Archiv der Kategorie: Neuseeland 2017

Die caramel slice-Geschichte 

Seit Mike bei seiner Schwester mit dem caramel-slice-Virus infiziert wurde, ist er stets auf der Suche nach einem solch leckeren Stück – sagen wir mal Kuchen. 

Gestern waren wir Lebensmittel und Getränke einkaufen und was hat der Mann dort gefunden? Ein Paket mit einem großen Stück caramel slice… 


und heute Nachmittag wollte er sich ein Stück davon mit einem Becher Kaffee gönnen. Er steckte genüsslich ein Stück davon in den Mund und ich war nicht wirklich sicher, wie ich seine Reaktion deuten sollte … dann musste / durfte ich davon auch ein Stück probieren (weil ich sooooo sehr auf solchen „Süß-Kram stehe) und meine Geschmacksnerven sagten mir, das Ding ist schlecht (in Form von abgelaufen). Aber NEIN- man schaue auf die Verpackung 


und fragt sich dann, welcher Mensch bitte einen caramel-slice mit Ingwergeschmack erfindet 😳

Ganz ehrlich, das war alles andere als lecker. Hab lange gebraucht, den Geschmack mit Kaffee zu vertreiben… im übrigen hat der Mann das Stück auch nicht aufgegessen…

Flucht vor dem Sturm

Eigentlich wollten wir die letzte Nacht auf einem freedom campground auf der Coromandel Halbinsel verbringen. Wir sind bei Regen an Ray‘ Reserve losgefahren, haben einen kurzen Abstecher über Auckland gemacht (nähere Erläuterungen dazu gibt es später) und sind dann zur Coromandel Halbinsel gefahren. Beim Tanken hat uns der Tankwart schon vorgewarnt, dass einige Straßen auf dem Weg zur Halbinsel aufgrund der extrem starken Regenfälle gesperrt sind. 

Das haben wir dann auch gemerkt, wir kamen gerade bis zu dem Campground und danach war die Straße gesperrt. Da wir die Nacht zuvor schon extrem von dem Sturm durchgeschüttelt wurden, war ich bei dem Gedanken an die nächste Sturmnacht direkt am Meer nicht sooooo begeistert und wir entschieden uns, dem Sturm zu entfliehen und einen Campground im Landesinneren anzusteuern. Den haben wir dann auch in der Nähe der Stadt Ngaruawahia (viel Spaß beim Aussprechen 😉) direkt an einem Fluss gefunden. Dies ist auch ein kostenloser Platz für Selbstversorger. Hier war es ruhig (die in der Nähe vorbei fahrenden Züge haben uns nicht gestört) und es hat heute morgen sogar die Sonne geschienen.  😊 

Hier mal zwei Foto’s von gestern Abend 

Unsere letzte Nacht 

haben wir bei Ray’s Rest Reserve direkt am Meer verbracht… nur dass es gestürmt, geregnet und gewittert hat. Also eine ganz gemütliche und muckelige Nacht. Die Alkove bzw. unser Wohnmobil hat aufgrund des dezenten Sturmes so gewackelt, dass ich in der Alkove Beklemmungen und Angstzustände bekommen hab, weil ich dachte, wir kippen einfach um 😳 also bin ich aus der Alkove in die hintere Sitzecke geflüchtet. Dort war es kalt, unbequem (ich wollte das Bett nicht erst bauen) und ich lag da allein… alles in allem keine so gute Nacht 😳


Bei Sonnenschein ist das mit Sicherheit ein genialer und kostenloser Platz. Das war unser Ausblick beim Frühstück 

Frauke’s wirre Phantasien in der Nacht

Keine Angst, jetzt kommt nichts erotisches… vielleicht bringt es Euch zum Schmunzeln – Mike hat es auch mit Humor genommen – vielleicht nicht in dem jeweiligen Moment, aber danach 😊

Nun ja, wie fange ich an. Bekanntlicherweise sehe ich ja gern crime stories und gruselige Geschichten… in der ersten Nacht in unserem Camper bin ich so gegen vier Uhr morgens durch ein mir unbekanntes Geräusch aufgewacht. Ich verhielt mich ganz still und versuchte zum einen, den Mann nicht zu wecken und zum anderen zu lokalisieren, woher das Geräusch kommt und was es verursacht. Irgendwann war ich mir (paranoiderweise) sicher, dass etwas nicht stimmt und wurde unruhig. Das weckte den Mann und er fragte mich, was los sei. Ich fragte ihn, ob er das Geräusch auch hört und ob irgendwo Gas in unseren Camper strömt (so nach dem Motto, man will uns betäuben und ausrauben). 

