Es hatte die Nacht über geregnet. Wie gewohnt, haben wir im Bett einen Kaffee genossen und haben dann zusammen das Frühstück gemacht – ok, ich war kurz (und wirklich nur kurz) im Bad und Mike hat dann bereits angefangen, das Frühstück zu machen. Ich hab dann noch ein wenig geholfen ;-)) Nach dem Frühstück klarte der Himmel langsam auf und wir fuhren bei Sonnenschein in Richtung Strömsund. Dort wollten wir tanken, Frischwasser auffüllen und noch ein paar Lebensmittel kaufen, bevor es für uns auf die Wildernisroute geht.
An der Tankstelle angekommen, haben wir getankt und Mike hat freundlich gefragt, ob die für uns auch Frischwasser hätten. Wir durften dort unseren Tank auffüllen – wenngleich wir da wohl immer noch stünden, wenn wir den gesamten Tank hätten auffüllen wollen. Immerhin brauchen 10 Liter ungefähr (gefühlt) 10 Minuten und man muss dafür einen Druckknopf die ganze Zeit gedrückt halten. Mike hat dann – um einem eventuellen Rückenschaden vorzubeugen – eine andere Variante gewählt
Nach dem Tanken und dem Einkauf sind wir dann weiter in Richtung Wildernisroute, haben während der Fahrt gequatscht und haben das Abbiegen verpasst. Das haben wir dann gemerkt, haben kurzerhand gedreht und haben eine Straße genommen, die auf die Wildernisroute (Vildmarksvägen) führt. Die war auch erst geteert… dann war der Teer auf einmal weg und es wurde eine Schotterstraße, die wir 24 km entlang fahren sollten.
Die Straße war mal besser und mal schlechter zu befahren, also dauerte es eine Weile, die 24 km bis zur eigentlichen Route zu fahren. Dort angekommen, haben wir uns zwei Rastplätze angeschaut, die uns nicht wirklich gefallen haben. Doch dann kam ein Naturcampingplatz an einem See. Den befanden wir für gut, haben Hupi geparkt und sind ein wenig herumspaziert.
Da haben wir noch Grimassen geschnitten… dann fing es an zu regnen, es wurde dunkler und dunkler und wir gingen dann doch lieber zurück zum Womo. Dort angekommen, haben wir langsam das Abendessen vorbereitet (in der Hoffnung, dass der Regen aufhören würde – Mike wollte grillen) – und das tat es dann auch und Mike hat unsere Steaks und ein paar Grillbrötchen auf den Grill gelegt.
Es hat super geschmeckt, jetzt genießen wir ein Glas Wein und werden gleich noch eine Runde TriDom (triple domino) spielen, mal schauen, wer heute gewinnt. Habt einen flotten Abend 😉
Heute ging der Wecker um 8 Uhr…ja, ich weiß, es ist Sonntag… aber es ist Urlaub – und wir wollen ja was erleben… ausschlafen kommt schon noch – später irgenwann. Wir haben also gemütlich einen Kaffee im Bett genossen, haben dann Frühstück gemacht und bei strahlendem Sonnenschein ganz entspannt gefrühstückt. Danach wurde abgewaschen und wir waren dann auch schon wieder on Tour. Heute sollte es in die Nähe von Dorotea gehen, dort fängt die Wildernisroute an.
Wir fuhren also auf der E45 und hielten einfach spontan auf einem Rastplatz an einem See an, um dort einen Kaffee zu trinken. Der Rastplatz hat nicht nur einige Picknicktische, sondern auch einen Unterstand mit Feuerstelle und Holztischen. Super genial, oder ?
Wir genossen also unseren Kaffee im Sonnenschein – dies war unser Ausblick
Irgendwann haben wir uns doch entschieden, noch vor Dorotea einen Platz zum Übernachten zu finden. Und wieder wurden wir bei Park4Night fündig. Wieder ein Platz an einem See, dort angekommen, haben wir schnell geduscht und dann hat Mike den Grill angeworfen.
Das Haus gegenüber von Hupi ist auch nicht so schlecht, oder ? Ich denke, es gibt ein Herrenhaus und ein Gästehaus 😉Liebe Grüße von uns und habt einen schönen Abend !!!
