Von hier aus starten wir heute unseren Weg zum Franz Josef Gletscher
Archiv der Kategorie: Neuseeland 2016
Bloody long way
Nun ja, wir haben heute einen Abstecher über Nelson gemacht, das liegt kurz vor dem Abel Tasman Nationalpark im Norden der Insel. Dort angekommen, haben wir festgestellt, dass die Campgrounds, die wir uns rausgesucht hatten, absolut nichts für uns sind, vollkommen überfüllt… Also ab auf den Highway und runter nach Greymouth, das waren heute mal schlanke 500 Kilometer, die wir abgerissen haben. Zwischendurch haben wir immer mal wieder für das eine oder andere Foto angehalten
Angekommen an unserem Freedom Campground bei Greymouth sind wir erst kurz vor acht Uhr abends, man kann von hier aus mit viel Glück Delfine im Meer beobachten. Wenn es denn hell ist – also vielleicht morgen früh. So sah es bei unserer Ankunft ausgesehen…
Heute Abend gab es Rinderfilet mit gedünstetem Broccoli.
Hab ich eigentlich erwähnt, dass unser Camper nicht nur Dusche und WC, sondern auch einen kleinen Gasgrill an Bord hat? 😉😉😉
Giesen Winery
Wir haben gestern noch den einen oder anderen Kilometer mit unseren gemieteten Fahrrädern auf der Suche nach gemütlichen neuen Weingütern abgerissen. Nun ja, für mich waren es gefühlt hunderte von Kilometern 😳😉, die Fahrräder waren schon besser als bei unserem letzten Besuch. Ich bin ja ehrlich, Paul, der sehr nette Herr, der uns die Fahrräder vermietet hat, ist bei unserer Abfahrt schreiend hinter uns her gelaufen… Das lag daran, dass ich Heldin losgeradelt bin und mein Fahrradständer noch ausgeklappt war, nicht unbedingt die beste Idee 😳
Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass mein Fahrrad zuhause gar keinen Ständer hat… 😳 gilt das als Ausrede???
Wir haben uns so die eine oder andere Winery angesehen und man muss sagen, dass einige davon sehr snobby aussahen. Da wir mit Radlerklamotten unterwegs waren, war snobby nicht angesagt. Wir sind dann bei der Giesen Winery gelandet, da war das Publikum gemischt und dort haben wir es uns mal wieder gut gehen lassen😊
Ich hab das Glück gepachtet…
Gestern Abend hab ich das Bett gebaut. Der Tisch, den ich entfernen muss, hat eine schwere metallene Stange, die als Tischbein dient. Ich hab also – wie sonst auch, die Tischplatte hoch gehoben und blöderweise hat sich die olle Stange aus der Bodenhalterung gelöst und ist mir auf den Fuß gefallen… Sagen wir mal so, ich als bekennendes Weichei hab die eine oder andere Träne vergossen, die Stange hat natürlich die drei kleinsten Zehen getroffen und der zweit kleinste Zeh hat am meisten abbekommen. Der ist jetzt geschwollen und rot angelaufen trotz Kühlung. Im Schuh tut es nicht ganz so doll weh… Hab ich das Glück gepachtet ???
P.S. Wir sind heute mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, tolle Aussichten auf schier endlose Weinfelder 😊 hier ist es echt schön!!!
Unsere dritte Nacht
haben wir im DOC Uretiti Beach Campsite verbracht. Ein wunderschöner Platz mitten in den Dünen mit unglaublicher Natur drum herum. Auch dort gab es keinen Strom- weder für unseren Camper noch bei den sanitären Anlagen. Wart Ihr schon mal im Dunkeln mit einer Stirnlampe auf dem Plumpsklo ???Hui, das war irgendwie gruselig 😳
Geduscht wurde unter freiem Himmel… Auch das war eine Herausforderung, insbesondere weil es dann auch noch anfing zu regnen… Wohin also mit den anfänglich trockenen Klamotten??? Eine Plastiktüte war unsere Rettung. Ganz klar gab es auch hier nur Kaltwasserduschen und ich durfte Haare waschen 😳😉. Nur die Harten kommen in den Garten oder wie war das noch???
Anbei ein Foto von den Dünen und dem Strand
DOC Otamure Bay
Eine idyllische Dumpstation
Auf dem Weg
zur Karikari Peninsula führte uns der Highway 1 an einer Bienenfarm vorbei. Wir haben dort angehalten und uns Bienenvölker hinter Glasscheiben angesehen. Wer mich kennt weiß, dass ich kein Freund von gelbschwarz geringelten fliegenden Dingernbin. Hab selbst vor der Glasscheibe stehend eine Gänsehaut bekommen 😳
Haben leckeren Honig und eine Handcreme gekauft. 😊





