Archiv der Kategorie: Neuseeland 2014

At home 

Wir sind gestern gut und heil wieder zuhause angekommen. Die Flüge haben wir gut überstanden, wir konnten glücklicherweise gut schlafen, also ging es gefühlt alles ganz schnell 😉

Zwei Maschinen Wäsche angeworfen und dann was leckeres zu Abend gegessen und ab ins Bett. 

Es war ein unglaublich aufregender Urlaub mit tollen Erlebnissen und genialer Stimmung. ☺️

Marlborough

Nachdem wir in Picton gelandet sind, wollten wir dort was zu essen kaufen und an der Küste einen Campground aufsuchen. Doch das mit dem Essen kaufen wurde eine echte Herausforderung … Es gibt in Picton einen FourSquare, der Laden ist so klein, dass man ihn mit gutem Gewissen als „Tante Emma Laden“ bezeichnen könnte. Die Auswahl an frischem Fisch und Fleisch hielt sich in Grenzen und mal ehrlich, ich war nicht mal sicher, wie frisch das ganze wirklich ist. Also das Handy gezückt und den nächsten größeren Supermarkt rausgesucht. Nun ja, 23 Kilometer sind hier nicht so die riesige Entfernung, doch dann sahen wir, dass genau dieser Supermarkt in  Renwick liegt. Da wollten wir eh am nächsten Morgen hin. Also die Pläne über Bord geworfen und schwups waren wir auf dem Weg nach Renwick. Dort haben wir uns mit Lebensmitteln eingedeckt und waren schon auf dem Weg in die Watson’s Way Lodge, wo wir auch vor zwei Jahren schon waren. Nur diesmal haben wir uns kein Zimmer genommen, sondern eine powered site, also einen Stellplatz für unseren Camper mit Stromanschluss. Wir haben uns riesig gefreut, dass Paul und Pat – ein super zauberhaftes älteres Ehepaar – die Lodge immer noch leiten ☺️

Von hier aus kann man zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad die eine oder andere Winery für Weinproben erreichen. Und von hier kommen viele der guten Weine 😉, hier sind die Wineries Cloudy Bay, Brancott Estate und noch viele mehr beheimatet. 

Heute haben wir dem Forrest einen Besuch abgestattet, dort haben wir es uns mal wieder gut gehen lassen 😉😉😉

  
Auf dem Rückweg hab ich mich mit ein paar Einwohnern Neuseelands angefreundet 😊

  
Das wirklich leckere grüne Gras war auf meiner Seite des Zauns, damit hatte ich sie gefüttert… Und so sahen sie mir hinterher, als ich weiter ging 😳

  

Eine Seefahrt, die ist lustig…

eine Seefahrt, die kann schön sein 😉

Man, was bin ich froh, dass Mike und ich nicht seekrank werden. Die Fähre hat heute morgen um 8 h abgelegt und wir haben uns erstmal mit Kaffee und leckeren Panini’s versorgt. Die Aufenthaltsbereiche waren brechend voll und wir haben uns relativ schnell – dekadenterweise – für eine Zweibettkabine mit WC und Dusche entschieden. Das war eine sooooo gute Idee, wir haben uns in die Betten gelegt und sind relativ schnell eingeschlafen. Es hat sich angefühlt wie in einem extrem schlecht gefüllten Wasserbett und das lag bestimmt nicht an den Matratzen. Vielmehr an dem nicht unerheblichen Seegang… Als wir geweckt wurden und uns zu den anderen Fährgästen gesellt haben, waren alle Spucktüten weg – und davon waren vorher eine Menge vorhanden 😳😳😳. Das hätte ich mir nicht ansehen dürfen, dann wäre mir bestimmt auch schlecht geworden. Fast alle anderen Fährgäste waren ziemlich blass um die Nase und nicht soooo gut gelaunt…

Als wir kurz vor Picton waren, wurde der Wind weniger und wir konnten draußen das Einlaufen in den Hafen beobachten. Schon erstaunlich, dass so eine „kleine“ Fähre fast auf dem Fleck wenden und dann rückwärts in den Hafen einlaufen bzw. einparken 😉 kann. Anbei ein Foto vom Hafen in Picton  

 

Früh morgens in Wellington

Es ist jetzt 6.31 h morgens und es ist extrem starker Wind aufgezogen. Bis jetzt haben wir keine Nachricht von der Fährgesellschaft erhalten, dass es nicht los geht. Wenn alles so bleibt, legen wir um 8 h ab. Also fahren wir gleich mal zur Fähre und stellen uns in die Warteschlange… Ich meld mich wieder. 