Wir sind bei strahlendem Sonnenschein aufgewacht, Mike ist schnell in die Klamotten gesprungen und hat uns einen leckeren Kaffee Crema gezapft (die Maschine als auch Wasser, Süßigkeiten und der Prosecco als auch Wein) stehen den Gästen der Kabinen im 11. Stock kostenlos zur Verfügung. Also haben wir erstmal einen sehr leckeren Kaffee genossen, hatten allerdings mal so gar keinen Hunger und haben uns dann entschieden, das Frühstück ausfallen zu lassen. Der Morgen fing entspannt an, gegen 8.30 Uhr passierten wir die ersten Schiffe, die vor dem Hafen von Göteborg vor Anker lagen. Dann gegen 9 Uhr haben wir die Kabine verlassen und uns auf den Weg zum Womo gemacht. Man kann allerdings erst auf die Autodecks, wenn das Schiff angelegt hat, also warteten wir geduldig (mit Maske) im Treppenhaus mit einigen anderen Leuten (ohne Maske) darauf, dass sich die Türen zum Autodeck öffnen. Dies passierte dann, wir gingen zu Hupi, Mike schloss mir die Tür auf und ich verstaute schnell den Rucksack, entfernte unseren Einbruchschutz im Fahrerhaus, während Mike schon das im Duty Free erstandene Bier in unserer Kühltasche in der Garage verstaute. Ich schaltete unsere Navi an, steckte sie an die Halterung und fand mich gut, dass ich schon soweit alles zur Abfahrt vorbereitet hatte. Mike kam rein, setzte sich und schon ging es für uns schon raus aus der Fähre. Dann im Hafen wurden wir von einer Zollbeamtin angehalten, die uns fragte, ob wir etwas zu verzollen hätten. Wir verneinten dieses, da anders als in Norwegen – Alkohol in normalen Mengen – nicht verzollt werden muss. Dann wurden wir gefragt, ob wir Haustiere an Bord hätten, auch das verneinten wir. Dann hat Mike von der netten Zollbeamtin sogleich ein Souvenir geschenkt bekommen. Wie lieb, oder ? Seht selbst
Na gut, das Souvenier hat er erst erhalten, nachdem der Alkoholtest, den die Beamtin gemacht hatte, negativ war. Uns wurde ein toller Aufenthalt in Schweden gewünscht und wir konnten weiterfahren. Uns sollte unser Weg erstmal nach Amal führen (dort hatten wir letztes Jahr so unvergleichlich tolles Sushi gekauft) und wir hofften, dass der Sushi-Waggon auch in diesem Jahr wieder da ist. Auf dem Weg nach Amal wurde der Bildschirm unserer Navi irgendwie dunkler und Mike konnte auch manuell die Helligkeit nicht einstellen. Ich als Technik-Profi fragte ihn dann, ob es irgendwie daran liegen könne, dass die Navi nicht genug Strom bekam. Mike prüfte das und was soll ich sagen ??? Die Navi hatte gar keinen Strom, weil ich Heldin sie zwar angeschaltet und in die Halterung gesteckt, jedoch vollkommen ignoriert hatte, die Navi auch mit dem STROMKABEL zu verbinden. Ich bin ein Profi, oder ?
Wir kamen also voller Hoffnung in Amal an und was soll ich sagen ? Der Sushi-Waggon war weg ;-((( Also haben wir Hupi geparkt, über die App „Exit“ die nächsten Supermärkte aufgerufen und sind dann zu Fuß zum Coop gegangen. Dort angekommen, haben wir belegte Sandwiches als auch ein frisch gegrilltes Huhn (hab ich schon erzählt, dass Huhn auf schwedisch „Kükkelen“ heißt???), frischen Salat, Dressing und Brot erstanden. Es sollte dann abends einen frischen Salat mit Huhn geben. Nach dem Einkauf ging es für uns weiter in den Norden Schwedens – unser Plan ist es, die Wildernisroute noch einmal zu fahren und dann ganz enstpannt in Richtung Meer und da einfach mal schauen, wo es uns gefällt. Über die App „Park4Night“ haben wir einen genialen Platz an einem See gefunden. Den haben wir also angesteuert. Auf der Fahrt haben wir nicht nur gefühlt hundert Blitzer passiert, wir haben auch einen Fuchs, diverse Greifvögel, Pferde, Kühe und Schafe gesehen. Elche und Rentiere stehen noch aus.
