wetterseite gezeigt. Es schüttete die ganze Nacht wie aus Eimern… nun gut, dann ist der Abschied einfacher, oder??? Wir haben morgens in Ruhe gefrühstückt und uns dann in Richtung Ancona auf den Weg gemacht. Es waren nur ca. 55 km zu fahren. Was soll ich sagen, einmal nicht richtig abgebogen und schwups standen wir mutterseelenallein auf dem Hafengelände vor einem verschlossenen Tor. Laut Navigation war das unser Ziel, hier sollte die Fähre ablegen. Nur war hier weder Personal noch irgendein anderer Camper, LKW oder Auto. Die Szenerie war irgendwie gespenstisch… also versuchten wir unsere Navigation nochmal zu überreden, uns zur Ablegestelle der Fähre zu navigieren und plötzlich hatten wir eine neue Route, also starteten wir und kamen an einem anderen Tor an, dieses wurde von zwei italienischen Damen bewacht, die selbstredend nur italienisch sprachen und etwas genervt waren, weil wir sie nicht verstanden… italienisch, die Weltsprache halt 😉

Irgendwann verstanden wir, dass man erst zu einem Check-In muss, dort holt man sich die entsprechenden Papiere und dann geht es erst zurück zu diesem zauberhaften Italienerinnen… gesagt, getan. Einen Kilometer weiter zurück gefahren, in einer total corona-konformen Warteschlange angestellt, die notwendigen Papiere abgeholt, zurück zu Hupi und dann zu unseren Freundinnen am Tor. Zur Info: bei bisher allen anderen Fährüberfahrten (Sardinien, Norwegen und auch Schweden) war der Check-In direkt am Tor / Gate. Nur hier halt nicht. Irgendwann durften wir auf die Fähre und mit schlanken zwei Stunden Verspätung hieß es dann „Leinen los“ in Richtung Griechenland.

Unsere Kabine
Der Ausblick von unserer Kabine

Wir bezogen die Kabine, erkundeten dann ein wenig das Schiff und erstanden an der Bar an Deck ein Bier.

Nur kurz danach fing es wieder an zu regnen und wir gingen dann „unter Deck“. Auf dem Weg dahin liefen wir an einem etwas älteren Pärchen vorbei, die in einer Ecke an Deck eine aufblasbare Matratze aufgebaut hatten – da bekommt der Begriff „Camping an Bord“ gleich eine ganz andere Bedeutung. Die beiden müssen nachts so übel gefroren haben, es regnete die ganze Nacht und der Seegang war auch nichts für Memmen.

Wir haben dennoch gut geschlafen, die Kabine war wirklich super.

Nachtrag zum 13. Mai 2023

Nach dem leckeren und sicherlich fürchterlich gesundem Frühstück ging es wieder auf die Autobahn Richtung Italien.

Um 9.26 h passierten wir die Grenze. Mit ein paar Zwischenstops zum Füße vertreten waren wir gegen 17.30 h hinter Rimini an der Küste vor dem von uns ausgesuchten Stellplatz. Der war wirklich schön gelegen, doch wir hätten da nicht nur mutterseelenallein gestanden, da war nicht einmal ein geöffnetes Restaurant in der Nähe. Also fuhren wir weiter, schauten uns den einen oder anderen Platz an, bis wir in Torette den Platz Area Sosta Camping fanden. Der Platz gefiel uns, wir parkten Hupi, machten uns frisch und zogen los, um essen zu gehen. Dort in der Nähe fanden wir eine Pizzeria, die gemütlich aussah. Wir waren ein wenig früh da, die machten erst 20 Minuten später auf. Also setzten wir uns draußen hin und bekamen sogleich einen Aperitif auf‘s Haus. Dann wurden wir zum Tisch gebracht. Wir bestellten eine Vorspeisenplatte, einen leckeren Rotwein und als Hauptgang gab es für Mike Pizza und für mich – natürlich – Nudeln ☺️

Das Essen war mega lecker, der Service der absolute Hammer und nach dem Essen gingen wir sehr gesättigt und glücklich zurück zum Campingplatz. Dort angekommen haben wir noch schnell geduscht und dann ging es für uns in die Koje.

13. Mai 2023

Aufwachen in Österreich… unser Wecker ging um 7 h, doch anstatt Kaffee zu kochen und weiter zu fahren, ist Mike zu dem Restaurant hier am Rastplatz gegangen und hat uns was zum Frühstück gekauft. Wir haben also Kaffee gekocht und hier in Ruhe gefrühstückt.

Leckerer Leberkäs 👍

Jetzt geht es für uns in Richtung Italien. Bis später