Auf dem Weg nach Wellington

haben wir in der Weta Cave angehalten. Dort wurden so einige Special Effects für diverse Filme gemacht, unter anderem auch für Herr der Ringe und der Hobbit. Solche Typen standen da vor der Tür rum

   
 
Wer kennt die???

Danach haben wir einen Abstecher zur Dump Station gemacht und ich muss schon sagen, die Neuseeländer haben solche Schmutzwasser-Stationen an den übelsten Orten, seht selbst

  
Diese befindet sich direkt im Yacht-Hafen von Wellington.

Danach haben wir unseren Campground für diese Nacht aufgesucht, der liegt auch direkt am Hafen in der Nähe der Fähren zur Südinsel. Hier bleiben wir bis morgen früh und um acht Uhr geht es auf die Fähre Bluebridge mit Ziel Picton. Ab da werden wir dann den Rest des Urlaubes auf der Südinsel verbringen. 

Wir gehen gleich duschen und suchen uns dann ein nettes Restaurant, wo wir essen werden. 😊

Und schon wieder 

Freedom Camping am Henley Lake Park. In den Bewertungen bei CamperMate stand, dass einige Leute sich durch die vielen Enten gestört fühlten. Wir haben uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg gemacht. Dieser hat uns einmal nahezu quer durch das Land geführt und als wir die kleineren Städte hinter uns ließen, zog ein ganz übles Wetter auf. Wir hatten so starken Seitenwind, dass ich teilweise Angst hatte, dass wir einfach umfallen. Mike hatte ganz schön zu tun, den Kleiderschrank (wie er unser Womo nennt😉) in der Spur zu halten. Dann kam zu dem zauberhaften Wind auch noch Regen und ich war vollends bedient. Wie durch ein Wunder waren dann auf einmal der Wind verschwunden und der Regen somit auch. Die Wolken blieben uns erhalten. Am Henley Lake Park wurden wir von hunderten von Enten, Gänsen und Schwänen (weiße und schwarze) begrüßt. Ein unglaublich tolles Bild. Ich hab das leider nicht so gut einfangen können auf dem Handy. 

  
Und das ist nur ein winzig kleiner Teil des Sees… Die Nacht war ruhig und heute morgen durften wir dann erleben, dass sich eine einzelne Möwe an den See verirrt hatte und dort herum stolzierte. Hinter ihr ein Vogel, der sich wohl als Türsteher üben wollte und mit geducktem Kopf wüst schimpfend hinterher lief. Es war zum piepen, die Möwe hat sich mal gar nicht davon abschrecken lassen und stolzierte hoch erhobenen Hauptes dort herum…😉

Der Abend des Grauens

stand uns noch bevor. Wir haben uns ein kleines Abendbrot gemacht und wollten nach dem Abwaschen unsere Sachen wegstellen und als wir die Pfeffermühle in ein Staufach oberhalb der Spüle stellen wollten, haben wir sie entdeckt. Hunderte, gefühlt tausende von Ameisen versuchten sich daran, das immerhin verschlossene Honigglas zu plündern. Hätte nur noch gefehlt, dass die Ameisen das Glas weg tragen. Nun ja, vielleicht haben wir sie ja bei der Ausübung dieses perfiden Plans gestört 😳

Wir wurden somit von harmlosen Urlaubern zu todbringenden Kammerjägern… Wir gingen aufgrund mangelnder Insektizide mit Sagrotan auf die Viecher los und konnten feststellen, dass Sagrotan nicht nur Pilze und Viren sondern auch Ameisen den Gar ausmacht. Wir sprühten und putzten und putzten und sprühten, was das Zeug hielt. Den Camper hat Mike kurzerhand umgeparkt und hat dabei feststellen müssen, dass ganze Heerscharen von Ameisen von draußen den Campervan entern wollten. Mike versuchte, sie mit Wasser am Entern zu hindern und wir hatten dann irgendwann Erfolg. Ihr könnt Euch vorstellen, dass es uns überall gekribbelt hat, als wir dann später ins Bett gingen. Was für ein Abend 😳😳😳