Oder auch: sie leckten sich ihre Wunden đ
Nun ja, 15 km wandern mag den einen oder anderen von Euch sicherlich nicht anstrengen⊠ich kann berichten, dass meine rechte HĂŒfte ein wenig sauer auf mich war und es mir dementsprechend auch gezeigt hat⊠bin halt keine 20 mehr und – was noch viel schlimmer ist – ich bin nicht mehr im Training⊠das Ă€ndert sich ja glĂŒcklicherweise bald
Mike hat die Wanderung oder den Trail soweit gut ĂŒberstanden, er ist halt fitter đ
Um meine doch etwas mĂŒden Knochen zu bewegen, bin ich morgens kurz die Brötchen holen gegangen, der Campingplatz hat auch einen Brötchendienst. Auf dem RĂŒckweg hab ich ein komisches GerĂ€usch vernommen und konnte es nicht gleich zuordnen. ZurĂŒck im Womo haben wir dann FrĂŒhstĂŒck gemacht und ich vernahm das GerĂ€usch erneut, es hörte sich wie ein Schrei oder so Ă€hnlich an. Das GerĂ€usch ging einem durch Mark und Bein⊠Ich schaute aus dem Fenster und sah – ich beschreibe es mal so – einen Vogel, eine Mischung aus Schwan, Fischreiher und Flugsaurier aus Jurassic Park⊠ich hab sowas riesiges noch nie gesehen, der Flugsaurier (ich finde, es passt am besten) flog den Fluss entlang und stieĂ in gewissen AbstĂ€nden diesen Schrei aus⊠er suchte bestimmt sein Weibchen⊠ich rechnete jeden Augenblick damit, dass ein Velociraptor durch das Fenster schaut und wir einfach kurzerhand in einem Parallel-Universum und leider in der spĂ€ten Kreidezeit und somit bei den Dinosaurier gelandet waren. Ich schaute schnell zur anderen Seite aus dem Womo, erblickte den Campingplatz und diverse andere Womos und war fast erleichtertâŠ
Das Wetter war den ganzen Tag super und so haben wir halt gechillt (oder unsere Wunden geleckt đ).
SpÀter am Nachmittag hab ich mich doch noch zum Baden in den Fluss getraut. Hier das Beweisfoto

Wir haben abends super lecker gegrillt und haben den Abend mit Blick auf den wunderschönen Fluss ausklingen lassen.
