Archiv der Kategorie: Neuseeland 2017

Unglaublich freundliche Neuseeländer

trifft man hier. Wir sind an eine Abwasserstation gefahren und vor uns stand schon ein Wohnmobil. Der Fahrer kam zu uns und sagte, er würde für uns gern ein Stück vorfahren und dann könne er uns – falls es uns nicht stört – zusehen, wie wir Abwasser ablassen und Frischwasser auffüllen. Mike hat den beiden dann alles erklärt, die beiden haben sich für sechs Wochen ein Wohnmobil geliehen und haben nun den ersten Stop an einer Abwasserstation. Wir haben uns gegenseitig viel Spaß gewünscht und fuhren weiter. 

Der nächste Neuseeländer hat uns mehr oder weniger gerettet. Wir hatten uns für die Übernachtung zwei oder drei Spots ausgesucht auf dem Weg an der Küste in Richtung Hicks Bay… die Spots waren allesamt nicht unser Ding und so fuhren wir an dem Tag sechs Stunden an einem Stück. Irgendwann wollten wir dann tanken und die erste und auch fast einzige Tankstelle war eine Selbstbedienungs-Tankstelle, die unsere Kreditkarte nicht akzeptiert hat (keine Angst, es ist genug Deckung auf den Konten). 😉 Also fuhren wir unverrichteter Dinge weiter und steuerten die letzte Tankstelle an, die in dieser Gegend zu finden war. Und, was soll ich sagen??? Hey, wieder eine Selbstbedienungs-Tankstelle… auch hier wurde unsere Kreditkarte abgewiesen. Vor uns hatte gerade ein netter Mann getankt, den ich einfach ansprach und fragte, ob es möglich sei, dass er mit seiner Kreditkarte für uns tankt und wir ihm Bargeld geben. Das hat er ohne auch nur zu zögern getan und wir hatten endlich genug Benzin im Tank, um uns einen netten Übernachtungsort zu suchen. 😊😊😊

Freedom Camping 

in Te Wairoa. Als wir dort ankamen stand lediglich ein anderer Camper dort und ich war noch so sicher, ob ich da über Nacht bleiben möchte …. da sind wir dann wieder bei meinen wirren Phantasien… (man könnte uns überfallen und ausrauben oder so ähnlich) ganz unabhängig, dass ich einen großen und starken Mann an meiner Seite habe, der aufpasst… nun ja, wir haben uns entschieden, dort zu bleiben und haben es nicht bereut. Wir stehen mit Blick zum Strand und zum Meer und da es so „einsam“ war, konnte der Mann Skye, unsere Drohne starten lassen. Seht selbst



und die macht nicht nur geniale Videos, sondern auch Fotos. Wie z.B. das folgende 

Abends gab es leckeren Lachs, gegrillt im Camper

Da wollten wir uns mal was gönnen

und haben uns für eine Nacht fort von der Küste, dem Regen und Sturm im Te Aroha Holiday Park eingebucht. Die haben einen hot pool und einen normalen Pool. Es war zwar auch dort echt windig, aber die Sonne schien 😊 und wir freuten uns auf die Pools. Die Lady am Empfang hatte im Gegensatz zu uns eher schlechtere Laune und doch ließen wir uns davon nicht anstecken. Ich fragte freundlich nach den hot pools und die Lady sagte, dass die erst gegen 18 Uhr an sind – das fand ich gar nicht schlimm, zu der Zeit wird es bestimmt kühler und man kann das ganze besser genießen- doch hatte ich die Rechnung ohne die Lady gemacht… denn dann kam von ihr: aber bei dem Wind werden die heute nicht betrieben… 😳 ich erwiderte, dann gehen wir halt in den „normalen“ Pool und was glaubt ihr, was da kam? Oh, das könnte sehr frisch für Sie werden, den haben wir gerade mit frischem Wasser aufgefüllt… hurraaaaaa, aber auch da sind wir ja nicht zimperlich … also haben wir unser kleines Wohnmobil geparkt und sind auf Erkundungsrundgang aufgebrochen. Und was durften wir dort erblicken ??? Zwei Pools, einen hot Pool und den anderen und huch, beide vollkommen trocken… soviel zum Thema „wir gönnen uns mal was… aber der Kinderspielplatz war großartig, ich war sogar auf der Schaukel und Mike hat den Kinderkletterpark erkundet 😉

Auckland hin und zurück 

und wieder hin und zurück. 

 Das Handgepäck des Mannes wog ca. 7 Kilo. Davon waren gefühlt 6,7 Kilo nur Elektronik und Kameras… wir haben unter anderem eine Digitalkamera, zwei Action-Cams, eine Videokamera und Spiegel-Reflex dabei. Nicht zu vergessen: Skye, unsere Drohne. Wenngleich Skye nicht mit ins Handgepäck durfte und in einem eigenen stylischen Koffer anreiste… ich schweife ab, tut mir leid 😊

Zu den ganzen Kameras und so weiter hat der Mann natürlich auch alle notwendigen Ladegeräte. Auch für den Akku von Skye haben wir ein Ladegerät dabei. Als der Mann an diesem genialen Campground an der Karikari Halbinsel das erste Mal die Drohne steigen bzw. fliegen ließ, war der Akku nach ca. 25 Minuten leer. Und was fiel dem Mann dann auf??? Oh je, wir haben lediglich ein Ladegerät auf 220 Volt – was aber, wenn wir auf einem Campground ohne Strom stehen? Dann braucht man ein Ladegerät, welches über die Autobatterie geladen wird. Und das hat der Mann vergessen zu kaufen vor dem Urlaub… was tut man dann? Als wir am nächsten Morgen die Halbinsel verlassen haben, habe ich auf dem Weg nach Auckland bei gefühlt hundert Shops angerufen und gefragt, ob die einen car charger für einen Drohnenakku haben. Immer wieder die gleiche Antwort… haben wir nicht vorrätig, den können wir aber bestellen, wäre dann so ab Donnerstag da und es war Dienstag… bis ich einen Shop fand, der mir sagte, klar haben wir den da und ich fragte lieber ein zweites Mal nach. Hurrrraaaaa, der  Urlaub ist gerettet, also ab nach Auckland und das bitte – weil es besonders viel Spaß macht – in der nachmittäglichen Rushhour. Wir kamen dort gegen 16.30 h an, suchten uns einen geeigneten Parkplatz (hab ich schon erwähnt, dass unser Camper fast sieben Meter lang und 3,40 hoch ist?) also rein in den Laden, das Ladegerät gekauft und bloß raus aus Auckland. Die Nacht haben wir dann in Sturm und Regen direkt an der Küste verbracht – um dort festzustellen, dass das gerade gekaufte Ladegerät DEFEKT ist. Also sind wir am nächsten Morgen zur Abwechslung mal wieder nach Auckland gefahren, um das Ladegerät zu tauschen. Diesmal haben wir vor dem Shop ausprobiert, ab das Ding ok ist und haben uns dann auf den Weg zum nächsten Campground gemacht. Fazit: Auckland können wir empfehlen, besonders in der Rushhour 😉😉😉, da ist immer was los.