Das Wetter wechselte sich ab, es gab strahlenden Sonnenschein, Regen, dicke dunkle Wolken mit teils blauem Himmel und wunderschönen Regenbögen (ich hab zwei erblicken dürfe) und letztlich hat sich die Sonne durchgesetzt.
Der Platz liegt in der Nähe von Mora. Wir haben ihn gleich gefunden und haben beschlossen, dort eine Nacht zu stehen. Hier ein paar Eindrücke
Als wir zu dem Steg liefen, vernahm ich ein Geräusch, welches ich nicht einordnen konnte. Also blieb ich stehen und schaute in die Bäume vor mir. Und was soll ich sagen, ich erblickte einen Specht, der drauf und dran war, sich eine handfeste Gehirnerschütterung zu holen, so wie er mit seinem Schnabel auf den armen Baum eindrosch. Mike stellte sich neben mich und ich sagte nur: das muss doch weh tun, oder? Der Specht bearbeitete den Baumstamm unbeeindruckt weiter, irgendwann schreckte er auf und flog weg.
Scherzhaft meinte ich, dass ich morgen bestimmt in den See zum Baden gehen würde… hahaha… ich Frostködel… sicher. Die Sonne ging langsam unter und es wurde etwas schattig um die Knöchel, also gingen wir zurück zum Womo, duschten und machten dann unser Abendessen.
dazu gab es frisches Brot, es war echt lecker
Die Sonne verschwand komplett und es war draußen stockfinster und dennoch haben wir im Übrigen nicht eine einzige Mücke erlegen müssen 😉
Irgendwann überkam uns die Müdigkeit und wir krochen in die „Koje“. Von dort aus haben wir noch ein wenig den unfassbar schönen Sternenhimmel bewundert und sind dann ab in das Land der Träume.
Wir sind gegen 13.15 h mit Hupi und Ragnar in Richtung Kiel gestartet. Von dort soll uns die Fähre der Stena Line nach Göteborg bringen. Angekommen sind wir in Kiel um 14.30 h und konnten von der Straße schon unsere Fähre erblicken
Wir hielten am Schwedenkai und haben dort darauf gewartet, an Bord fahren zu können. Als erstes werden die LKW’s verschifft, dann kommen die Autos und Motorräder dran und danach die Womo’s. Also warteten wir geduldig. Wir hatten für die Hin- und Rückfahrt eine Außenkabine gebucht. Wir hatten jedoch darüber gesprochen, dass wir – so wie auch bei der letzten Hinreise – einfach versuchen, ein Upgrade zu bekommen (natürlich bezahlen wir dafür). Ich hab Mike sogar angeboten, dass – wenn wir auf der Fähre sind – er schon einmal zur Rezeption laufen kann und ich dann mit dem Rucksack und der Kühltasche in Ruhe hinterher gehe. Ich hatte Schiss, dass uns jemand eine tolle Kabine wegschnappen könnte. Mike sagte nur, dass wir zusammen hingehen und unser Glück versuchen. Dann gab er mir irgendwann die Reiseunterlagen in die Hand. Ich schaute drauf und fand nicht wirklich etwas spannendes bis ich erblickte, dass für uns Frühstück gebucht war. Das ist bei den „normalen“ Kabinen nicht automatisch dabei. Da ich ja manchmal etwas schwer von Begriff bin (ich sage nur: Heiratsantrag…) hat es so die eine oder andere Sekunde oder auch Minute gedauert, bis ich geschnallt habe, dass er für die Hin- als auch für die Rückreise eine Panorama-Kabine im 11. Stock gebucht hatte. So eine wollten wir mit dem Upgrade ergattern. Wenn ich also keine Ohren gehabt hätte, hätte ich sicherlich im Kreis gegrinst. Ich hab – im Sitzen – einen Freudentanz aufgeführt, weil ich die Idee so grandios fand und er mir damals beim Buchen gesagt hat, dass man eine solche Kabine im Voraus gar nicht buchen könne. Nun ja, da hat der Mann mich so richtig getunnelt 😉
Zur Begrüßung gab es ein Glas Prosecco, ich hab mir meins natürlich mit Ragnar geteilt
Als wir in Kiel ankamen und gewartet haben, auf die Fähre zu fahren, war es bewölkt und hat geregnet. Dann, als ob der Wettergott uns einen Gefallen tun wollte, klarte es auf und nach dem Genuss des Proseccos gingen wir an Deck, um die Ausfahrt aus dem Hafen zu beobachten. Die Sonne schien, als wir ablegten.