Antwort des Mannes (um die Frau zu beruhigen): ich schaue mal nach. 

Ich: sei aber vorsichtig

Er: (nachdem er aus dem Bett und der Alkove geklettert war) Schatz, das sind Grillen, die zirpen 

Nun ja, was sollte ich da noch sagen außer: Danke, dass Du geschaut hast 😳 da ist meine Phantasie wohl ein wenig mit mir durchgegangen 😳😳😳

Ganz fürchterlich glücklich war der Mann, als ich die nächste Nacht so gegen 1 Uhr aufwachte. Natürlich hat er das sofort bemerkt und fragte: Schatz, ist alles gut und ich antwortete: Du sag einmal, weißt Du eigentlich, wie hoch die Traglast dieser Alkove ist? 

Er: Dein Ernst? Um diese Zeit? 

Ich: nun ja, ich hab mir da halt gerade Gedanken drüber gemacht…

Er: 100 Kilo 

Ich: pro Person oder für die gesamte Alkove? 😳 😳😳😳 kann die mit uns zusammen abbrechen???

Er: schlaf weiter Schatz, es ist alles sicher. 

Ich komme – wie Ihr seht – auf ganz tolle Gedanken und bin echt froh, dass der Mann das mit so viel Humor nimmt. Immerhin schlafe ich im Gegensatz zu ihm auch meistens schnell wieder ein 😉

Ninety Mile Beach

Den wollten wir uns mal anschauen. Also fuhren wir auf der asphaltierten Straße und haben dort den Camper geparkt, bis diese zu einem Sandweg wurde. Von da an sind wir zu Fuß weiter. Und dann nach ein paar Dünen sahen wir das

Aus dem kleinen roten Anhänger hat ein gewiefter Geschäftsmann doch glatt Kaffee an die Besucher verkauft. Echt geniale Idee 😉


Von da ausmachten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Campground , auf der Karikari Peninsula gelegen. Dieses Kleinod heißt Maitai Bay Campside und hat mal wieder erfrischende Kaltwasserduschen 😊 und es hat diese Bucht zu bieten 


Und gleich neben unserem kleinen Camper 


leben ganz viele von diesen possierlichen Tierchen 


Das Foto von dem Camper sowie das folgende Foto sind Luftaufnahmen, die der Mann mit seiner Drohne aufgenommen hat


Wir genießen jetzt noch ein Glas Pinot Noir und sagen Tschüss für heute 

Was soll ich sagen…

Die Weltfirma Bridgestone konnte uns weder bei dem Radwechsel helfen noch uns einen neuen Reifen verkaufen und aufziehen… ebenso erging es uns bei goodyear… Service halt 😳

Dann hielten wir hier an 


und man sagte uns: Kein Problem, die Reifengröße haben wir da und kurze Zeit später hatte unser kleiner Camper einen neuen Reifen. Während wir warteten, erblickten wir folgende Schönheit und wohl auch Rarität 

Wir machten uns nach einem kleinen Frühstück auf weiter nach Norden. Hier mal zwei Foto’s vom Wegesrand 

Wonach sieht das aus?

Auf unserem Weg weiter in den Norden haben wir zum Einkaufen und Tanken einen Abstecher nach Kerikeri gemacht. Auf dem Parkplatz bei Bunnings fiel mir der Zustand des einen Hinterreifens auf… also bei der Verleih-Firma angerufen und das Problem geschildert. Ein Reifenwechsel ist von den Mietern des Autos zu bewerkstelligen… gesagt und versucht… jedoch konnte der Fachmann (also Mike) mit dem vorhandenen Werkzeug den Reifen nicht wechseln… also warten und übernachten wir nun dank eines freundlichen Firmenbesitzers auf dessen Parkplatz, bis Bridgestone morgen früh aufmacht. 

Ein etwas anderes Abenteuer, auf das wir auch gern verzichtet hätten 😉😳😉