Wir haben uns auf unserer Reise auch den Ort Bluff angesehen.
Dort hat Mike endlich fish and chips essen können 😉😉😉 Tolles Lokal, super Ausblick und gute Portionen. Seht selbst
Von Mossburn ging es zum Milford Sound, vorbei an unglaublich schöner Natur
Die letzten ca. 45 Kilometer zum Milford Sound waren eine echte Herausforderung für Mike als Fahrer, es ging mal wieder ins Gebirge, die Straßen wurden enger und da der Sound eine echte Touristenattraktion ist, kam uns noch der eine oder andere Bus entgegen. 😳 Aber der echte Hammer stand uns noch bevor. Der Tunnel… Tagsüber gesteuert über zwei Ampeln an den Enden des Tunnels, damit man keinen Gegenverkehr hat. Der Tunnel hat eine Höhe von 3,80 m, unser Camper ist nur 3,20 m hoch, hat also gepasst. Im Tunnel gab es nur kleine Lampen, es geht auf dem Weg zum Sound bergab im Tunnel und das bei vollkommener Dunkelheit, ok, ein wenig übertrieben, wir alle hatten ja noch die Scheinwerfer an… Es war trotzdem echt gruselig und ich bin froh, dass ich nicht fahren musste. Am Sound angekommen, haben wir eine Boots-Rundfahrt gebucht und uns auf dem Oberdeck in die Sonne gesetzt. Da waren wir bald allein… die Sonne schien zwar, die anderen Touristen hatten einfach nicht die richtigen Klamotten an.
Hier ein Blick vom Boot aus auf den Sound
Ich hab das erste Mal Delphine in freier Natur gesehen, Mike hat sie sogar schon mal mit der Hand in freier Natur gefüttert. Hier schwammen die Delphine mit dem Boot um die Wette, das war so ein toller Anblick!!! Seelöwen, die sich in der Sonne gewärmt haben, gab es auch noch zu sehen…
Es war ein so toller Tag !!!
Wir haben relativ spät unseren nächsten Campground, den Mossburn Country Park, erreicht. Echt cooler Besitzer und das beste an dem Campground ist, dass man alle dort lebenden Tiere füttern darf. Es leben dort zwei Pfauen, diverse Hühner und Schafe, drei Kühe und eine Hand voll Alpakas. Diese Alpakas sind die ersten Tiere, vor denen ich echt Respekt habe. Ich hab ein weißes mit großen tollen Augen gefüttert und hatte irgendwann echt Muffensausen (wenngleich vollkommen unberechtigt 😉), weil dieses Alpaka alles an Futter haben wollte, was in der mir ausgehändigten Dose war. Ich bin dann kurzerhand von der Wiese geflüchtet 😳
Abends haben wir in der Gemeinschaftsküche gekocht, der public BBQ „passed away“, hat also in der letzten Saison den Geist aufgegeben… Also in der Küche braten, war ganz nett, haben andere deutsche Touris getroffen und Erfahrungen ausgetauscht. Nach dem Kochen haben wir unsere Sweatshirts draußen zum Lüften aufgehängt. Ich hab meins abends noch reingeholt, das von Mike durfte die Nacht draußen verbringen. Und so sah es am nächsten Morgen aus
Die Nacht war auch im Camper etwas schattig, aber wir haben sooooo tolle Bettdecken, dass wir trotzdem gut geschlafen haben.
säumten heute unseren Weg zum nächsten Campground. Hier ein paar Eindrücke
Wir kamen an einen Fluss, der als Anduin River aus Herr der Ringe bekannt ist. Hier gibt es für Adrenalin-Junkies entweder Bungee-Jumping von einer Brücke oder aber Drahtseile, an denen man wie Superman durch die Luft fliegen kann. Mein Tandemsprung hat mir ausgereicht, ich hab dort mit Mike einfach die Leute beobachtet, die sich mit einem Seil an den Füßen von einer – wie ich finde – echt hohen Brücke fallen lassen. Ich hab lieber den unglaublich blauen oder türkisfarbenen Fluss fotografiert ☺️
Unser Weg führte uns noch am Lake Wakatipu vorbei… Das Wasser lädt doch echt zum Baden ein, oder?
Hab mich aber nicht getraut, es soll ziemlich kalt sein und ich bin ja bekanntlich ein Frostködel
Wir haben die letzte Nacht bei Regen am Boundary Creek verbracht. Dieser Platz liegt direkt an einem wunderschönen See, den Menschen mit weniger Verstand nutzen, um sich im See zu waschen inkl. Seife und Shampoo… Unglaublich, was hier manchmal so passiert 😳😳😳
Nun ja, wir haben die Aussicht genossen und den Abend ausklingen lassen. Auch hier waren unsere Freunde, die sandflies, stets an unserer Seite. Glücklicherweise haben wir ein Repellent gekauft, welches den coolen Namen „Goodbye sandfly“ hat. Das Zeug ist echt klasse.
Hier unser Blick auf den See
Wir sind bei eher schlechten Wetter und ohne Frühstück am Franz Josef Gletscher aufgebrochen und wollten uns für das Frühstück einen netten Spot aussuchen. Wir mussten relativ lange fahren, bis wir an der Bruce Bay ankamen. Auch hier gibt es diese netten kleinen possierlichen sandflies, die einem das Leben schwer machen können. Das Wetter war eh schlecht, also fiel draußen frühstücken aus. Dennoch war der Ausblick echt klasse
Da wir Bruce Bay aus unserem letzten Urlaub kennen, haben wir dieses Jahr einen dicken schwarzen Edding mitgenommen, um dort einen der weißen Steine zu beschriften😊
Wir haben das Wohnmobil abgestellt, haben uns ordentliches Schuhwerk angezogen und haben uns auf den Weg zum Gletscher gemacht
Der Weg führte uns durch den Wald und dann durch ausgetrocknete Flussbetten immer höher und höher. Ich muss zugeben, dass ich ab und zu ganz schön aus der Puste war😳
Dennoch war der Ausblick einfach atemberaubend
Wir hatten angenommen, dass wir nahe genug herankommen, um das Eis anzufassen… Doch Pustekuchen, irgendwann ging der Weg einfach nicht weiter und ein netter Mann aus Pappe teilte uns mit, dass der weitere Weg zu gefährlich sei. Dem Herrn haben wir geglaubt und uns mit dem tollen Ausblick zufrieden gegeben.
Fazit: es lohnt sich wirklich, den teils etwas anstrengenden Weg zu gehen.
Jetzt stehen wir im Rainforest Retreat am Franz Josef Gletscher, gehen gleich duschen und dann lecker essen. 😊