Dann sind wir in den Duty Free, haben ein wenig von dem leckeren schwedischen Bier gekauft und sind zurück zu unserer Kabine. Dort haben wir super leckere Bowls (mit Avocado, Gurke, Paprika, Edamame, Huhn, Mango und Reis) verspeist, die Mike zuvor bei Edeka erstanden hatte. Nach dem Essen ging es für mich unter die Dusche und Mike hat sich an Deck noch ein wenig die Füße verteten. Dann kam er zurück, ging duschen und dann waren wir auch relativ schnell im Land der Träume.
Im übrigen ist Corona vorbei – falls es jemand noch nicht weiß. Mike und ich waren an Bord die einzigen, die eine Maske getragen haben. Da für uns der Urlaub aber erst anfängt und wir nicht so fürchterlich viel Lust haben, uns auf der Hinfahrt schon anzustecken, haben wir das mit der Maske auch durchgezogen. Es war uns relativ egal, dass wir angeschaut wurden, als wären wir Außerirdische.
Ragnar ist weit weg von zuhause und hat ein wenig Heimweh, also haben wir uns entschlossen, dass Ragnar uns bei unserem neuen Abenteuer begleiten darf. Somit machen wir uns zu dritt auf die Reise 😉
Wir sind 2978 km gefahren, haben in Deutschland, Österreich und in Kroatien gestanden, sind auf der Rückreise durch 29 Tunnel gefahren (die Anzahl der Tunnel auf der Hinreise hab ich leider vergessen, seht es mir bitte nach) und können ganz klar sagen, dass Kroatien – insbesondere die Insel Pag – uns nächstes Jahr wiedersehen wird. Es hat wieder unglaublich viel Spaß gemacht, ich hab gelernt zu stand-up-paddeln (hört sich irgendwie blöd an), wir haben einiges erlebt, lecker gegessen und getrunken, sind nicht – wie viele andere – mit Sonnenbrand durch die Gegend gelaufen. Alles in allem wie so oft oder auch immer (???) ein genialer Urlaub mit Mike und unserem Hupi.
An all meine treuen Leser und Follower: im September 2022 folgt ein neues Abenteuer mit uns auf dem Weg zu den Nordmännern (Schweden / Norwegen). Da Schweden und Norwegen bekanntlich eine hervorragende Mobilfunknetz-Abdeckung haben, könnt Ihr jetzt schon gespannt sein auf tägliche Berichte von unseren neuen Abenteuern.
Nach einem langen und gemütlichen Frühstück im Womo (ja, das können wir auch…grins) sind wir dann in Richtung Heimat gestartet. Mike ist die erste Strecke gefahren, dann haben wir Fahrerwechsel gemacht und dann bin ich eine Weile gefahren. Nach einem erneuten Fahrerwechsel fuhr Mike dann bis nach Hause. Dort kamen wir gegen 19 Uhr an, haben unsere Klamotten, die Lebensmittel und noch so vieles mehr ausgeladen, das Womo gegenüber geparkt und sind dann wohl verdient unter die Dusche. Danach gab es noch was zu essen und „alt“ sind wir an diesem Abend ganz bestimmt nicht geworden.
Wie so oft lautete unser Motto: Frühstück ist überbewertet… Mike hat mir einen Kaffee gekocht und wir sind los auf die Autobahn in Österreich. In Bayern haben wir auf einer Raststätte angehalten und haben uns dort Brötchen mit Leberkäse und Laugenbrezel gekauft. Klar war der Leberkäse warm, aber die Laugenbrezel waren es auch… warum bekommt das bloß niemand hier in Hamburg hin, frische und warme Laugenbrezel zu verkaufen ???
Die Brötchen haben wir in der Sonne auf den Rastplatz an der Autobahn genossen. Dann hörten wir jemanden rufen – fast schreien… „halt sofort an, ich will aussteigen“… wir schauten uns um und sahen einen BMW Geländewagen, bei dem die hintere Tür auf der Beifahrerseite aufstand und eine Frau heraushing… nachweislich wollte sie aussteigen – nur das Auto fuhr noch. Dann wurde es langsamer und bevor es stoppen konnte, sprang die Frau heraus und rannte weg. Das Auto (am Steuer saß ein Mann und auf dem Beifahrersitz ein junges Mädchen) fuhr langsam weiter. Die Frau ging zu einem Sitzplatz, fing an zu weinen und zündete sich eine Zigarette an. Mike und ich hatten die Brötchen aufgegessen und machten uns auf den Weg zum Womo und ich sagte noch zu ihm, der BMW wartet bestimmt weiter hinten auf dem Rastplatz… doch Pustekuchen. Die müssen sich so gestritten haben, dass der Mann einfach weitergefahren ist und die Frau vielleicht heute noch an der Autobahn-Raststätte sitzt… wow, es ist schon ein wenig erschreckend, wie sich Menschen streiten können.
Von Bayern aus ging es weiter auf der A 9, ich suchte derweil nach passenden Plätzen für eine Übernachtung und fand auch einen nahe Hipoltstein direkt am Main-Donau-Kanal. Schiffe gucken ist ja eh unsere Passion, also nichts wie hin da. Dort angekommen schauten wir, wo wir uns denn hinstellen wollten, dort standen erst vier Wohnmobile. Dann kamen wir an ein Schild auf dem stand, dass der Stellplatz in der Zeit ab dem 20. Juni 2022 wegen Aufbau der Start/Landezone des Triathlons gesperrt sei. Nun ja, ob die anderen Womo-Besitzer nicht lesen konnten oder es gekonnt ignoriert haben, lassen wir mal dahin gestellt sein. Wir sind lieber weiter gefahren. Also zurück zur Autobahn und weiter nach Pottenstein. Dort gibt es einen Bauernhof, der Bauer hat auf seinem Gelände 8 Stellplätze für Wohnmobile hergerichtet. Große Plätze mit Kiesuntergrund, Stromanschlüssen und sogar mit Ver-/und Entsorgungsstation. Besonders interessant fanden wir, dass er auch ein Brotzeitstüble hat, wo er frische Aufschnitt- und Käseplatten und diverse Getränke zum Verzehr anbietet. Also haben wir uns dort hingestellt und brav angemeldet. Wir wurden sehr gastfreundlich empfangen und fragten nach, ob es noch Essen gäbe. Der Betreiber sagte „klar, was wollt’s denn haben ?“ und wir bestellten zwei gemischte Platten und einheimisches (fränkisches) Bier.
dazu gab es frisches Brot… es war so lecker
Für diese Platte nimmt der Betreiber doch ernsthaft nur EUR 8,-, ansich für die Auswahl und die Menge an Essen eigentlich zu wenig. Wie dem auch sei, wir aßen in Ruhe, tranken das Bier und unterhielten uns mit dem Betreiber / Bauern über alles mögliche wie Spritpreise (der Traktor verbraucht in einer Stunde 30 Liter Diesel). Dann hat er uns noch erzählt, dass es lange nicht geregnet habe und dass der Mais als auch die Kirschen für diese Jahreszeit viel zu klein seien und dass er auf Regen hoffe. Wir verabschiedeten uns dann nach einer Weile und gingen zurück zum Womo. Dort dachte ich darüber nach, wie sehr der Bauer den Regen braucht für seine Felder und wie wenig ich Regen brauche, weil ich Sonne lieber mag. Dennoch habe ich abends gehofft, dass es nachts regnen würde – das hätte zwar sicherlich nicht ausgereicht, um die Ernte zu retten und dennoch hab ich es gehofft. Doch der erhoffte Regen kam nicht. Wir haben die Nacht sehr gut geschlafen, es war unglaublich ruhig dort.